About me

I am a freelance fashion designer and pattern cutter, writer and photographer.  I live in London and Metzingen (the Outlet-City near Stuttgart). At the moment, I`m mainly writing and photographing for magazines. You can find my CV on my linkedin page:

Ich bin freiberufliche Modedesignerin und Schnittmacherin, Journalistin und Fotografin.  Ich lebe in Metzingen (die Outlet-City bei Stuttgart) und in London. Mein Lebenslauf ist auf meiner Linkedin-Seite: 

While I was struggling over  my law studies when I was in my early twenties, I started working as a writer and photographer for the daily newspaper of my hometown and found that this would be my favourite job of all times. I embrace the opportunity  to speak to people, I  wouldn’t meet otherwise, and it’s great to go places and events I wouldn’t take the time to go to,  if it wasn’t for my  job. I eventually  quit studying law and started studying fashion design at Reutlingen University, aiming at becoming a fashion journalist.  

In the course of my MA- internship, Wolfgang Joop employed me as a pattern cutter at his luxury label Wunderkind. I do love designing patterns and I can forget the world in the course of the task. I worked in the small family-like Wunderkind team in the enchanting studio in the lakeside mansion ” Villa Rumpf ” and made patterns for the most beautifully designed garments. I had the incredible opportunity to work with three top pattern cutters and to learn a lot. I will always treasure that time.

However I wanted to move to London. So I looked for work there and found a job at  a high street supplier – quite the opposite of what I was used to. A high street supplier develops garments for the high street labels, usually from design to delivery. The way of working was now completely different and much faster.

The two years I worked there were extremely educational and a great experience I am very grateful for. Yet I became very much aware of the exploitation in the Fast Fashion industry, the pointless production of more and more with no more purepose but to make the big players of the industry richer. Factory workers are being exploited in order to lower the selling price and to keep the profit high. Chemicals are being used on fabrics, that leave workers with diseases.  

As a freelancer I  want contribute to a more sustainable and ethical fashion industry.

These days I`m mainly working as a journalist and photographer for magazines and on temporary fashion/pattern cutting jobs. I hope to constantly develop as a person and believer, as a photographer, writer and fashion designer.  

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pigeon, chicken and cock walking next to each other

While I was struggling over  my law studies when I was in my early twenties, I started working as a writer and photographer for the daily newspaper of my hometown and found that this would be my favourite job of all times. I embrace the opportunity  to speak to people, I  wouldn’t meet otherwise, and it’s great to go places and events I wouldn’t take the time to go to,  if it wasn’t for my  job. I eventually  quit studying law and started studying fashion design at Reutlingen University, aiming at becoming a fashion journalist.  

In the course of my MA- internship, Wolfgang Joop employed me as a pattern cutter at his luxury label Wunderkind. I do love designing patterns and I can forget the world in the course of the task. I worked in the small family-like Wunderkind team in the enchanting studio in the lakeside mansion ” Villa Rumpf ” and made patterns for the most beautifully designed garments. I had the incredible opportunity to work with three top pattern cutters and to learn a lot. I will always treasure that time.

However I wanted to move to London. So I looked for work there and found a job at  a high street supplier – quite the opposite of what I was used to. A high street supplier develops garments for the high street labels, usually from design to delivery. The way of working was now completely different and much faster.

The two years I worked there were extremely educational and a great experience I am very grateful for. Yet I became very much aware of the exploitation in the Fast Fashion industry, the pointless production of more and more with no more purepose but to make the big players of the industry richer. Factory workers are being exploited in order to lower the selling price and to keep the profit high. Chemicals are being used on fabrics, that leave workers with diseases.  

As a freelancer I  want contribute to a more sustainable and ethical fashion industry.

These days I`m mainly working as a journalist and photographer for magazines and on temporary fashion/pattern cutting jobs. I hope to constantly develop as a person and believer, as a photographer, writer and fashion designer.  

pigeon, chicken and cock walking next to each other

Als ich mich Anfang 20 durch mein Jura-Studium gequält habe, habe ich angefangen für die Redaktion des Metzinger Uracher Volksblatts zu schreiben und zu fotografieren. Dabei habe ich festgestellt, dass ich diesen Beruf wirklich mag. Ich freue mich über die Gelegenheit, mit Leuten zu sprechen, die ich sonst nie treffen würde und an Orte oder zu Veranstaltungen zu gehen, für die ich mir keine Zeit nehmen würde, wäre es nicht mein Job. Irgendwann habe ich das Jura-Studium dann endlich abgebrochen und stattdessen Modedesign an der Hochschule Reutlingen studiert; ursprünglich mit dem Ziel, als Modejournalistin zu arbeiten.

Während meinem Master-Praktikum hat mich Wolfgang Joop in seinem Luxus-Modehaus Wunderkind als Schnittmacherin eingestellt. Ich liebe die Schnittkonstruktion und kann dabei gut abschalten und mich nur darauf konzentrieren. Im traumhaften Altelier in der Villa Rumpf am Potsdamer Heiligensee habe ich im kleinen familiären Wunderkind-Team Schnitte für die allerwunderschönsten Kleider gemacht. Ich hatte die unglaubliche Gelegenheit mit drei Top-Schnittmachern zusammen zu arbeiten und sooo viel zu lernen. Ich werde diese Zeit mit den Wunderkindern immer vermissen.

Es hat mich dann aber nach London gezogen, also habe ich da nach Arbeit gesucht und einen Job bei einem  “High-Street Supplier” gefunden, einem Zulieferer für günstige Mode. Das Kontrastprogramm. High-Street Supplier machen Kleider für Modeketten der großen Einkaufsstraßen in der Regel vom Design bis zur Auslieferung. Die Arbeitsweise war eine völlig andere, dazu viel schnellere. Insgesamt waren die Jahre, die ich dort gearbeitet habe, sehr lehrreich und ich bin froh über die Erfahrung. Ich fand aber, dass ich für eine Sache arbeitete, die überhaupt nichts Gutes hervorbringt: Große Teile der Modeindustrie nutzen die Lage armer Bevölkerungsteile aus und lassen Leute (in manchen Ländern sogar Kinder) für Mini-Löhne hart arbeiten.  Damit halten die Chefs die Produktionskosten und die Verkaufspreise niedrig und ihren Profit hoch. Chemische Stoffe werden an Textilien verwendet, die die Arbeiter, die sie verarbeiten, mit Krankheiten zurücklassen. Als Freiberufler hoffe ich, in der Lage zu sein, kreativ zu einer nachhaltigeren und menschenfreundlicheren Modeindustrie beizutragen.

In letzter Zeit arbeite ich vor allem als Fotografin und Journalistin für Magazine und an kleineren Mode- und Schnittmacher-Jobs. Ich hoffe, dass ich mich immer weiterentwickle, als Fotografin, Schreiberin, Modedesignerin und als Person. 

Als ich mich Anfang 20 durch mein Jura-Studium gequält habe, habe ich angefangen für die Redaktion des Metzinger Uracher Volksblatts zu schreiben und zu fotografieren. Dabei habe ich festgestellt, dass ich diesen Beruf wirklich mag. Ich freue mich über die Gelegenheit, mit Leuten zu sprechen, die ich sonst nie treffen würde und an Orte oder zu Veranstaltungen zu gehen, für die ich mir keine Zeit nehmen würde, wäre es nicht mein Job. Irgendwann habe ich das Jura-Studium dann endlich abgebrochen und stattdessen Modedesign an der Hochschule Reutlingen studiert; ursprünglich mit dem Ziel, als Modejournalistin zu arbeiten.

Während meinem Master-Praktikum hat mich Wolfgang Joop in seinem Luxus-Modehaus Wunderkind als Schnittmacherin eingestellt. Ich liebe die Schnittkonstruktion und kann dabei gut abschalten und mich nur darauf konzentrieren. Im traumhaften Altelier in der Villa Rumpf am Potsdamer Heiligensee habe ich im kleinen familiären Wunderkind-Team Schnitte für die allerwunderschönsten Kleider gemacht. Ich hatte die unglaubliche Gelegenheit mit drei Top-Schnittmachern zusammen zu arbeiten und sooo viel zu lernen. Ich werde diese Zeit mit den Wunderkindern immer vermissen.

Es hat mich dann aber nach London gezogen, also habe ich da nach Arbeit gesucht und einen Job bei einem  “High-Street Supplier” gefunden, einem Zulieferer für günstige Mode. Das Kontrastprogramm. High-Street Supplier machen Kleider für Modeketten der großen Einkaufsstraßen in der Regel vom Design bis zur Auslieferung. Die Arbeitsweise war eine völlig andere, dazu viel schnellere. Insgesamt waren die Jahre, die ich dort gearbeitet habe, sehr lehrreich und ich bin froh über die Erfahrung. Ich fand aber, dass ich für eine Sache arbeitete, die überhaupt nichts Gutes hervorbringt: Große Teile der Modeindustrie nutzen die Lage armer Bevölkerungsteile aus und lassen Leute (in manchen Ländern sogar Kinder) für Mini-Löhne hart arbeiten.  Damit halten die Chefs die Produktionskosten und die Verkaufspreise niedrig und ihren Profit hoch. Chemische Stoffe werden an Textilien verwendet, die die Arbeiter, die sie verarbeiten, mit Krankheiten zurücklassen. Als Freiberufler hoffe ich, in der Lage zu sein, kreativ zu einer nachhaltigeren und menschenfreundlicheren Modeindustrie beizutragen.

In letzter Zeit arbeite ich vor allem als Fotografin und Journalistin für Magazine und an kleineren Mode- und Schnittmacher-Jobs. Ich hoffe, dass ich mich immer weiterentwickle, als Fotografin, Schreiberin, Modedesignerin und als Person. 

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