Downtime

Downtime hands on knee photographed by Nadine Wilmanns

Appointments for Downtime

Appointments for Downtime

“We are human beings, not human doings.”

This post is an extension of my last week`s post “Should-Do`s“.

As freelancers, we sometimes are tempted to work 24/7. Yet, by doing that, we risk losing our joy for what we`re doing. As well as tasks and Should-Dos I need to schedule time each day to just do nothing productive at all. To give my head some downtime, to free my mind, and to keep energy flowing.

If I don`t schedule that time in my planner I end up working overtime often which is counterproductive for all sorts of reasons.

Commit to some downtime

Appointments for our downtime are just as important as appointments for our Should-Do`s. If not even more important. After all, no one will regret having not hoovered often enough when dying. But it`s more likely that we regret not having taken enough time for fun.

The purpose of our calendar is to protect us from working too much and under stress. It`s there to free our minds. Not to make us work like a robot.

So, we need to schedule time for doing non-productive fun stuff and commit to that plan. If there is not enough time for this kind of downtime, then we need to postpone something else. Or we need to in future say no to work that is threatening to take that space in our calendar.

This is often hard as a freelancer – especially if it`s a good or important job. But if I never say no and try to please everyone, I`ll pay for that later with the stinging regret that I haven`t savoured the lifetime that has been given to me. Plus, I risk losing my joy altogether and end up grumpy and stressed – and that`s not gonna serve anyone.

No performance

I guess everyone needs to find his or her own balance between work and downtime. I generally need the weekend off, at the very least Sunday (or any day for that matter). Plus a minimum of one hour a day to do nothing productive. And I don`t mean six 10-minute breaks adding up to one hour, but one complete hour at a stretch. What I do during this time mustn`t be performance-related all. That could be going out with friends, fun-reading, watching a movie, hanging about. Basically, being lazy.

I still take photographs in my free time, too, as that`s just what I like to do after all. But that`s just for fun then and the picture doesn`t need to face any judgment, not even my own. They don`t have to fulfill any criteria except that it`s what I feel doing at the moment.

What do you enjoy doing without any pressure? And do you set aside time for downtime every day?

Termine für`s Faulsein

Dieser Post ist eine Ergänzung zu dem Post von letzter Woche: “Should-Do`s“.

Als Freiberufler sind wir manchmal versucht, rund um die Uhr und die ganze Woche zu arbeiten. Aber wenn wir das machen, kann es passieren. dass wir unsere Freude an dem was wir tun, verlieren. Genauso wie Aufgaben und Should-Do`s muss ich jeden Tag Zeit für`s Faulsein einplanen. Damit meine ich, was zu machen, was überhaupt nicht produktiv ist. So kann ich meinem Gehirn eine Auszeit geben, den Kopf freibekommen und die Energielevels oben halten. 

Wenn ich diese Zeit nicht als Termin in meinem Terminplaner einplane, dann werde ich dazu verleitet sein, Überstunden zu machen. Und das ist aus zehntausend Gründen kontraproduktiv.  

Termine für`s Faulsein einhalten

Termine für`s Faulsein sind genauso wichtig wie die für unsere Should-Do`s. Wenn nicht sogar noch wichtiger. Schließlich werden wir es nicht bereuen zu wenig Staub gesaugt zu haben, wenn wir sterben. Sondern wir werden es eher bereuen, uns nicht genügend Zeit zum Spaßhaben genommen zu haben. 

Der Zweck unseres Terminplaners ist es, uns vor zu viel Arbeit und vor Stress zu schützen. Er soll uns dabei helfen, unseren Kopf frei zu bekommen. Und nicht, wie ein Roboter zu arbeiten.

Also müssen wir Zeit einplanen für Dinge, die wir einfach nur zum Spaß machen ohne produktiv sein zu müssen. Und diese Zeit dann auch einhalten. Wenn nicht genügend Zeit dafür da ist, dann müssen wir was anderes verschieben. Oder in Zukunft nein sagen zu Arbeit, die uns diesen Platz im Kalender wegnimmt. 

Das ist als Freiberufler oft schwierig, vor allem wenn es sich um einen guten  oder wichtigen Job handelt. Aber wenn ich nie nein sage und immer versuche, allen gerecht zu werden, dann bezahle ich später damit, dass ich es bereue die Lebenszeit, die mir gegeben wurde, nicht wirklich ausgekostet zu haben.  Und ich riskiere, dass ich meine Freude ganz verliere, dass ich schlecht gelaunt und gestresst bin – und davon hat ja wirklich keiner was. 

Keine Leistung

Ich vermute, dass jeder seine eigene Balance finden muss, zwischen Arbeit und Faulsein. Ich brauche das Wochenende frei, zumindest den Sonntag (oder eben einen Tag in der Woche). Und mindestens eine Stunde am Tag, um nichts Produktives zu machen. Damit meine ich nicht sechs 10-Minuten-Pausen, die eine Stunde ergeben, sondern eine Stunde am Stück. Was ich in dieser Zeit mache, darf nicht irgendwie leistungsbezogen sein. Das könnte zum Beispiel mit Freunden rausgehen sein, lesen zum Vergnügen, Film schauen, rumhängen. Also im Grunde faul sein.

Oder auch fotografieren, schließlich mache ich das gern. Aber dann eben nur zum Spaß, das heißt, die Bilder müssen nicht einer Bewertung standhalten, auch nicht meiner eigenen. Sie müssen nicht irgendwelche Kriterien erfüllen außer, dass mir in dem Moment danach ist.

Was machst du gerne ohne Druck? Und planst du dir jeden Tag Zeit ein, um faul zu sein?