On Fashion

Having worked in fast High Street fashion for a while, I`ve come to realize, that for a lot of people, the fashion industry isn’t nice at all. This industry seems to care more about the product and its profit than about the people who are producing it. The fashion bosses aim to produce their garments cheaper and cheaper. It goes without saying that there’s no money for high-quality fabrics. 

Some companies take advantage of the situation of vulnerable people. They are working long hours for little money and in substandard working conditions. Simply in order to survive and to provide for their family. Workers are sacrificing their mental and physical health in sweatshops to mass-produce clothes. Clothes, which are being bought without much consideration. And which are then being dumped shortly after. Either because of poor quality or just because it’s so cheap to buy something new.

Isn't it a much more comforting feeling, knowing that the pullover I'm wearing has been produced with a clean conscience?

However there is a countermovement: Slow fashion stands for non-toxic materials and dyes, plus fair wages for workers. 

Those who want high-quality workmanship and design might struggle to find that for a cheap price though. But isn’t it a much more comforting feeling, knowing that the pullover I’m wearing is produced with a clean conscience? I like a garment much more if I know that it was made with happy hands. And that it is free of toxic chemicals. Plus, I enjoy shopping mindfully.

Of course, this is much easier said than done and with a low income, it isn’t so easy to shop ethically correct (AND fashionable). I don’t always manage either. Yet I find it makes a difference to the industry if people do try to buy from ethical fashion labels or second hand more often.

Isn't it a much more comforting
feeling, knowing that the
pullover I'm wearing has been
produced with a clean conscience?

Fashion Photography McWilmanns Nadine Wilmanns

However there is a countermovement: Slow fashion stands for non-toxic materials and dyes, plus fair wages for workers. 

Those who want high-quality workmanship and design might struggle to find that for a cheap price though. But isn’t it a much more comforting feeling, knowing that the pullover I’m wearing is produced with a clean conscience? I like a garment much more if I know that it was made with happy hands. And that it is free of toxic chemicals. Plus, I enjoy shopping mindfully.

Of course, this is much easier said than done. With a low income, it isn’t so easy to shop ethically correct (AND fashionable). I don’t always manage either. Yet I find it makes a difference to the industry if people do try to buy from ethical fashion labels or second hand more often.

Fashion with people in mind

Noone can always do the right thing and if you`re too hard on yourself, the motivation goes. However, it would be nice, if we would feel the drive to fight the good fight. And to take some steps towards a fashion industry, that cares about the needs of its people.

If we buy something from a non-ethical shop, we should be aware, that it might have been produced under poor working conditions. Therefore we should treasure this item even more. (Instead of thinking “Oh, it was cheap anyway – it can be thrown.’). Because in the course of its making it might have encountered plenty of tears, worries, and sorrow.  Generally, it`s a good habit to shop mindfully and choose carefully. So that fashion brings joy not only for us but as well for those who have produced it.

Choose your clothes well
and make them last as long as possible.

Fashion Photography Nadine Wilmanns McWilmanns

Second-hand shops are a good alternative to the often not so affordable ethical labels. Second-hand shopping is sustainable and personally, I love the treasure hunt. In Charity Shops, I have found designer clothes and vintage for the price of a few coffees. And seemingly unfashionable garments can be transformed into fashionable items and often with fairly easy tricks.

Have something custom made or DIY

As well a great project: buy some quality eco fabric and sew a garment for yourself from scratch or assign a local seamstress.
All you need then is a good basic pattern for your size. You buy or develop it once and then adjust and manipulate it for endless possibilities of styles. Or you can take apart an old, damaged garment, that you liked to wear. You can unpick all its seams and then you`ll have its pattern. 

Whatever option you go for- altering second-hand items, sewing your own designs, or asking a seamstress – you’ll wear something one of a kind.

Fashion Photography Nadine Wilmanns McWilmanns
Fashion Photography Nadine Wilmanns McWilmanns

Über Mode...

Da ich einige Zeit für die High-Street-/ ,,fast fashion”-Industrie in London gearbeitet habe, ist mir sehr bewusst geworden, dass die Modebranche für viele überhaupt nicht sehr schön ist. Produkt und dessen Profitabilität sind den Chefs wichtiger, als die, die die Kleider produzieren. Die Mode-Chefs versuchen immer noch billiger zu produzieren. Hochwertige Stoffe sind da schon mal nicht drin.

Oft wird die Notsituation von Menschen ausgenutzt. Sie arbeiten für wenig Geld sehr lange und unter schlechten Arbeitsbedingungen – ganz einfach um zu überleben und ihre Familie zu ernähren. Arbeiter riskieren ihre mentale und körperliche Gesundheit in Ausbeutungsbetrieben, um Kleidung im Akkord zu produzieren. Kleidung, die dann ohne groß nachzudenken im Vorbeigehen gekauft wird. Und die nach ein paar mal Tragen im Müll landen. Weil entweder die Qualität so schlecht ist oder weil es ja so günstig ist, sich was Neues zu kaufen.

Es gibt aber auch einen Gegentrend: ,,Slow fashion”, ethisch faire, nachhaltige Mode. Ökostoffe, schadstofffreie Materialien und Farben, sowie faire Bezahlung der Arbeiter. 

Wer dazu noch qualitativ hochwertige Verarbeitung und gutes Design will, tut sich allerdings schwer, das günstig zu bekommen. Aber ist es nicht ein viel angenehmeres Gefühl, einen Pulli zu tragen, von dem man weiß, dass er mit gutem Gewissen produziert wurde? 

Ich mag ein Kleidungsstück viel mehr, wenn ich weiß, dass es mit zufriedenen Händen gemacht wurde und ich keine Schadstoffe abbekomme. Und ich mag es, achtsam einzukaufen und auszuwählen.

Ist es aber nicht ein viel
angenehmeres Gefühl,
einen Pulli zu tragen, von dem
man weiß, dass er mit
bestem Gewissen hergestellt wurde?

Fashion Photography McWilmanns Nadine Wilmanns

Es gibt aber auch einen Gegentrend: ,,Slow fashion”, ethisch faire, nachhaltige Mode. Ökostoffe und schadstofffreie Materialien und Farben, sowie faire Bezahlung der Arbeiter. 

Wer dazu noch qualitativ hochwertige Verarbeitung und gutes Design will, tut sich allerdings schwer, das günstig zu bekommen. Ist es aber nicht ein viel angenehmeres Gefühl, einen Pulli zu tragen, von dem man weiß, dass er mit gutem Gewissen produziert wurde?

Ich mag ein Kleidungsstück viel mehr, wenn ich weiß, dass es mit zufriedenen Händen gemacht wurde und ich keine Schadstoffe abbekomme. Und ich mag es, achtsam einzukaufen und auszuwählen.

Menschenfreundliche Mode

Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Als Kleinverdiener ist es nicht so einfach, immer ethisch korrekt (UND modisch) einzukaufen. Ich schaffe das auch nicht immer. Aber es macht doch einen Unterschied für die Entwicklung der Modeindustrie, wenn Leute sich wirklich bemühen, mehr von ethisch fairen Modelabels und Second Hand zu kaufen.

Keiner kann sich immer richtig verhalten. Und wenn man zu streng mit sich ist, vergeht einem schnell die Lust und Motivation. Es wäre aber schön, wenn wir wirklich Lust darauf hätten, unser Geld für das Gute einzusetzen. Und mit jedem Kauf den wir tätigen, ein bisschen zu einer menschenfreundlicheren Industrie beizutragen. 

Kauf lieber gut und wenig,
als billig und viel

Fashion Photography McWilmanns Nadine Wilmanns

Wenn wir etwas von Läden oder Marken kaufen, die sich nicht um menschenfreundliche Produktion kümmern, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass unser Einkauf möglicherweise unter unschönen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. 

Daher sollten wir diesen Einkauf eigentlich umso mehr schätzen. Noch viel mehr als ein Designerstück in Einzelanfertigung. (Und nicht denken: ,Ach war eh billig, kann in Müll.’) Denn für diese Kleidungsstücke hat jemand höchstwahrscheinlich mit Leid und Sorgen  gekämpft. 

Es ist eine gute Angewohnheit, bewusst und achtsam einzukaufen. Dann bringt Mode nicht nur uns Freude, sondern auch denen, die sie entworfen und produziert haben.  

Wenn wir etwas von Läden oder Marken kaufen, die sich nicht um menschenfreundliche Produktion kümmern, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass unser Einkauf möglicherweise unter unschönen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. 

Daher sollten wir diesen Einkauf eigentlich umso mehr schätzen. Noch viel mehr als ein Designerstück in Einzelanfertigung. (Und nicht denken: ,Ach war eh billig, kann in Müll.’) Denn für diese Kleidungsstücke hat jemand höchstwahrscheinlich mit Leid und Sorgen  gekämpft. 

Es ist eine gute Angewohnheit, bewusst und achtsam einzukaufen. Dann bringt Mode nicht nur uns Freude, sondern auch denen, die sie produziert haben.  

Lass dir was nähen oder trickse

Second Hand-Käufe sind eine gute Alternative zu den oft nicht so günstigen ethisch fairen Labels. Es ist nachhaltig und ich persönlich liebe die Schatzsuche in Second-Hand-Läden.

In Charity Shops habe ich schon Designerstücke und Vintage zum Preis von ein paar Kaffees gefunden. Übrigens kann man scheinbar unmodische Kleidungsstücke oft mit kleinen Tricks modisch machen. Auch eine gute Möglichkeit: einen hochwertigen Ökostoff einkaufen und selbst nähen oder zur Schneiderin am Ort gehen. Was du dafür brauchst ist ein guter Schnitt in deiner Größe. Den kaufst oder entwickelst du einmal und kannst ihn dann in unendliche Style-Variationen abändern.

Oder du zerlegst ein altes, kaputtes Kleidungsstück, das du gern getragen hast in seine Einzelteile. Also du trennst alle Nähte auf. Dann hast du ja den Schnitt dieses Kleidungsstücks und kannst es in einem neuen Stoff wieder nähen oder nähen lassen.

Egal welche der Möglichkeiten du wählst – Second-Hand-Teile ändern, dein eigenes Design nähen oder eine Schneiderin fragen – auf jeden Fall hast du dann ein Unikat.

Fashion Photography Nadine Wilmanns McWilmanns
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