Shine and go with the flow

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Shine, and go with the flow

It`s my birthday tomorrow and I usually like to give myself a task for the new year ahead. This year, I want to truly challenge myself to “shine, and go with the flow”. I want to keep this in mind when things don`t go “my way”.

How do you react when people don`t act how you would like them to act and when situations don`t go as you would like them to go? Do you become grumpy and miserable and hurt yourself even more with your mood? Or do you surrender it all to God, accept, let go, trust and let God take over – do you do your best to have a smile on your face, give the unexpected situation an honest chance and go with the flow? If you belong to the ladder: I want to join your club!

Let God take over (and take pictures)

How often have I been in a situation like this and followed this same old, not very helpful pattern: I had plans and expectations, something or someone messes with my plans and I react with sulking, becoming grumpy and angry. And while becoming consumed with all these thoughts of self-pity and how wrong and unfair this all is, I entirely missed to give the new situation a fair chance and spoilt my own day. I have been missing a lot of good moments and pictures because of that.

If I have a friendly and shiny attitude, I can lift my own mood and I can connect with others. Even if things don`t go my way, there`ll always be something to see and photograph – if I stay open in order to see it.

Strahle - und lass dich drauf ein

Morgen ist mein Geburtstag und normalerweise nehme ich mir gern etwas für mein neues Lebensjahr vor. Dieses Jahr heißt meine Herausforderung “Shine and go with the flow” (strahle und entspann dich/lass dich auf die Situation ein). Das will ich mir für Situationen merken, die nicht so laufen, wie ich will.

Wie reagierst du, wenn Leute sich nicht so verhalten, wie du willst und wenn Situationen nicht so laufen wie du es dir gedacht hast? Wirst du schlecht gelaunt, ärgerst du dich und verdirbst dir wegen deiner miesen Laune erst recht den Tag? Oder überlässt du Gott die Sache, akzeptierst du es, lässt los, vertraust und lässt Gott übernehmen – gibst du der unerwarteten Situation eine ehrliche Chance, entspannst dich und lässt dich einfach darauf ein? Wenn du zur letzten Gruppe gehörst: Ich will auch in deinen Club!

Lass Gott machen (und mach Fotos)

Wie oft war ich schon in einer Situation wie dieser und bin dem gleichen, wenig hilfreichen Muster gefolgt: Ich hatte Pläne und Erwartungen, jemand oder etwas wirft diese Pläne um und ich reagiere mit Beleidigt-Sein, mit schlechter Laune und Wut. Und während ich voller Selbstmitleid überlege, wie ungerecht und falsch doch das alles läuft, verpasse ich es völlig, der neuen Situation eine echte Chance zu geben – und vermiese dazu noch meinen eigenen Tag. Ich habe viele gute Momente und Bilder dadurch verpasst.

Habe ich eine strahlende, freundliche Haltung, macht mich das selbst fröhlicher und ich kann besser auf andere zugehen. Auch wenn vieles nicht so läuft wie ich will, gibt es in jeder Situation etwas zu sehen und zu fotografieren – wenn ich offen dafür bleibe, um es zu sehen.  

Trust the next step

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Trust the next step

Often, I think: “Man, why don`t I seem to be able to figure out some genius plan for my career?” However, thinking about it, it seems smarter to me to just take and engage in one step at a time. To trust the next step and trust that God knows what I don’t, and that he`s still gonna make a lot of things possible for me. Instead of spending time and energy trying to figure out the great, right plan. Because really, ten years ago I wouldn’t have imagined that I would work as a freelance photographer. And twenty years ago, I wouldn’t have even dared to dream that I would cycle across London to spend my morning writing in a coffee shop in Shoreditch.

Do the work

Who knows what incredible things are in store for us yet! By trying to figure out the future I probably won`t get as far as I would by actually doing the work. Engaging in the very next step, taking one step at a time. By one photoshoot, one blog post, one challenge, one experience at a time, we`re moving forward – seemingly slow but in fact faster – into new wonders and surprises.

Dem nächsten Schritt vertrauen

“Mensch, warum fällt mir nur kein genialer Plan für meine Karriere ein?”, denke ich manchmal. Wenn ich aber genau darüber nachdenke, finde ich es klüger, einfach einen Fuß vor den anderen zu setzen und mich auf den Schritt, den ich gerade mache, zu konzentrieren. Und darauf zu vertrauen, dass Gott schon wissen wird, was ich nicht weiß und dass er noch viel für mich möglich machen wird. Anstatt Zeit und Energie zu investieren, um den großen, richtigen Plan für mich herauszufinden. Weil ehrlich, vor zehn Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mal als freiberufliche Fotografin arbeiten würde. Und vor zwanzig Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mal mit dem Fahrrad durch London fahren und meinen Morgen in einem Café in Shoreditch mit Schreiben verbringen würde.

An die Arbeit machen

Wer weiß, was für unglaubliche Dinge noch auf uns warten! Wenn ich versuche, auf die große Zukunftsidee zu kommen, wird mich das wahrscheinlich nicht so weit bringen, wie wenn ich mich einfach an die Arbeit mache. Also meinen nächsten Schritt mache und dann den nächsten, einer nach dem anderen. Mit einem Fotoshooting, einem Blogpost, einer Herausforderung, einer Erfahrung nach der anderen, geht es weiter – scheinbar langsam aber tatsächlich schneller – zu neuen Wundern und Überraschungen.