Fast Fashion / Boycott Boohoo

Fast Fashion /Boycott Boohoo

Fashion should be a happy-maker.  However we know that it often isn`t, and that large parts of the fashion industry is based on modern slavery and exploitation. This week, there were some headlines about the cheap high street brand Boohoo and its sister brands (e.g. Pretty Little Thing). The brands’ clothes have been produced in sweatshop factories in Leicester. Some workers there are getting payed 3,50 pounds per hour, working conditions are appalling. Plus: Workers were forced to come to work during lockdown despite being ill. Side note: The Boohoo owners are Billionaires.

We vote with our purses

Unfortunately it`s not just Boohoo that happily encourages modern slavery in order to produce its garments as cheap as possible. Having worked in this sector of Fashion, I can confirm just this.

We can be as appalled as we like, but if we don`t act on it, nothing will change. I think we all vote with our purses and how we spend our money – and be it just three pounds. Do we really want to give Billionaires our money, who are growing their fortune on the back of poor people?

Feeling included

I know sustainable brands are WAY more expensive than brands that sell a T-Shirt for three pounds. But if we do buy sustainable, we get something extra included: The feeling of investing our money in good stuff, of doing something right, and fighting the good fight against inequality and injustice.

I much rather see the owner of a small business succeed, than a company that is way too rich already. Thus, I want to spend my money accordingly and rather buy less instead.

label on garment

Besides, when I wear something from a sustainable brand, I can literally feel the love coming through the fibres. It`s my imagination I guess, but I do feel so much more comfortable and at ease, and happy about what I`m wearing.

There are many brilliant articles about the Boohoo scandal out there, one I like most is on the Guardian page: https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/jul/07/pandemic-fast-fashion-boohoo-influencer-landfill

Mode sollte eine Glücklichmacherin sein. Aber wir wissen, dass sie das oft nicht ist und, dass ein Großteil der Modeindustrie auf moderner Sklaverei und Ausbeutung basiert. Diese Woche waren die Billigmarke Boohoo und ihre Schwesterfirmen (zum Beispiel Pretty Little Thing) in den Schlagzeilen. Die Kleider der Marke werden in Sweatshop Fabriken in England (Leicester) produziert. Einige Arbeiter bekommen da gerade mal 3, 50 Pfund die Stunde, die Arbeitsbedingungen sind erschreckend. Und: Arbeiter wurden dazu gezwungen, während des Lockdowns trotzdem sie krank waren zur Arbeit zu kommen. Kleine Info am Rande: Die Boohoo Eigentümer sind Billionäre.

Wir wählen mit unserem Geldbeutel

Leider ist es längst nicht nur Boohoo, die willentlich zu moderner Sklaverei animieren, um ihre Produktionskosten möglichst klein zu halten. Da ich in diesem Bereich der Mode gearbeitet habe, kann ich das nur bestätigen!

Wir können noch so entsetzt sein – solange wir nichts tun, wird sich natürlich nichts ändern. Ich denke, wir alle geben mit unserem Geldbeutel unsere Stimme ab. Also wir stimmen für etwas, indem wir Geld dafür liegen lassen – und seien es nur drei Euro… Und wollen wir echt Billionären unser Geld geben, die ihren Reichtum auf dem Rücken armer Leute vergrößern?

Gefühl mitgeliefert

Ich weiß, nachhaltige Marken sind viel teurer als solche, die T-Shirts für drei Euro haben. Aber wenn wir nachhaltige Kleider kaufen, bekommen wir das gute Gefühl mitgeliefert, das Richtige zu tun und im Kampf um Gerechtigkeit auf der richtigen Seite zu stehen. Ich wünsche dem Inhaber eines kleinen Unternehmens viel eher Erfolg als einem Betrieb, der sowieso schon viel zu reich ist. Deswegen will ich schauen, dass ich mein Geld entsprechend ausgebe. Lieber dafür dann eben weniger kaufen.

stoff

Wenn ich etwas Neues von einer nachhaltigen Marke anhabe, fühle ich außerdem die Liebe förmlich aus den Kleiderfasern strömen. Das ist vielleicht meine Einbildung, aber das Tragegefühl ist ein ganz anderes und ich fühle mich viel wohler – und zufriedener mit dem was ich anhabe. 

Es gibt einige gute Artikel über den Boohoo Skandal online. Ein Kommentar, der mir am Besten gefällt, ist auf der Seite des Guardian: https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/jul/07/pandemic-fast-fashion-boohoo-influencer-landfill

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