Text und Fotografie: Nadine Wilmanns
Top 5 Verkaufstipps
Im Gespräch mit Potentialtrainer Johannes Wagner
"Wer einfach aufrichtig in seine Firma verliebt ist, seine Produkte toll findet, mit ihnen verwoben ist und ganz er selbst bleibt, ist am Ende ein weitaus besserer Verkäufer als jemand, der rein theoretisch trainiert ist."
(Potential Trainer Johannes Wagner)
Als Potential-Trainer bei der SHP Potential AG begleitet Johannes Wagner Menschen im Bereich Coaching und Persönlichkeitsentwicklung. Ein besonders spannendes Programm, das dort angeboten wird, ist das „Verkaufstraining für Top-Verkäufer“. Da ich meine Arbeit als Fotografin und Videografin zwischen zwei Orten und Ländern balanciere – Metzingen in Süddeutschland und London in Großbritannien –, ist das Meistern der Verkaufskunst für mich essenziell. Ich möchte sicherstellen, dass meine Angebote die richtigen Menschen erreichen. Als Johannes mich in meinem Metzinger Atelier besuchte, wusste ich, dass ich den Moment nutzen und ihn nach seinen persönlichen fünf Top-Verkaufstipps fragen musste. Und zu sagen, dass ich von seiner Antwort überrascht war, ist eine schiere Untertreibung.
Hier sind die Top 5 Verkaufstipps von Johannes:
1. Ich folge meinem Herzen
"Das bedeutet für mich, aktiv daran zu arbeiten, mich nicht ständig von meinem eigenen Denken behindern zu lassen, sondern freier zu werden, sodass ich meine Intuition besser wahrnehmen kann. Das ist harte Arbeit und ein ständiges Training, das niemals aufhört. Wenn ich es schaffe, meine Intuition widerstandsfrei wahrzunehmen, kann ich nahezu aufs Denken verzichten – und dann wird das Leben leichter.
Wir tragen alle unheimlich viele Prägungen und alte Denkmuster mit uns herum, die wir oft fälschlicherweise für unser Bauchgefühl halten. Aber wer lernt, seiner echten Intuition zu folgen und Entscheidungen trifft, die frei von Erwartungen anderer sind, für den geht es am Ende immer gut aus – im Sinne von: Es ist stimmig. Und genau daraus entsteht eine echte, tiefe Freude und Leichtigkeit im Leben.
Es geht im Kern nicht um ein „höher, schneller, weiter“, sondern um die Fragen: Warum bin ich da? Wofür sind mir meine Talente und Fähigkeiten gegeben, und wie darf ich sie nutzen – für mich und für die Welt?"
2. Ich liebe meine Firma
"Für mich ist es schlichtweg DIE Firma. Das heißt nicht, dass es keine Schwierigkeiten gibt. Aber ich will genau dort sein. Ich finde es großartig, was dort getan wird, welche Ideen wir gemeinsam entwickeln, und ich benutze die Produkte selbst – ich bin Teil der eigenen Zielgruppe. Es geht um ein echtes Verwobensein: Ich fühle mich im Herzen tief mit meiner Firma verbunden und weiß: Hier bin ich richtig. Wer einfach aufrichtig in seine Firma verliebt ist, seine Produkte toll findet, mit ihnen verwoben ist und ganz er selbst bleibt, ist am Ende ein weitaus besserer Verkäufer als jemand, der rein theoretisch trainiert ist."
3. Ich bin ich
"Das heißt, ich verstelle mich nicht und arbeite intensiv daran, der zu sein, der ich wirklich bin. Es bedeutet, Stück für Stück alte Masken und Kostüme abzulegen und keine Rollen mehr zu spielen – weder bewusst noch unbewusst. Es ist ein Loslassen von alten Prägungen und das feste Vertrauen darauf, dadurch ganz automatisch mit den richtigen Menschen zusammenzuarbeiten."
4. Ich bleibe beharrlich
"Da, wo es mir wirklich wichtig ist, bleibe ich beharrlich: bei mir selbst, in Bezug auf das, wofür ich stehe, in der Arbeit mit meinen eigenen Produkten, in meiner eigenen Entwicklung – und eben auch bei potenziellen Kunden, bei denen ich sehe, dass es menschlich und fachlich passen könnte. Wenn ich erkenne, dass jemand einen echten Nutzen von dem haben könnte, was ich anbiete, lasse ich es immer wieder einfließen, ohne jedoch zu zerren oder zu drängen. Ich spreche es einfach öfter mal an.
Ein guter Verkäufer hat sieben bis acht Kundenkontakte oder mehr, während ein durchschnittlicher Verkäufer oft schon nach zwei bis drei Kontakten aufgibt, weil man ja „gut erzogen“ ist. Wenn jemand Nein sagt, bedeutet das oft nur: „Gerade passt es nicht.“ Also frage ich: Wann sollen wir uns wieder melden? Weil ich so tief mit meiner Firma verwoben bin, fällt es mir überhaupt erst leicht, beharrlich zu bleiben. Und genau darum geht es: Diese Haltung des Dranbleibens so oft zu praktizieren, bis auch dieses Nachfassen zu einem völlig natürlichen Teil von mir wird."
5. Ich stärke mein Gottvertrauen
"Ich habe verstanden, dass nicht alles allein an mir liegt, sondern, dass ich um Hilfe bitten darf. Wenn ich einen Schritt weitergehe, obwohl ich noch nicht genau weiß, wie der Weg aussieht, dann kommt für mich Gottvertrauen ins Spiel. Selbstvertrauen ist gut und wichtig, aber ich habe bemerkt, dass vieles in meinem Leben auch ohne meine ständige Einmischung hervorragend läuft. Dieses Gottvertrauen stärke und erneuere ich immer wieder ganz bewusst."
Übrigens betont Johannes, dass ihn diese fünf Tipps nicht nur im Verkaufsprozess, sondern in allen Lebensbereichen begleiten. „Auch da greift wieder das Thema der Verwobenheit“, erklärt er. „Verkaufen ist schließlich nicht vom restlichen Leben abgetrennt: Wer mit sich selbst im Reinen ist, seine Masken ablegt und aus vollem Herzen für eine Sache brennt, der muss am Ende gar nicht mehr im klassischen Sinne ‚verkaufen‘.“
Mehr über Johannes Wagner findest du hier: www.shp-potential.de/johannes-wagner
Das Programm "Smart Selling" ist hier erhältlich: www.shp-potential.de/smart-selling
Als internationale Fotografin und Videografin mit Sitz in Großbritannien und Deutschland erstelle ich authentische visuelle Inhalte für Marken, Unternehmen und Unternehmer.
Mehr über mein Business Angebot findest du hier:
www.nadinewilmanns.com/business-offer
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