Festival Attitude

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So that was Glastonbury the legendary über-festival in Somerset. Coming there is a bit like in a fantasy film, where the flying hero passes miles and miles of woodland or jungle or whatever emptiness and all of a sudden a new world (for example some kingdom of the white witch) opens up in front of him. In the middle of nowhere rises a massive town of tents and a town centre of stalls and music stages for five days. Yes, there’s plenty of music and big stars live on stage which is great but there’s much more to it: Wherever you look there s love to detail – even the bins are painted in bright colours – and people are smiley and friendly. Everyone is out to make the world – or at least this little part of world – a peaceful happy place and puts its visitors in a fairytale mood of no worries. Except maybe finding the way back to the tent after being out and about in the lights of the festival may cause some worry. People are painting their faces and beards with glitter, sticking feathers and flowers in their hair and dress up wildly in shiny colours. This year Labour politician Jeremy Corbyn was one of the rock stars on stage – not singing though but talking about his vision of a more social society. “Leave no trace” teach the festival organisers regarding the amount of rubbish left behind after such a massive event. Be responsible and think of the environment around you. Have love to detail. “Understand the power we’ve got to achieve that decent, better society where everyone matters”, says Corbyn. It starts with the little things like walking to the bin with that empty cup. Or smile and be friendly. Taking a bit of the  festival spirit in our everyday lives could make every day a bit more fairytale-like.

 

Das war also Glastonbury, das legendäre Über-Festival in Somerset. Anzukommen ist ein bisschen wie in einem Fantasie-Film: der Held überfliegt kilometerweit Wälder, Dschungel und unbegehbares Land überfliegt und auf einmal eröffnet sich vor ihm eine neue Welt (so etwas wie ein Königreich der Weißen Hexe). Im Fall Glastonbury entsteht inmitten von Feldern und Landschaft für fünf Tage eine riesige Stadt aus Zelten mit Marktständen und Musikbühnen in deren Zentrum. Klar gibt es viel Musik und große Stars treten live auf, was super ist, aber das Festival ist noch viel mehr als das: Wo auch immer man hinschaut muss man staunen und überall steckt Liebe bis ins Detail – sogar die Mülleimer sind in bunten Farben bemalt. Jeder  versucht hier, die Welt – oder zumindest dieses kleine Stück Welt – zu einem friedlichen Glücksort zu machen. Wer hier herkommt ist schnell von der Glastonbury-Märchenwelt eingenommen und die einzige Sorge dürfte sein, zurück zum Zelt zu finden, wenn man spät nachts aus der bunten Lichterwelt kommt. Leute machen sich Glitzer ins Gesicht und auf den Bart, Federn und Blumen ins Haar und man zieht sich wild und bunt an. Dieses Jahr war der linksorientierte Politiker Jeremy Corbyn einer der Rockstars auf der Bühne – nicht um zu Singen sondern um von seiner Vision von einer sozialeren und gerechteren Gesellschaft zu reden.  ,,Hinterlasse keine Spur” sagen die Festival-Organisatoren in Bezug auf den Müll nach so einer großen Veranstaltung. Handle verantwortlich und denke an deine Umgebung.  Hab Liebe für’s Detail. ,,Sei dir im Klaren über die Macht, die du hast, um diese faire, bessere Gesellschaft, in der jeder einzelne zählt, Wirklichkeit werden zu lassen.” sagt Corbyn frei übersetzt. Das fängt bei den kleinen Dingen an, wie etwa seinen leeren Becher zum Mülleimer zu bringen oder zu lächeln und freundlich zu sein. Wenn wir es schaffen, ein bisschen Festival-Stimmung in unseren Alltag mitzunehmen, könnten wir aus jedem Tag ein bisschen mehr Märchen machen.