Looking at photographs

Looking at photographs

"I was looking at the photographs and I started thinking that there was a time when these weren't memories."

— Stephen Chbosky in “The Perks of Being a Wallflower” (novel)

What would you want to say to yourself in this ten year old photograph in your hands?

Do you sometimes wish you could turn back time for that purpose? 

Here`s what comes to my mind when l look at myself in older pictures: Do a lot of what makes you feel whole and good (in my case that was drawing, reading, and taking pictures). That`s not being lazy, but it means valuing and enjoying time and life.

And: Always have your camera with you and take as many silly or serious selfies and snaps as you want without wondering what anyone might think or not think. It`s important to make an effort to enjoy and savor each of your seemingly boring, ordinary days. Even if things go wrong. And also and especially the far-from-perfect stuff. Because there is no repeat button in life.

Also: Say yes to adventure or out-of-the-ordinary! That leads to the best memories. 

Another thing I would wanna say: Love is always, always, always a much better idea than reacting angry. Because you don`t need to fix everything by yourself - just pray instead and relax. That also leads to the best memories.

And also: Take loads of pictures of yourself and be happy and grateful when others make the effort to photograph you.  Practice looking at yourself without judgment but curiosity and gratefulness, and get familiar with how you look. The way we look is perfectly fine as long as we are fine with it. 

Reviewing photographs always helps me to appreciate my life and myself, and they make me realize and value stuff that I haven`t seen in that very moment when I took the picture.

And how far have we come and how much we have learned! We might often struggle to apply what we`ve learned so far (in my case especially the relax bit…). However, when we recall our learnings, we’re more likely to implement them more and more often.

What have your photographs taught you so far? 

What photographs of your life now would you be happy to look at ten years down the road?

"Ich schaute die Fotos an und mir fiel ein, dass da eine Zeit war, in der das keine Erinnerungen waren.”

— Stephen Chbosky in “The Perks of Being a Wallflower/ Vielleicht lieber morgen” (Roman)

Was würdest du zu dir auf diesem zehn Jahre alten Foto in deiner Hand sagen?

Wünschst du dir manchmal, dass du dafür die Zeit zurückdrehen könntest?

In meinem Fall fällt mir zum Beispiel Folgendes ein, wenn ich mich auf einem Foto sehe: Verbring viel Zeit damit, das zu tun, bei dem du dich gut fühlst (bei mir war das Malen, Lesen und Bilder machen). Das bedeutet nicht, dass du faul bist. Sondern es heißt, dass du dein Leben schätzt und genießt. 

Und: Hab immer eine Kamera bei dir und mach so viele lustige und ernste Selfies und Bilder wie du willst – ohne darüber nachzudenken, was andere denken oder nicht denken könnten. Es ist wichtig, sich Mühe zu geben, jeden der scheinbar langweiligen, gewöhnlichen Tage zu genießen und auszukosten. Auch wenn Dinge schief gehen. Und auch und vor allem die Sachen, die alles andere als bilderbuchmäßig sind. Denn es gibt im Leben keinen Wiederholungsknopf.

Außerdem: Sag “Ja” zu Abenteuer und Außergewöhnlichem. Das führt zu den besten Erinnerungen.

Noch was, das ich sagen würde: Liebe ist immer, immer, immer die viel bessere Idee als Ärgern. Denn du musst nicht alles selbst in Ordnung bringen - bete stattdessen einfach und entspann dich. Das führt auch zu den besten Erinnerungen.

Und auch: Mach viele Bilder von dir selbst und freu dich, wenn andere sich die Mühe machen, dich zu fotografieren. Übe, dich auf Bildern anzuschauenohne zu beurteilen, sondern sei neugierig und dankbar. Werde vertraut damit, wie du aussiehst.   Wie wir aussehen ist total in Ordnung, solange wir selbst uns in Ordnung finden.

Wenn ich Fotos anschaue, dann hilft mir das immer, mein Leben und mich selbst zu schätzen. Und Fotos zeigen mir oft Dinge, die ich in dem Moment der Aufnahme gar nicht gesehen habe.

Und wie weit sind wir gekommen und was haben wir gelernt! Kann sein, dass wir uns oft schwer tun, das umzusetzen, was wir gelernt haben (bei mir vor allem das Entspannen… ) Aber wenn wir uns immer wieder dran erinnern, dann schaffen wir es immer öfter.

Was hast du bisher von deinen Fotografien gelernt? 

Über welche Bilder von jetzt würdest du dich freuen, wenn du sie in zehn Jahren durchschauen würdest? 

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