Profession: Artist

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Profession: Artist

“It’s impossible to create work that both matters and pleases everyone.”

The other day, I`ve photographed singer and songwriter Lauranne Lukas for her new music project. She is a professional musician singing about her faith and things like personal development, and self-confidence. 

I love seeing creative people working on their careers. It is so much easier said than done! It takes determination, commitment and sacrifice. Also, it involves fighting self-doubt. As a professional artist you need to make yourself vulnerable. And that takes some courage, especially in the early stages while you`re not backed-up with a lot of success.

Because as a professional you can`t hide in your room doing what you do, but you need to get out and sell it to people. You need to say to strangers: Look, I`ve made this! And they then might say: I don`t like it. Or worse: It`s not good. As professional artists we have to get over this and keep on creating.

On a side note: When people say “It`s not good” – it means it`s not good FOR THEM or for a certain purpose. Who are they to judge if something is “good” or not? Someone else might see it entirely differently. And that`s all cool – as artists we can`t possibly cater to every taste.

Seth Godin writes in “The Practice”:

“A contemporary painter must ignore the criticism or disdain that comes from someone who’s hoping for a classical still life. (…) the work isn’t for them. ‘It’s not for you’ is the unspoken possible companion to ‘Here, I made this.’”

That said, of course we need to become better and better and improve our work constantly. And critique from someone who means well and who knows what he is talking about is super valuable. Yet, at no point we can expect EVERYBODY to like what we do. It`s important to focus on the actual work and not to get distracted by thoughts of what other people might say or think. “When we get really attached to how others will react to our work, we stop focusing on our work and begin to focus on controlling the outcome instead”, writes Seth Godin.

By focusing on our work (which we can control), not the outcome (which is out of our control), we will get better for those couple of people who our work is for: those who are actually touched by it and who will spread the word.  

Lauranne, I hope you push through any doubts and times of seemingly not moving forward! Never give up and keep focussing on the work is the number one rule for everyone who wants to be a professional creative.

And an artists` success is not only great for her or him, but for all of us. Because every dream pursued keeps the hope and wonder in all of us alive.

Beruf: Künstler

Beruf: Künstler

"Es ist unmöglich, Kunst zu machen, die wirklich etwas bedeutet und die allen gefällt."

Neulich habe ich Singer Songwriter Lauranne Lukas für ihr neues Musikprojekt fotografiert. Sie hat Musik zu ihrem Beruf gemacht und singt von ihrem Glauben und Dingen wie persönliche Entwicklung oder Selbstbewusstsein.

Ich freue mich immer zu sehen wie Künstler an ihrer Karriere arbeiten. Es ist so viel leichter gesagt als getan! Man braucht Entschlossenheit, andauernden Einsatz und muss auch manche Opfer bringen. Außerdem muss man immer wieder gegen Selbstzweifel kämpfen. Als professionelle Künstler muss man sich angreifbar machen. Und das verlangt Mut, vor allem in den Anfangsphasen, wenn man noch nicht so viele Erfolge in der Tasche hat.

Denn wenn du Kunst als Beruf machst, kannst du dich nicht in deinem Zimmer verstecken, und das machen worauf du gerade Lust hast, sondern du musst rausgehen und deine Kunst an den Mann bringen. Und zu Leuten sagen: Schau, das hab ich gemacht! Dann kann es sein, dass welche sagen: Mag ich nicht! Oder sogar: Das ist nicht gut. Als professioneller Künstler muss man sowas wegstecken und weiter machen.

Übrigens: Wenn Leute sagen “Das ist nicht gut“ heißt das „Das ist nicht gut FÜR MICH“ oder „nicht gut für einen bestimmten Zweck“. Wer sind die, um urteilen zu können, ob etwas gut ist oder nicht? Jemand anders könnte es völlig anders sehen. Und das ist alles cool – als Künstler können wir es unmöglich jedem Geschmack recht machen.

Marketing-Experte Seth Godin schreibt in „The Practice” (frei übersetzt):

“Ein Gegenwarts-Künstler muss die Kritik oder die Geringschätzung ignorieren, die von denen kommt, die auf ein klassisches Stillleben hoffen. (…) die Arbeit ist nicht für sie. ‘Es ist nicht für dich’ ist der unausgesprochene mögliche Begleiter von `Hier, das hab ich gemacht`.“

Natürlich sollten wir in unserer Arbeit ständig besser werden. Und Kritik von jemandem, der es gut meint und der weiß, wovon er spricht, ist super wertvoll. Aber wir können nie erwarten, dass JEDER mag, was wir machen. Es ist wichtig, dass wir uns auf die Arbeit an sich konzentrieren und uns nicht von Zweifeln ablenken lassen und von Gedanken daran, was andere Leute vielleicht denken oder nicht denken könnten. „Wenn wir davon abhängig werden, wie andere auf unsere Arbeit reagieren werden, hören wir auf, uns auf unsere Arbeit zu konzentrieren, sondern wir fangen an, stattdessen deren Wirkung kontrollieren zu wollen“, schreibt Seth Godin (frei übersetzt).

Indem wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren (was innerhalb unserer Kontrolle ist) und nicht deren Wirkung (die nicht in unserer Kontrolle liegt), werden wir besser für diejenigen, für die unsere Kunst ist: die, die wir tatsächlich damit berühren und die das dann auch weitertragen.

Lauranne, ich hoffe, dass du dich von Zweifeln nicht beirren lässt und auch dann weitergehst, wenn sich nichts zu bewegen scheint. Nicht aufzugeben und sich immer weiter auf seine Arbeit zu konzentrieren ist die Regel Nummer eins für jeden, der Kreativität zu seinem Beruf machen will.

Und der Erfolg ist nicht nur super für den Künstler selbst, sondern für uns alle. Denn ich finde, jeder Traum, den jemand verfolgt, lässt uns alle weiter staunen und hoffen.

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