Light-Photography

light trail lockdown photography

Light-Photography

Some of my favourite photographs are of light. By that, I mean light as the main element; those pictures that are purely about the light.

At times I find it quite relaxing to not look for “pretty things”, but just a light spot. And then experiment. Sometimes I delete the whole lot of pictures again later because there wasn`t anything of significance. But it`s all about experimenting anyway. And often there are surprises.

Underexpose

What I do is, I underexpose the picture via exposure compensation so that the exposure is right for the light spot while the rest of the picture is underexposed. (On the camera phone that means moving the exposure slider right down). If the light spot is very bright compared to its surroundings that means you`ll have a lot of black areas in your picture. But that`s usually brilliant because it adds to the drama.

When days are quite challenging (like lately), I find it kind of “energy-preserving” to just lift my attention on something as simple as the light for a while. Nothing exciting has to happen, no beautiful surroundings are needed, just a light spot and a camera.

By the way, in this regard, I really like this blog post on A Farm Girls Life: “Light and Shadow Experiments”. It makes you feel like light hunting right away. Enjoy:_)

Licht-Fotografie

Licht-Fotos gehören zu meinen Lieblingsfotos. Damit meine ich Fotos, die Licht als Hauptelement haben; solche, in denen es nur um das Licht geht.

Manchmal finde ich es ganz entspannend, nicht unbedingt „hübsche Dinge“ sehen zu wollen, sondern einfach nur nach einem Lichtfleck Ausschau zu halten. Und dann zu experimentieren. Kommt vor, dass ich später alle Bilder wieder lösche, weil nichts Besonderes dabei war. Aber es geht ja eh vor allem um das Experiment. Und oft sind Überraschungen dabei.

Unterbelichten

Ich mach` es so, dass ich das Bild über die manuelle Belichtungskorrektur unterbelichte, damit die Belichtung genau richtig für den Lichtfleck ist, während das restliche Foto unterbelichtet wird. Wenn der Lichtfleck im Vergleich zur Umgebung sehr hell ist, hat man viele schwarze Bereiche im Bild. Aber das ist meistens gerade gut, weil das Licht dann noch dramatischer wird.

An anstrengenden Tagen (wie in dieser Corona-Zeit) finde ich es „energieschonend“ meine Aufmerksamkeit für eine Weile auf etwas Einfaches wie Licht zu richten. Nichts Spannendes muss passieren, man braucht keine superschöne Umgebung, nur einen Lichtfleck und eine Kamera.

Übrigens mag ich in dem Zusammenhang den Blog Post auf A Farm Girls Life: “Light and Shadow Experiments”. Man bekommt sofort Lust, auf Licht-Jagd zu gehen. Viel Spaß :_)

Light-photography

Five thoughts about dealing with criticism

deal with criticism shadow in suset

Photograph your successes (and other thoughts about dealing with criticism)

Today I had to face harsh and personal criticism. And while I knew I shouldn`t “take it personally”, I didn`t know what that really means let alone how to do it. So, I`ve let this offence drain a lot of my energy – really, I felt like just having played Wimbledon (and lost) by the end of the day. Do you know that feeling? So, while I`m clearly not an expert in dealing with criticism, I`ve thought about some ideas about this, that might be helpful to share. Because when we get better at dealing with criticism not only will we preserve our energy, but we won`t dread offence so much and won`t let it hold us back from becoming braver as a professional and as a person.

It`s more about the criticizer

Anyway, back to the story: Lucky enough I had a coaching session scheduled tonight (www.ichinencoaching.com) so this was brilliant timing to discuss the issue. And I think I finally can make use of this “Don`t take it personally”: It often has nothing to do with us as a person, when being criticized, but in fact with the person who is criticizing. “Hurting people hurt people”, says Joyce Meyer. Equally one could say: People who feel attacked attack others. While talking about the situation I understood why the person who offended me did so. That doesn`t make the attack less mean but we are likely to not feel so angry about it knowing why the person offended us. So, I think it`s helpful to calmly analyze the situation that we have been criticized about to see why the other person has said what she has said.

Take notice of successful moments

Secondly, I can obviously recommend talking to somebody (but not ranting) who doesn’t judge. Who reminds us that if the criticism was justified we can work on ourselves. And that either way we have a lot of successes and achievements, too.

Talking about achievements: It`s helpful to really take notice of achievements as they happen. So that we can remember them in these kinds of situations. Only yesterday I`ve received best grade for my final work for my journalism degree and I hardly acknowledged it (not half as much as I took notice of this criticism today). So, I think taking a picture of these successful moments (big or small) or just writing a note in my planner might be a useful habit.

I wish I had said...

Another thing I struggled with, was to find the “right words” in the moment of attack. It was only afterwards that I came up with the phrases that I wished I had said. However, it helps to nevertheless say those phrases out loud afterwards – just for ourselves then. Because having practised, we will eventually find an appropriate peaceful response in a “real” situation, one that also honours what we think.

Oh, and not to forget: I think a good first aid after having been attacked is to be a good friend to ourselves. Which means that we don`t hurry on with the day but slow down a bit and maybe sip a coffee or tea, slip into soft clothes, say a little prayer and allow for a little downtime. Of course, it would be brilliant to be a superwoman with the perfect mindset who never gets upset but just moves on with her day. But hey, then again, taking things to heart also means that we have a heart, no?

Fotografiere deine Erfolge (und mehr zum Umgang mit Kritik)

Heute hat mich jemand ziemlich hart und persönlich kritisiert. Zwar wusste ich, dass ich das „nicht persönlich nehmen“ soll, aber mir war nicht klar, was das genau bedeutet und schon gar nicht wie das geht. Also habe ich mir von dieser Sache viel Energie rauben lassen – ehrlich, ich hab mich heute Abend gefühlt, als hätte ich Wimbledon gespielt (und verloren). Kennst du das Gefühl? Wie du siehst bin ich nicht gerade ein Experte darin, mit Angriffen umzugehen. Aber ich dachte, ich schreibe ein paar Ideen darüber auf, die uns in Zukunft helfen könnten. Denn wenn wir besser mit Kritik umgehen können, dann können wir nicht nur unsere Energie sparen, sondern wir fürchten uns nicht mehr so sehr davor, angegriffen zu werden und dadurch werden wir mutiger im Job und überhaupt als Mensch.

Es geht eher um den, der Kritik übt

Jedenfalls zurück zur Story: Glücklicherweise hatte ich heute Abend eine Coaching Stunde, das war also super Timing um die Sache zu besprechen. Und ich denke, ich kann jetzt mit diesem „Nimm`s nicht persönlich“ was anfangen: Es hat oft überhaupt nichts mit uns als Person zu tun, wenn uns jemand kritisiert, sondern mit der Person, die die Kritik äußert. „Verletze Menschen verletzen Menschen“, sagt Joyce Meyer. Genauso könnte man sagen: Leute, die sich angegriffen fühlen, greifen andere an. Als ich über die Situation, wegen der die Person mich angegriffen hat, gesprochen habe, habe ich verstanden, warum sie das gemacht hat. Das macht den Angriff nicht weniger gemein, aber wir sind doch nicht mehr so sauer, wenn wir verstehen, warum uns jemand angreift. Also ich denke, es ist hilfreich, die Situation ruhig zu untersuchen wegen der wir kritisiert wurden, um zu sehen, warum die andere Person uns angegriffen hat. 

Halte Erfolgsmomente fest

Außerdem kann ich natürlich sehr empfehlen, die Sache mit jemandem zu besprechen (ohne zu schimpfen oder zu lästern), der nicht urteilt. Der uns daran erinnert, dass wir an dem arbeiten können, für das wir zu Recht kritisiert worden sind. Und dass wir – so oder so – auch schon viele Erfolge hatten.

Apropos Erfolge: Mir ist mal wieder klar geworden, wie hilfreich es ist, wirklich Notiz von Erfolgsmomenten und Lob zu nehmen, um sich dann in schwierigen Situationen daran zu erinnern. Gerade gestern habe ich eine Eins für meine Abschlussarbeit für mein Journalismus-Studium bekommen und ich habe es gar nicht gebührend gefeiert. Tatsächlich habe ich dem nicht mal halb so viel Beachtung geschenkt, wie dieser Kritik heute. Also ich denke, es ist eine gute Gewohnheit von Erfolgsmomenten (auch den Kleineren) ein Foto zu machen oder zumindest eine Notiz im Terminkalender.

Ich wünschte, ich hätte ... gesagt.

Noch eine Sache, die ich schwierig fand, war die “richtigen Worte” zu finden als die Frau mir all ihre Anschuldigungen entgegenwarf. Erst später sind mir die Sätze eingefallen, die ich hätte sagen wollen. Allerdings ist es hilfreich, diese Sätze trotzdem – dann einfach danach und nur für mich selbst – zu sagen. Denn wenn wir das üben, finden wir irgendwann auch friedliche passende Antworten in der”echten” Situation, eine die auch das was wir selbst denken wertschätzt.

Oh, und nicht zu vergessen: Ich denke eine gute Erste Hilfe nach Kritik ist es, uns selbst ein guter Freund zu sein. Das heißt, dass wir nicht einfach weiterhetzen, sondern ein bisschen langsam machen, vielleicht einen Kaffee oder Tee schlürfen, in weiche Wohlfühlkleidung schlüpfen, ein kleines Gebet losschicken und uns eine Mini-Auszeit gönnen. Klar wäre es toll, Superwoman zu sein, die das perfekte Mindset hat und die sich nie angegriffen fühlt, sondern einfach mit ihrem Tag weitermacht. Aber hey, wenn wir uns Dinge zu Herzen nehmen, dann heißt das doch eigentlich vor allem, dass wir ein Herz haben, oder?

How to win time

how to win time - mirror selfie

How to win time (with “positive procrastination”)

Do you sometimes feel like you don`t have time because you`ve got so much to do? Maybe you are (like me) a “last-minute-person” who tends to procrastinate. I`ve learned that this behaviour is a huge time robber.  

This week, I needed to hand in an important article. I had had six weeks to get it done, yet I started writing only four days before my deadline and handed it in right on the final day. Sounds familiar?

Instead of just getting something done when we originally plan to do it, we keep postponing it until it is not possible to postpone it any longer. The result is not only stress, but we also feel like the task is taking us much longer than it really does. I felt like my article has taken me six weeks, even though I effectively worked on it for four days.

Procrastinating work is spending time working

That`s because while postponing we still have the task on our mind. We aren`t really relaxed, but we think “Aww shit, I still need to do this sometime soon!” Spending time procrastinating something is like spending time working on it – just without achievement. In my case I “worked” on my article for six weeks, instead of the four days I`ve spent writing it.

If I had done it when I originally had planned it to do, it would have seemed like a simple four-day job, not a six weeks project. Plus, I would have felt like an “achiever”, thinking: “this could have taken me six weeks, but I managed in four days”. And I would have felt like being very time effective.

Writing the article wouldn`t have been much of a hassle – if I hadn`t made a hassle out of it by dragging it. Plus, I could have gotten a free confidence-boost and a good experience of accomplishment.

how to win time

Commit to your schedule

While I kind of liked to be a last-minute-person at school or at university, I now find it very unhealthy for my nerves. We have more time to relax when we don`t spend it on procrastinating. Now I`m not saying to do everything straight away always – sometimes this isn`t even possible because we need to wait for missing information or simply a free space in our calendar (and we do need plenty of time for relaxing and enjoying after all). But the idea is to schedule tasks and to then do them at the time they are scheduled for – and not postpone them unless there`s a major reason to do so.

Time Manager Dave Crenshaw calls this “positive procrastination”. Instead of adding a task on our “To-Do-List” to do it “sometime soon”, we make an appointment for it in our calendar. And then, here`s the key: “Once it`s scheduled into your calendar, you have to commit to it.”

Doing so, we win time which we then can use to enjoying ourselves while being truly relaxed.  

Wie man Zeit gewinnt (mit “positivem Aufschieben”)

Hast du manchmal das Gefühl, zu hast keine Zeit, weil du zu viel zu tun hast? Vielleicht bist du (wie ich) ein “Auf-den-letzten-Drücker“-Typ, der Dinge gerne aufschiebt. Ich habe gelernt, dass das ein riesen Zeiträuber ist.

Diese Woche musste ich einen wichtigen Artikel einreichen. Ich hatte sechs Wochen Zeit zum Schreiben, aber ich habe erst vier Tage vor meiner Deadline begonnen. Am letzten möglichen Tag habe ich den Text eingereicht.

Anstatt Aufgaben einfach dann zu machen, wenn wir sie eingeplant haben, schieben wir sie auf die lange Bank, bis das irgendwann nicht mehr möglich ist. Das Ergebnis ist nicht nur Stress, sondern wir haben auch das Gefühl, viel länger an der Sache gearbeitet zu haben als das in Wirklichkeit der Fall ist. Mir ist es so vorgekommen, als hätte ich für meinen Artikel sechs Wochen gebraucht, dabei habe ich effektiv ja nur vier Tage lang daran gearbeitet.

Arbeit aufschieben heißt Zeit mit Arbeit zu verbringen

Das ist deshalb so, weil wir die Aufgabe beim Aufschieben ja immer noch in unserem Kopf haben. Wir sind nicht wirklich entspannt, sondern wir denken „Oh shit, ich muss das dringend bald machen.“ Zeit damit verbringen, eine Aufgabe aufzuschieben, fühlt sich an, als ob man gerade an ihr arbeiten würde – nur, dass man nichts dabei erreicht. In meinem Fall habe ich sechs Wochen an meinem Artikel „gearbeitet“, anstatt die vier Tage, die ich daran geschrieben habe.

Hätte ich ihn geschrieben, als ich es ursprünglich mal eingeplant habe, hätte es sich wie ein Job von vier Tagen angefühlt, nicht wie ein Sechs-Wochen-Projekt. Außerdem hätte ich mich wie ein “Erfolgstyp” gefühlt und gedacht: Das hätte sechs Wochen brauchen können, aber ich hab`s in vier Tagen hinbekommen. Und ich wäre mir sehr effizient vorgekommen.

Es wäre überhaupt keine große Sache gewesen, den Artikel zu schreiben – hätte ich keine große Sache daraus gemacht, in dem ich sie vor mir hergeschoben habe und sie dadurch immer größer geworden ist. Und ich hätte ganz umsonst einen Selbstvertrauens-Schub bekommen können, noch dazu eine gute Erfahrung.

how to win time - mirror selfie

Lege dich auf einen Zeitplan fest

Während der Schul- oder Uni-Zeit mochte ich es noch ganz gern, ein “Last-minute-Typ” zu sein, inzwischen finde ich es sehr ungesund für meine Nerven. Wir haben mehr Zeit, um entspannt zu sein, wenn wir sie nicht mit Aufschieberitis verbringen.

Ich sage jetzt nicht, dass wir immer alles gleich machen sollten – manchmal ist das ja auch gar nicht möglich, weil wir noch auf fehlende Infos warten müssen, oder auch einfach auf einen freien Platz in unserem Kalender. (Und wir brauchen schließlich viel Zeit zum Entspannen und Genießen).

Die Idee ist die: Wir planen Aufgaben ein und machen sie dann zu der Zeit, zu der sie eingeplant sind – und verschieben sie nicht, es sei denn es gibt einen wichtigen Grund.

Zeit-Manager Dave Crenshaw nennt das “Positive Aufschieberitis“. Anstatt eine Aufgabe auf unsere „To-Do-Liste“ zu schreiben, um sie „irgendwann bald mal“ zu machen, sollten wir für die Aufgabe einen Termin in unserem Kalender ausmachen. Und dann kommt das Wichtigste: „Sobald es in unserem Kalender eingeplant ist, müssen wir uns daran halten.“

Machen wir das, gewinnen wir Zeit, die wir dann – wirklich entspannt – mit Genießen verbringen können.

Read more about Freelance life in this post: Time and progress

To enjoy

detail in mirror

To enjoy

How are you with pleasure and enjoyment? This week, I wrote an editorial for a magazine about this and while writing, I noticed two big issues I have: Firstly, I often postpone enjoyment because of “being busy”. And secondly: when I am doing stuff that isn`t “useful”, but “only” enjoyable, I feel guilty thinking I should be productive.

Is that something you can relate to? Then you may know these moments, when try to do something enjoyable, but you just can`t find pleasure in it.

For example: I like to photograph, but when thinking that it should be productive, that the outcome should be “useable” for something, my joy goes. I enjoy to dress up, but because that involves a lot of changing and finding new combinations, it usually takes more time that it seems “worth” it. Thinking “I`m not productive here, I should be faster”, I`m stealing my joy in what I`m doing. I like to look at photographs. But doing so while “important tasks” are waiting (and aren`t they always…), I find it hard to enjoy myself.

Would we ever regret having spent too much time enjoying?

Joyce Meyer says in her podcast “Take time to enjoy life”, that we often think we don`t deserve to enjoy ourselves. We think we must earn enjoyment and pleasure. But we don`t: even if we aren`t productive all day long, we still and always deserve to enjoy ourselves as much as we possibly can.

One really unhelpful German saying is: “Work before pleasure”. But really: Wouldn`t it make much more sense to be the other way round? Looking back at life: would we ever regret having enjoyed too much? Would we ever wish that we had rushed more and taken less time to enjoy ourselves? I don`t think so…

So how about giving ourselves the task to practise enjoying on purpose. Without worrying about not being productive or being slow and the time passing. I`ve put on a blouse today instead of a worn-out T-Shirt, even though I haven`t really been out except walking the dog. And coloured my nails, as I like how that looks, even though it only lasts for a day or so. Usually I would think: It`s not worth the time, I have so much other stuff to do. But really if it`s enjoyable, isn`t it worth the time? What do you enjoy lately?

Genießen

Wie geht es dir mit Vergnügen und Genuss? Diese Woche habe ich ein Editorial zu diesem Thema geschrieben und dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen verschiebe ich Genuss oft, weil ich „zu beschäftigt“ bin. Und außerdem: Wenn ich etwas mache, das nicht „nützlich“ ist, sondern „nur“ zum Genießen ist, bekomme ich schnell ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht produktiv bin.

Geht es dir manchmal auch so? Dann kennst du vielleicht diese Momente, wenn du`s dir nett machen willst, aber du es einfach nicht richtig genießen kannst.

Zum Beispiel mag ich fotografieren. Aber wenn ich denke, dass ich dabei produktiv sein sollte, dass das Ergebnis zu irgendwas zu gebrauchen sein sollte, dann verschwindet mein Spaß. Ich mag es, mich schick zu machen. Aber weil das bei mir zehnmal Umziehen und neu Kombinieren involviert, nimmt das Zeit in Anspruch. Ich denke dann: „Ich bin überhaupt nicht produktiv hier, ich sollte viel schneller sein.“ Und damit raube ich mir meine Freude daran. Ich mag gerne Fotos anschauen, aber wenn “wichtige Aufgaben“ warten (und warten nicht immer welche…), dann fällt es mir schwer, das zu genießen.

Würden wir es bereuen, zu viel Zeit mit Genießen verbracht zu haben?

Joyce Meyer sagt in ihrem Podcast „Nimm dir Zeit das Leben zu genießen“, dass wir oft denken, wir verdienen den Genuss nicht. Wir denken, wir müssen unser Vergnügen verdienen. Aber das müssen wir überhaupt nicht: Auch wenn wir den ganzen Tag nicht zustande bringen, verdienen wir es zu genießen, so viel wie wir nur können.

Ein wenig hilfreicher Spruch heißt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber ehrlich: Würde es andersrum nicht viel mehr Sinn machen? Wenn wir auf unser Leben zurückschauen, würden wir es bereuen, zu viel genossen zu haben? Würden wir uns wünschen, dass wir uns mehr beeilt hätten und weniger Zeit mit Genießen verbracht zu haben? Ich denke nicht…

Wie wär`s wenn wir also üben, mit Absicht zu genießen. Ohne uns zu ermahnen, dass wir gerade unproduktiv und langsam sind und dass die Zeit rennt. Ich habe heute eine Bluse angezogen statt einem abgetragenen T-Shirt, obwohl ich gar nicht wirklich raus bin, außer mit dem Hund spazieren. Und habe meine Nägel lackiert, weil ich mag, wie das aussieht, auch wenn es nur einen Tag hält. Normalerweise würde ich denken: Das lohnt sich nicht, dafür habe ich keine Zeit. Aber ehrlich, wenn es doch Freude macht, lohnt es sich dann nicht? Was genießt du so in letzter Zeit?

Read more about this here: “Secrets of Happiness”

Fashion and Memories

fashion and memories - sunglasses on couch

Fashion and Memories

One thing I`ve seen confirmed this week: Detail shots of clothes or shoes are not pointless at all. Someday these photographs might help to let stuff go easily.

When organizing my wardrobe, I sometimes find it hard to part from stuff that is reminding me of a good time. More than once I`ve thought: ‘I wish I had taken a picture of when I was wearing this.’

In fact, I`m only having trouble with items that are connected to a nice memory and that I can`t recall being on a picture I like. If I had photographed them while I was still in the moments that have made up their meaning… then I would have an easier time giving these items away. 

A picture of my once everyday shoes while I walk them to a coffee shop on a typical Friday morning before work – that takes practically no space at all. Even if I never take the time to look at the picture again, it will still be stored in my visual memory and the shoes themselves can move on (once the soles start coming off;-)

Mode und Erinnerungen

Eine Sache, die ich diese Woche bestätigt sah: Detailaufnahmen von Kleidungsstücken oder Schuhen sind überhaupt nicht sinnlos. Diese Fotos könnten eines Tages dabei helfen, Sachen leichter wegzugeben.

Wenn ich Kleider aussortiere, fällt es mir manchmal schwer, mich von Sachen zu trennen, die mich an eine gute Zeit erinnern. Ich habe schon öfter gedacht: ‚Ich wünschte, ich hätte ein Foto davon gemacht, als ich das getragen habe.‘ 

Eigentlich habe ich nur Trennungs-Schwierigkeiten bei Kleidungsstücken, die mit einer schönen Erinnerung verbunden sind und bei denen ich von keinem gutem Foto weiß. Wenn ich sie in “ihrem” Moment fotografiert hätte, würde es mir leichter fallen, die Sachen wegzugeben.

Ein Foto von den Schuhen, die ich fast jeden Tag anhatte, als ich an einem typischen Freitagmorgen vor der Arbeit zu einem Café spaziere – das braucht praktisch keinen Platz. Selbst wenn ich das Bild nie wieder anschaue, wird es doch in meinem Bildgedächtnis bleiben und die Schuhe selbst können gehen (wenn die Sohle anfangen sollte, sich zu lösen…;-)

The Secrets of Happiness

picknic blanket in meadow

The Secrets of Happiness…

…is the title of the most recent book that I’ ve finished reading. I don´t think it’s going to win any literature prices, but it was just fun and enjoyable to read. A typical easy-going girls-book, not overly sophisticated, not demanding, just a little nice story, a true happy maker. I love these kinds of books, especially when my head and heart need a break.

As I often feel like I should be more effective with my time, I generally like to see a purpose for the stuff that I do. For example, I like reading and to make this a useful activity, I want to read renowned books in the hope that they will affect my writing in a positive way. With those girls-books though, it`s pleasure only. Single purpose: Enjoy and let go.

Loosen up for joy

It’s good to loosen up at times. To do stuff with no ambition. The same goes for Photography or Fashion. To use the phone with a fun retro photo app instead of the camera, to experiment, not worrying about the outcome or the need of getting something good. To wear the old jumper in the Cocktail-Bar, or the new blouse at home, however you feel like it. Just for personal happiness and joy.

 

Here are a few books that I liked for that matter: The Secrets of Happiness by Lucy DiamondThe Day we meet again by Miranda DickinsonThe one plus one by Jojo Moyes .

(Will update:-))

The Secrets of Happiness…

…ist der Titel des Buchs, das ich zuletzt fertiggelesen habe. Ich denke nicht, dass es irgendwelche Literatur-Preise gewinnen wird, aber es hat Spaß gemacht und war einfach ein Genuss zum Lesen. Ein typisches Frauenbuch, nicht anspruchsvoll oder schwer zu lesen, einfach eine hübsche, kleine Geschichte, ein echter Glücklich-Macher. Ich mag diese Art von Büchern, vor allem wenn mein Kopf und mein Herz eine Pause brauchen.

Weil ich oft denke, ich sollte meine Zeit effektiver einsetzen, mag ich nützliche Nebeneffekte von Tätigkeiten. Zum Beispiel mag ich es zu lesen. Um daraus eine nützliche Beschäftigung zu machen, will ich gerne bekannte und angesehene Bücher lesen, in der Hoffnung, dass die sich positiv auf meinen Schreibstil auswirken. Diese Frauenromane sind dagegen nur zum Vergnügen da, einziger Sinn: Genießen und Loslassen.

Sich locker machen

Es ist gut, sich öfter mal locker zu machen. Auch in der Fotografie oder der Mode. Sachen ohne Ehrgeiz machen. Das Handy mit der Retro-Foto-App anstatt der Kamera nehmen, experimentieren und nicht an das Ergebnis denken oder, dass etwas Gutes dabei herauskommen soll. Das alte Sweatshirt in der Cocktailbar tragen oder die neue Bluse zu Hause, je nach Lust und Laune. Einfach für persönliche Fröhlichkeit und Glücksgefühl.

Hier sind ein paar Bücher die ich in dem Zusammenhang mochte: The Secrets of Happiness by Lucy DiamondThe Day we meet again by Miranda DickinsonThe one plus one by Jojo Moyes .

(Werde das immer mal aktualisieren… :-))

How to remember

bed spread

How to remember

Unfortunately, I must admit, that my memory isn`t particularly good. The other day Richard and I were watching “The Truman Show” and I know that I`ve seen this film before, but honestly: I couldn`t really recall anything of it anymore. It`s like that with a lot of things that have happened; sometimes I have forgotten that certain events have taken place altogether. Photographs are of course good helpers with reviving lost memories. But the effect of photography goes way further than that.

Even if I have never seen the photograph itself: if I have taken a picture, an event is much more likely to stay in my memory. My first car boot sale: I had my film camera with me, loaded with a black-and-white film. The shop that was meant to develop the film, destroyed it. But the picture that I`ve taken, just after I found a Picard handbag for a fiver, is still in my head. In black and white, combined with the mood of that day.

Or if I have lost the photograph: Having just found my lost favourite necklace, I was sitting in the laundrette and sent a phone picture of me and the necklace to my friend. I have no idea if I still have that photo anywhere, I certainly have a different phone, but the picture of that very moment is still with me.

It`s becoming more difficult when a good moment happens, and the surroundings are unphotogenic. I don`t find it fun to take a picture (never mind keeping it) if I don`t like its look. Then I keep my eyes open for some detail (because there`s always something that`s kind of nice) and be it just my own feet. A picture of this can be like a stand-in for the moment. Like a souvenir- just for free.

open windows with plants in room

Leider musste ich schon oft feststellen, dass mein Gedächtnis nicht besonders gut ist. Richard und ich haben neulich „The Truman Show“ geschaut und ich weiß, dass ich den Film schon mal gesehen habe, aber ehrlich: ich hatte keine Ahnung mehr von irgendwas.  So geht es mir mit vielen Erlebnissen; von manchen habe ich sogar vergessen, dass ich sie überhaupt erlebt habe. Fotografien helfen natürlich dabei, solche Erinnerungen zurückzuholen. Aber der Fotografie-Effekt ist mehr als das.

Auch wenn ich das Foto selbst nie gesehen habe, bleibt ein Erlebnis eher in meinem Kopf, wenn ich ein Foto gemacht habe. Mein erster Flohmarkt: Ich hatte meine Filmkamera dabei und einen Schwarz-Weiß-Film drin. Aber das Fotostudio, das meinen Film entwickeln sollte, hat ihn kaputt gemacht. Das Bild, das ich gemacht habe, gerade als ich eine Picard-Handtasche für fünf Euro gefunden habe, habe ich trotzdem noch im Kopf. In schwarz-weiß, zusammen mit dem Gefühl des Tages.

Oder, wenn ich das Foto längst nicht mehr finde: Ich hatte gerade meine verlorene Lieblingskette wiedergefunden, sitze im Waschsalon und schicke meiner Freundin ein Handyfoto von der Kette um meinen Hals. Ich habe keine Ahnung, ob ich das Foto noch irgendwo habe, das Handy sicher nicht, aber das Bild von dem Moment ist noch bei mir.

Ein bisschen schwieriger wird es, wenn ein guter Moment in einer unfotogenen Umgebung passiert. Es macht mir keinen Spaß, ein Foto zu machen (oder zu behalten) wenn`s nicht gut aussieht. Dann schaue ich nach einem Detail (denn irgendwas ist immer schön) und sei es nur meine Füße. Ein Foto davon ist wie eine Art Platzhalter für den Moment an sich. Wie ein Souvenir – nur kostenlos.

details of hanging plant

5 steps to super-resilience

5 steps to more resilience

5 Steps to more resilience

A few weeks ago, I have interviewed two specialist resilience coaches, Monica Fiel and Ursula Walther, for an article about how to become more resilient (in case you can understand German, you can read it here: http://www.geamagazines.reader.e-pages.pub/geamagazines/97/20 )

Both coaches are experts in how to become super-resilient. Resilience means not just to overcome difficulties but to become better as a person by doing so. Turning a minus into a plus. So here I wanna share with you what I`ve learned and suggest 5 practical tipps for more resilience:

1. Accept...

sketch of upset girl

Unfortunately, the first point is the most difficult – well at least I find it the most difficult. In professional matters it`s kind of ok for me, to accept an unpleasant situation, but when it comes to private matters: super difficult. Even though it makes so much sense: Being annoyed doesn`t help at all. It just takes our energy and kills our nerves. And most of all: If the head is occupied with being annoyed and worried, how can it focus on a solution? Monica Fiel says, even super resilient people can`t always see the bright side straight away either. But “after the first shock, they say: ,Well, that`s how it is.’ And: “Could there be a chance for change?’ So it`s not so much about never ever being annoyed at all, but more about limiting the time spent with annoying to the very minimum. And then accept the situation asap. What helps me there a bit, is believing in God and thinking, that everything happens for a reason, even though I might not see it at the very moment.

sketch of upset girl
sketch of a girl who has an idea

2. Focus on the solution

(not the problem)

Instead of spending our time with thinking how annoyed we are, or – very unproductive – looking for people to blame, we`d rather distract our mind with asking ourselves: What can I actually DO? Here is an exercise that Monica Fiel suggests: Note everything about your problem, that you cannot change, and circle it. In another circle write everything down, that you can influence. What are the aspects, that you can actually change or influence? What are you focussing on? Where are you investing energy? Perhaps we can’t find THE solution straight away, but as long as you look out for possibilities and options, we should be on the right track. And we don`t obsess over the problem (Everything goes wrong) but the solution (What can I do, that things work out better?). Besides: It’s best to do that, before your anger or worry has had a chance to build itself up sky-high…

3. Praise yourself

sketch of a girl writing in her notebook

Coaches generally recommend to remember your successes. Obviously to realise: I’ ve overcome so much already, so I’ m gonna make this, too. Personally, I tend to remember all the shit that happened, rather than the successes. Therefore the coaches recommend to make a note of every success of the day each night before sleeping. Not only is this supposed to help us remembering, but we would also pay more attention to our successes (because we wanna make a note in our book later..) And the more we start to see and focus on our successes the more successful we feel and (therefore) the more success we will attract and so on (that mind over matter loop…)

sketch of a girl writing in her notebook
sketch of a girl on the phone and smiling

4. Ask for help

sketch of a girl on the phone and smiling

We don`t have to manage everything on our own. “Resilient people know their boundaries and they know, in what areas they need help”, said Ursula Walther in the interview. And resilient people aren`t shy to ask for help either! I think, friends and a network are soo important, as well because we simply feel stronger and better knowing that there are people having our back.

5. Look after yourself

“How will I have energy for challenges, when I eat crap, don`t relax and don`t sleep enough?”, says Ursula Walter. Makes sense, of course, but we tend to forget.  A little bit of sports, bit  of yoga, or whatever makes you feel good, happy moments – they re not just pleasures, they make us more resilient, too.

sketch of a girl sleeping on clouds
sketch of a girl sleeping on clouds

So that was the 5-step-strategy to be invincible. To me, listing the five for this post was actually quite helpful. Because I know these days all too well: Nothing works out like it should. I remember being an employee can be so tough at times, especially when having horrible managers. Or when a problem at work keeps saying “Hi again” each morning. But as a freelancer, it`s not all easy-peasy either: I`m constantly counting, whether I`ve got enough money and jobs for the month. And as I have to connect with people all the time to get to new jobs, I hear a lot of “Nos” – or actually most of the time I don`t hear anything back at all. So there`s always something in life, that sucks isn`t it? ; )  I`ll defintely try and apply the steps above. 

I`m genuinely interested, in what you think about the whole matter and whether you`ve got your own strategies and ways to stay strong… Anyway, feel free to comment on my Instagram – I`m looking forward to hearing from you!

Oh, and in case you want to look up the websites of the coaches – here they are:  http://www.unternehmenswichtig.de (Ursula Walther) and https://mfielconsulting.com/ (Monica Fiel).

5 Schritte zu mehr Widerstandskraft

5 Tipps für mehr Widerstandskraft

(Oder: Wie man sich nicht unterkriegen lässt)

Vor ein paar Wochen habe ich zwei „Resilienz-Trainer“, Monica Fiel und Ursula Walther, für einen Magazin-Artikel interviewt. (Den ganzen Artikel gibt´s hier: www.geamagazines.reader.e-pages.pub/geamagazines/97/20

Die zwei sind Experten darin, wie man super-resilient wird. Resilient sein, heißt: Krisen erstens gut zu überstehen und zweitens auch noch für sich zu nutzen! Aus einem Minus ein Plus machen. Hier will ich euch 5 Schritte für mehr Resilienz empfehlen:

1. Akzeptieren...

sketch of upset girl

Leider ist der erste Punkt gleich mal der Allerschwierigste, finde ich zumindest. Bei beruflichen Angelegenheiten fällt es mir noch leichter, eine ungemütliche Situation zu akzeptieren, aber bei privaten Dingen: sehr schwierig. Dabei ist es doch wirklich logisch: Ärgern bringt nichts. Raubt uns nur unsere Nerven und Energie. Und vor allem: Wenn der Kopf mit Ärgern und Sorgen beschäftigt ist, kann er sich nicht auf einen Lösungsplan konzentrieren.

Monica Fiel sagt, auch superresiliente Menschen können nicht alles gleich positiv sehen. Aber „nach dem ersten Schreck sagen sie: ‚Jetzt ist es so.‘ Und: ‚Liegt da vielleicht eine Chance zur Veränderung?‘” Es geht also nicht so sehr darum, sich nie aufzuregen, sondern eher darum, die Zeit, die man mit Ärgern verbringt, möglichst kurz zu halten und die Situation dann so schnell wie möglich anzunehmen. Was mir da ein bisschen hilft, ist, dass ich an Gott glaube und dann denke, dass alles seinen Sinn hat, auch wenn ich den jetzt noch nicht sehen kann.

sketch of upset girl
sketch of a girl who has an idea

2. Konzentrier dich auf die Lösung

(nicht das Problem)

Statt unsere Zeit also mit Ärgern oder -auch unproduktiv – der Suche nach Schuldigen zu verbringen, sollten wir uns lieber mit der Frage ablenken „Was kann ich tun?“ Eine praktische Übung, die Monica Fiel dazu empfiehlt, ist sich alles an der Situation, was man nicht beeinflussen kann in einen Kreis zu schreiben und dann alles, auf das man Einfluss hat, in einen anderen Kreis.

Vielleicht kommen wir nicht gleich auf DIE Lösung für unser Problem, aber solange wir Möglichkeiten suchen und finden, wie wir die Situation verbessern können, sind wir auf einem guten Weg. Und wir beschäftigen uns nicht mehr mit dem Problem („Alles läuft schief“), sondern mit der Lösung („Was kann ich tun, damit es besser läuft?“) Übrigens ist es am besten, das zu machen, bevor unsere Wut, Enttäuschung oder Sorgen die Chance hatten, sich total hochzusteigern.

3. Eigenlob

sketch of a girl writing in her notebook

Generell empfehlen die Coaches, sich an Erfolgserlebnisse zu erinnern. Nach dem Motto: Ich habe schon so viel geschafft, dann schaffe ich auch das. Bei mir ist es so, dass ich mich generell eher an blöde Erlebnisse erinnere, als an meine Erfolge. Da raten die Coaches, sich seine Erfolge am Ende des Tages kurz in ein Notizbuch zu schreiben. 

Nicht nur, dass es im Bedarfsfall Erinnerungsstütze ist: Wenn man sich diese Aufgabe stellt, achtet man jeden Tag gezielt auf Erfolgsmomente, weil man ja abends was ins Heft schreiben will. Und wenn man mehr darauf achtet, fühlt man sich generell erfolgreicher und zieht dann (deswegen) wiederum mehr Erfolge an und, und, und… (dieser Mind-over-Matter-Kreislauf) 

sketch of a girl writing in her notebook
sketch of a girl on the phone and smiling

4. Nach Hilfe fragen

sketch of a girl on the phone and smiling

Wir müssen nicht alles allein schaffen. „Resiliente Menschen wissen, wo ihre Grenzen sind und wo sie Hilfe brauchen“, hat mir Ursula Walther erklärt. Und sie fragen dann eben auch um Hilfe! Ich denke, Freunde und Bekannte sind sooo wichtig, auch deswegen, weil man sich einfach stärker und besser fühlt, wenn man ein gutes Netz um sich herum hat. 

5. Gut auf sich aufpassen

„Wie soll ich Energie für Herausforderungen haben, wenn ich schlecht esse, mich nicht gut erhole und nicht genügend schlafe?“, sagt Ursula Walther im Interview. So logisch, aber wir vergessen das oft. Bisschen Sport, bisschen Yoga, bisschen sich`s nett machen und all die Sachen – tun uns nicht nur gut, sondern machen uns auch resilienter.

sketch of a girl sleeping on clouds
sketch of a girl sleeping on clouds

Das waren also die 5 Tipps für mehr Resilienz, Für mich war das Aufschreiben der Schritte für diesen Blog schon ganz hilfreich. Denn ich kenne diese Tage nur zu gut: Nix läuft wie´s soll.  Ich weiß von meiner Zeit als Angestellte, man muss da manchmal schon viel schlucken, vor allem wenn man Vorgesetzte hat, die charakterlich nicht so nett sind. Oder ein Problem bei der Arbeit sagt jeden Tag auf`s Neue Hallo. (Gerade denke ich an so ein Comedy-Lied, das meine Mutter immer gesungen hat, als ich klein war: „Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon wieder da!“  :–) Aber als Freiberufler ist auch nicht alles easy-peasy: Ich muss ständig rechnen, ob ich diesen Monat genügend Geld und Aufträge habe. Und weil ich dauernd Leute ansprechen muss, um an neue Aufträge zu kommen, höre ich viele „Neins“ (oder meistens bekomme ich auch einfach gar keine Antwort..) Also eigentlich gibt’s doch immer irgendwas zu meckern, oder? ;–) 

Ich bin sehr gespannt, was ihr über diese Tipps denkt und ob ihr eure eigenen Strategien und Wege habt. 

Oh, und falls ihr euch die Webseiten der Coaches anschauen möchtet – hier sind sie: http://www.unternehmenswichtig.de (Ursula Walther) and https://mfielconsulting.com/ (Monica Fiel).