As I`m asking to capture your story, I guess it`s only fair if I share a bit about my story with you.

Photography is much more than a job for me. I photograph stories pretty much constantly. My friends are meanwhile used to me always taking my camera when we meet up. And my boyfriend isn`t even surprised anymore when I photograph a seemingly unspectacular scene, just because of the way the light looks.

Like many photographers’ careers, mine started when I was a kid and when there was no digital photography about yet – my highlight of the week was going to the local photography shop on a Saturday to pick up my images. I have always loved thinking of storylines. When life was uncomfortable it wasn`t so bad if I had a nice story on my mind.

Fashion and London

Before turning photography into my main job, I took a lot of detours though. Nevertheless, they all have shaped me and my work as it is today.  And eventually, I found that I`m better off truly “seeing” today instead of waiting for “something” to happen tomorrow. 

While still studying, I worked as a writer and photographer for the daily newspaper in my hometown Metzingen. I love having an “excuse” to go places and meet people I would not have encountered if it wasn`t for my job.

Studying Fashion (after starting to train as a teacher and later as a lawyer) has opened my eyes in many ways. Not only regarding taste and style but also in terms of how I see the world.

And then there was an internship with Fashion Week Designer Giles Deacon in London. To me, this is still the biggest miracle: If you had told the (not very confident) 16-year-old me that I would make it to live abroad one day – like the girl in my favorite Teenager book ‘Next year in Liverpool’ – I would never have dared to believe it.

When I had the opportunity to work for star designer Wolfgang Joop in his small luxury fashion company Wunderkind, I moved to Potsdam where Wunderkind was based at the time. However, I missed London, so I found myself a fashion job there.

Wunderkind
London
Saul Leiter
Me
Coffee before Work
everyday photography
Hey!

...and Photography

An exhibition of photographs of Saul Leiter in London stood out for me. He photographed life, and scenes of the ordinary but as art. I left the exhibition and knew this is what I want, too. What I didn`t know at the time was that there would be years and years and years of learning ahead of me.

In order to become more flexible and free, I wanted to be self-employed. On my long tube journeys in London and late into the night, I worked on having a creative side hustle, read books, went to conferences and courses, bought equipment, …  Having this big dream gave me so much energy and enthusiasm. I started studying Journalism part-time. Also, I went to the London College of Contemporary Arts for evening lessons to learn Fashion Photography.

Eventually, I quit my day job in fashion and jumped into freelancing. Ever since, I`ve mainly been working as a photographer and writer for businesses, magazines, and my blog. While it can be super challenging to be self-employed I also find it very rewarding. Also, time and time again, God has placed incredible opportunities on my path – all my life as well as now. So I rely on God to keep on opening the right doors for me at the right time. Currently, I`m living and working both in Metzingen near Stuttgart and in London. 

About Business Photostories

When photographing business stories, I work like a journalist. That means I look for emotion, a storyline, and a connection that the audience of the business can bond and identify with. At the same time, I work as a photographer and artist. This implies seeing shapes, light, and composition, making everyone feel seen and at ease in front of the camera.

My photographs are characterized by my way to see scenes and situations and to craft light. As well as my intention to bring warmth, humanity, and connection into the story. This makes my work original, authentic and cinematic.

Ps. Still my favourite blog post that describes the essence of why I am a photographer in the first place is “The Ordinary“. 

Wunderkind
London
Saul Leiter
ich
Kaffee vor der Arbeit
Alltagsfotografie
Hey!

Meine Story

Da ich dir anbiete, deine Story zu fotografieren, teile ich hier auch ein bisschen was von meiner Story mit dir.

Fotografie ist mehr als ein Job für mich. In meinem Alltag fotografiere ich so ziemlich ständig Stories. Meine Freunde haben sich schon daran gewöhnt, dass meine Kamera bei unseren Verabredungen über meiner Schulter hängt. Und mein Freund wundert sich schon längst nicht mehr darüber, dass ich vor einer scheinbar unscheinbaren Szene stehenbleibe um ein Foto zu machen, weil das Licht da gerade so gut aussieht.

Wie die Karrieren vieler Fotografen startete auch meine als Kind und als es noch keine Digitalfotografie gab – mein Highlight der Woche war`s samstags ins Fotostudio in meiner Stadt zu gehen und meine Bilder abzuholen.  Ich habe mir immer gern Storylines überlegt. Wenn das Leben mal unangenehm war, war es nicht so schlimm, wenn ich eine schöne Geschichte im Kopf hatte. 

Mode und London

Bevor Fotografie zu meinem Hauptjob wurde, gab es allerdings viele Umwege. Doch alle haben mich und meine Arbeit wie sie heute ist, geprägt. Und irgendwann habe ich verstanden, dass es besser für mich ist, heute richtig “anzuschauen”, statt darauf zu warten, dass morgen “etwas” passiert. 

Während meines Studiums habe ich begonnen, für die Tageszeitung in meiner Heimatstadt Metzingen zu schreiben und fotografieren. Ich liebe es eine Ausrede zu haben, Orte zu besuchen und Leute zu treffen, die ich nie kennenlernen würde, wäre es nicht wegen meines Jobs.

Mein Modedesign-Studium (nachdem ich erst ein Lehramtstudium und dann Jura begonnen habe) hat meine Augen in vielerlei Hinsicht geöffnet. Nicht nur in Bezug auf Geschmack, sondern auch wie ich die Welt wahrnehme. 

Und dann kam mein Praktikum bei Fashion Week Designer Giles Deacon in London. Für mich ist das immer noch das größte Wunder: Hätte mir jemand mit sechzehn gesagt, dass ich mal in England wohnen werde – wie das Mädchen in meinem Lieblings-Teenagerroman ‘Nächstes Jahr in Liverpool’, hätte ich das nie für möglich gehalten.

Als ich bald darauf die Möglichkeit hatte für Star-Designer Wolfgang Joop in seinem kleinen Luxusmode-Unternehmen Wunderkind zu arbeiten, bin ich nach Potsdam gezogen, wo Wunderkind damals zu Hause war. Allerdings hing ich an London und wollte da wieder leben. Also fand ich dort einen Job in der Mode. 

Wunderkind
London
Saul Leiter
ich
Kaffee vor der Arbeit
Alltagsfotografie
Hey!

Träume und Fotografie

Eine Ausstellung in London mit Fotografien von Saul Leiter ist mir ganz besonders in Erinnerung. Her fotografierte das Leben und alltägliche Szenen, aber als Kunst. Ich bin aus der Ausstellung rausgekommen und wollte das auch! Was da ich nicht wusste war, dass da viele, viele Jahre des Lernens vor mir waren.

Um flexibler und freier zu werden, wollte ich mich selbständig machen. Während meiner langen Tube-Fahrten in London und oft bis spät in die Nacht habe ich daran gearbeitet, mir zweites Standbein als selbständige Kreative aufzubauen, las Bücher über kreative Businesses, ging zu Konferenzen und Kursen, kaufte Equipment,… Dieser große Traum hat mir so viel Energie und Motivation gegeben. Ich habe begonnen, Journalismus zu studieren. Außerdem habe ich am London College of Contemporary Arts Abendunterricht zu Modefotografie besucht.

Schließlich bin ich ganz aus meinen Job in der Mode ausgestiegen und habe als Freiberuflerin gestartet. Seitdem arbeite ich als Fotografin und Journalistin für Magazine, Businesses und meinen Blog.  Selbständigkeit kann zwar auch herausfordernd sein, aber mir bringt es vor allem Freude! Außerdem hat Gott mir immer wieder unglaubliche Möglichkeiten aufgetan und ich vertraue darauf, dass Gott auch weiterhin die richtigen Türen zur richtigen Zeit für mich öffnet.  Zur Zeit lebe und arbeite ich sowohl in  Metzingen bei Stuttgart und in London. 

Über Business Fotostories

Wenn ich Business Stories fotografiere, arbeite ich einerseits wie ein Journalist. Ich halte nach Gefühl Ausschau und einem roten Faden in der Story. Und einer emotionalen Verbindung zur Zielgruppe des Unternehmens oder der Solo-Selbständigen. Gleichzeitig arbeite ich wie ein Fotograf, sehe Licht, Formen und Komposition. Ich kümmere mich darum, dass sich jeder gesehen und vor der Kamera wohl fühlt. Meine Art Situationen und Szenen zu sehen und Licht zu „formen“, außerdem mein Ziel, Menschlichkeit und Verbundenheit in eine Story zu bringen – das macht meine Fotografie aus. Das ist es auch, was meine Arbeit einzigartig und authentisch macht und was meinen Bildern eine Film-Atmosphäre gibt.

Ps. Immer noch mein Lieblings-Blogpost, der letztlich beschreibt warum ich Fotografin bin, ist “The Ordinary“.

error: Content is protected