Day in your life

day in life

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A day in your life

A day in your life

One great thing about having a camera on you: whatever happens (or whatever doesn`t happen), there`ll always be opportunities for pictures. However eventless or mundane our day may be, we still can document what we see and how we feel with our camera. It´s not events or happenings that make a strong picture. But it`s our view, what we feel and how we put this in our images.

One of the most important lessons, I`ve learned is, that it`s very normal that life is half great half not so great – 50:50.  Solomon writes in the Bible: “There is a time to weep and a time to laugh, a time to mourn and a time to dance; a time to scatter stones and a time to gather them; a time to embrace and a time to refrain from embracing; a time to search and a time to give up; time to keep and a time to throw away; a time to tear and a time to mend; a time to be silent and a time to speak;…”

Your special everyday

Feeling and observing it all, not just the happy bits of life, gives us the “full experience of life”. This means that there`s no need to run from unpleasant stuff like disappointment or failure. So I`m practicing to walk through the day having and documenting the “full life experience”. I`m writing practicing because I have noticed that it actually is a matter of practice (like most stuff really…). Being more and more ok with all fragments of life, I find myself more courageous and open-minded in return.  

If you want to get a kickstart in your own lifes` documentary, you might be interested in my new project “A day in your life”: I`ll accompany you for a day with my camera, documenting your ordinary and your special in the everyday. Doing so, I hope to inspire you to see the amazing in your ordinary and to document your everyday with your own view and feeling. I hope to encourage you to be open for surprise and wonder, to not give up on any day. And I hope that you will find yourself appreciating how you are and how you move through the day.

Ein Tag in deinem Leben

Ein Tag in deinem Leben

Was ich am meisten daran mag, eine Kamera bei mir zu haben: Was auch immer passiert (oder nicht passiert), es wird jeden Tag Gelegenheiten für Bilder geben. So wenig ereignisreich oder uninteressant uns unser Tag vorkommen mag, mit unserer Kamera können wir immer dokumentieren, was wir sehen und fühlen. Es sind nicht Events und außergewöhnliche Ereignisse, die ein starkes Bild ausmachen. Sondern es sind unser Blick und unser Gefühl und wie wir das ins Bild bringen.

Eins der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist: Es ist ganz normal, dass das Leben halb super, halb nicht so super ist – 50:50. König Salomo schreibt in der Bibel: “Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit; Steineschleudern hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit; Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit; Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;…”

Dein besonderes Alltägliches

Unseren Alltag zu dokumentieren, heißt, das Steineschleudern und das Steinesammeln einzufangen, das Klagen und das Tanzen.  Alles zu fühlen und zu beobachten, nicht nur die fröhlichen Momente, gibt uns das “komplette Erlebnis Leben”. Das heißt auch , dass es wir nicht vor unangenehmen Dingen wie Enttäuschung oder Scheitern wegzurennen brauchen. Also übe ich es , durch den Tag zu gehen und das “komplette Erlebnis” zu erleben und zu dokumentieren. Und ich sage üben, weil ich bemerkt habe, dass das tatsächlich Übungssache ist (wie eigentlich fast alles…). Bin ich mehr und mehr ok mit allen Fragmenten des Lebens, werde ich wiederum mutiger und offener.

Wenn du deine eigene Doku deines Lebens in Gang bringen möchtest, dann könnte dich mein neues Projekt “Ein Tag in deinem Leben” interessieren: Einen Tag lang begleite ich dich mit meiner Kamera und dokumentiere dein “ganz Normal”, dein besonderes Alltägliches. Ich hoffe, dass ich dich dafür begeistern kann, das Erstaunliche in deinem Alltag zu sehen und das was dir täglich begegnet mit deinem eigenen Blick und Gefühl zu dokumentieren. Ich hoffe, dass ich dich ermutigen kann, für Überraschung und Erstaunliches offen zu sein, keinen Tag verloren zu geben. Und ich hoffe, dass du findest, dass du dich so schätzen kannst, wie du bist und wie du dich durch den Tag bewegst. 

Autumn

dog sniffing autumn air

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Autumn

“April has never meant much to me, autumn seems to be that season of beginning, of spring.”

This is one of my favourite quotes from the book “Breakfast at Tiffany`s” by Truman Capote, one of my favourite books. Another favourite autumn book of mine is “The Catcher in the Rye”. Even though it`s set in winter, but it was a sunny autumn when I read it the first time. Do you have books that you associate with a season?

What can give you that autumn feeling? What makes you enjoy the newness and the promises of this time? Maybe it`s a certain kind of food, a habit, a pullover that you have been wearing on happy autumn days.

Capture the change

Take note of this season: The light has a new quality now too, the air has started to smell differently. Do you feel the wonder of new beginning and change, too?

Don`t miss out on capturing it with your camera, your pen and sketchbook, or your notebook or calendar!

Herbst

“Der April hat mir nie viel bedeutet, der Herbst scheint die Jahreszeit des Neubeginns, des Frühlings zu sein."

Das ist eins meiner Lieblingszitate aus “Frühstück bei Tiffany” von Truman Capote, einem meiner Lieblingsbücher. Auch ein Lieblings-Herbstbuch ist “Der Fänger im Roggen”. Obwohl es im Winter spielt, aber als ich es das erste Mal gelesen habe war es Herbst. Hast du Bücher, die du mit einer Jahreszeit verbindest?

Was gibt dir das Herbstgefühl?  Wie kannst du das Gefühl von Neu und Vielversprechend dieser Jahreszeit am besten genießen? Vielleicht mit einem bestimmten Essen, einer Gewohnheit, einem Pulli, den du an vielen glücklichen Herbsttagen getragen hast.

Halte die Veränderung fest

Nimm diese Jahreszeit so richtig in dich auf: Das Licht hat jetzt eine andere Qualität, die Luft hat begonnen, anders zu riechen. Fühlst du auch Neubeginn und Veränderung?

Verpass es nicht, das festzuhalten – mit deiner Kamera, deinem Stift und Skizzenbuch, oder deinem Notizbuch oder Kalender!

Not for everyone

abstract of two cars by Nadine Wilmanns

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Not for everyone

As creatives, as well as human beings, it`s so important to understand – and accept – that our work is not for everyone. That`s in fact not just the case with art but with almost all things. Cars for example: Not everyone would love a classic car. Some wouldn`t want any other.

It is impossible to please everyone, but it is possible – and much more effective – to please someone or a few people. I`ve been listening to Seth Godin lately and he says: “It is impossible to create work that both matters and pleases everyone.” And: “Don`t be a purple drop in the ocean but be a purple drop in a swimming pool. Walk away from the ocean and look for a swimming pool.”

If we want to create work that truly matters to SOME, then we need to stop trying to dilute it, so that EVERYONE can be happy with it. We need the confidence and the courage to tell those people who don`t like it: Sorry, but this is not for you. If we want to create authentic and strong work, it can`t be for everyone and that`s ok.

"You are your most important audience"

This doesn`t mean that we shouldn`t learn and improve and progress. But, while I want to stay open to constructive critique, I as well want to stay true to myself. Photographer David duChemin writes in his book ‘The heart of photography’: “You are your first and most important audience.”

There will always be stuff that can be improved, and we`re just human. But while we keep making progress and working on our art, we shouldn`t run after compliments or try to please everyone. We need to be able to distinguish: Does the person, who doesn`t like my work has a point and is there an opportunity for me to learn? Or is my work just not for him?” Both are just fine.

Nicht für jeden

As Kreative und als Mensch ist es wichtig zu verstehen und ok damit zu sein, dass unsere Arbeit nicht für jeden ist. Das gilt ja für fast alles, nicht nur für Kunst. Autos zum Beispiel: Nicht jeder will unbedingt einen Oldtimer. Aber für manche gibt es kein besseres Auto.

Es ist unmöglich, jedem zu gefallen, aber es ist möglich – und viel effektiver – jemanden oder ein paar Leute anzusprechen. Ich habe in letzter Zeit viel vom Marketing-Experten Seth Godin gehört und er sagt: „Es ist unmöglich Arbeiten zu produzieren, die gleichzeitig einen Unterschied machen und jedem gefallen.“ Und: „Sei kein lila Tropfen im Ozean, sondern sei ein lila Tropfen in einem Swimming Pool. Wende dich vom Ozean ab und schau nach einem Swimmingpool.“

Wenn wir Arbeit schaffen wollen, die MANCHEN Leuten wirklich etwas bedeutet, dann müssen wir aufhören sie zu verwässern, damit sie JEDERMANNS Sache wird.  Wir brauchen den Mut und das Vertrauen, den Leuten, die sie nicht mögen, zu sagen: Sorry, das ist nicht für dich. Wenn wir authentische und starke Arbeiten machen wollen, kann das nicht für jeden sein und das ist ok.

"Du bist dein wichtigstes Publikum"

Das bedeutet nicht, dass wir nicht lernen, besser werden und vorankommen sollen. Aber während ich offen für konstruktive Kritik sein möchte, will ich auch mir selbst treu bleiben. Fotograf David duChemin schreibt in seinem Buch ,Das Herz der Fotografie‘: „Du bist dein erstes und wichtigstes Publikum.“

Es wird immer Dinge geben, die wir verbessern können und wir sind nur Menschen. Aber während wir an uns und unserer Kunst arbeiten, sollten wir nicht Komplimenten hinterherrennen oder versuchen, jedem zu gefallen. Wir müssen unterscheiden können: Ist an dem, was die Person, die meine Arbeit nicht mag, was dran – ist das also eine Möglichkeit für mich was zu lernen? Oder ist meine Arbeit einfach nicht für ihn?“ Beides ist ok.