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“You can only see poetry in the air when you are thinking with the camera in mind, and you have it with you.” – Thorsten von Overgaard

Having a camera on me when leaving house has been a habit for me for a few years now. It just makes my day much more interesting and special. Simple walks from A to B are more enjoyable with a camera over my shoulder. I tend to pay more attention to stuff and I`m more often “in the moment”, which doesn`t come natural to me.

Since I’m mostly indoors in these days of Coronavirus I have my camera over my shoulder at home. That’s new. And it does enrich my days, makes them more exciting and somehow more meaningful. While I´m hustling away my camera reminds me to stop now and then, to get my mind back into the moment and to really notice – and embrace – what`s there. It teaches me to work with the situation in front of me and document life as it is.

And as well document myself, my own state of mind. Stephanie Calabrese Roberts writes in her book ‘Lens on Life’:  “Keeping a camera with you at all times gives you an opportunity to quickly make images to express who you are, what you`re thinking, or how you`re feeling (…) ” That so true for me. While I often don`t find time to write stuff down in a journal or make sketches, I always can tell my story in photographs in a non-complicated and fun way. And in some way or the other we all like to tell our stories, and be it just to ourselves to learn more about our lives and to feel somewhat real and substantial.

So anyway: Having a camera by your side is something I can recommend. Not only to become a better photographer, that`s not even so much the point (even though I always aim to become a better photographer of course). But to become a thoughtful storyteller of your own story.

cat on photographers arm

“Du kannst Gedichte um dich herum sehen, wenn du mit deiner Kamera im Hinterkopf denkst – und sie dabei hast.“ – Thorsten von Overgaard 

Seit ein paar Jahren habe ich die Angewohnheit meine Kamera mitzunehmen, wenn ich aus dem Haus gehe. Mein Tag wird interessanter und mehr besonders. Wenn ich von A nach B muss, kann ich den Weg mehr genießen, wenn meine Kamera dabei ist. Ich passe dann besser auf, bin achtsamer und mehr im Moment, was ich generell nicht so einfach finde.

Solange ich gerade wegen der Coronavirus-Situation meistens zu Hause bin, habe ich es mir angewöhnt, auch hier meine Kamera über der Schulter zu haben. Das ist neu. Meine Tage zu Hause kommen mir so spannender und irgendwie sinnvoller vor. Während ich vor mich hin wirtschafte, erinnert mich die Kamera daran, immer mal anzuhalten und in den Moment „zurückzukommen“. Und mit dem ok zu sein, was ich gerade vor mir habe. Sie bringt mir bei, mit der jeweiligen Situation zu arbeiten und das Leben, so wie es im Moment für mich ist, abzubilden.

Und damit gleichzeitig mich selbst zu dokumentieren, meine eigene Laune. Stephanie Calabrese Roberts schreibt in ihrem Buch ‚Lens on Life‘: „Immer eine Kamera bei dir zu haben ermöglicht es dir, schnell Bilder zu machen, um auszudrücken, wer zu bist, was du gerade denkst und wie du dich gerade fühlst (…)“ So ist es für mich auch. Ich nehme mir meistens nicht die Zeit, Sachen in einem Tagebuch aufzuschreiben oder Skizzen zu machen, aber ich kann meinen Tag unkompliziert in Bildern erzählen.  Und irgendwie wollen wir doch alle unsere Geschichte erzählen und sei es nur uns selbst, um mehr über unser Leben zu lernen und auch, um uns auf gewisse Art echt und von Bedeutung zu fühlen.

Jedenfalls kann ich es sehr empfehlen, deine Kamera bei dir zu tragen. Nicht nur, um ein besserer Fotograf zu werden, darum geht`s eigentlich gar nicht (obwohl ich natürlich immer darauf aus bin, als Fotografin besser zu werden). Sondern damit du ein umsichtiger und aufmerksamer Erzähler deiner eigenen Geschichte wirst.

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