Should-Do`s

Appointments for the Should Do`s - do all things with love photogaphed by Nadine Wilmanns

Appointments for the Should-Do`s

Appointments for the Should-Do`s

Do you have a lot of „Should Do´s” in your head? I have, and I need to get rid of them. Not only do they make me feel overwhelmed, stressed, anxious and moody. But they also rob my energy, my joy and they make me less or even non-productive. Plus they suffocate any creativity.

“Do all things with love”, advises the Bible (in 1 Corinthians 16,14, in case you wanna look it up). But how can I do things with love when feeling stressed and overwhelmed?

When I constantly think I should do this and that, I cannot concentrate on what I`m doing at the moment, let alone enjoy. And often when there are too many Should Do`s floating in my head, I get literally paralyzed and don`t get anything done at all. Thus, Should Do`s are not serving me at all.

Time Management

As a freelancer this has been one of my biggest challenges. When I was an employee, I used to go to work, knowing I am meant to be there, peacefully doing my stuff, knowing what I had to do – happy days. As a creative freelancer, time management and Should Do`s have become less straightforward and more of an issue. So I need to come up with a system. There`s a LinkedIn Learning Course on Time Management by Dave Crenshaw and I`m gonna implement some of his advice in my system.

Appointments for peace of mind

So here`s my plan how to get rid of the Should Do`s: I gather them all in one To-Do list, and once a day, I give them appointments in my calendar. Or I give them an appointment straight away. This way they are kind of “done”, out of my head and in my calendar.

For example, I really should take my passport picture. I keep having that on my mind for days, even weeks now – have I done it? No. Because it was just a Should Do in my head, along with 20 other Should Do`s, and not an appointment in my calendar. Now, it`s scheduled for tomorrow at 4pm.

I`ll keep you updated with my findings about how to have more peace of mind as a creative freelancer. Meanwhile, I would be happy to hear or read about your insights. How are you managing your “Should do`s” and your time? Do you have a system in place and do you take control?

Update: Double the estimated time for a task

Only after 2 days, I have noticed: when I think something will take me one hour, it will usually take me two. So I need to schedule double the time of what I would estimate for any task. Otherwise, I end up in a hurry and stress – and the whole point of planning is to get rid of stress. 

Update: Be open to reschedule when needed

Life happens, and sometimes you need an extra pause because an event has thrown you off your path. We are humans and not machines. While we generally should commit to our schedule (otherwise it won`t be much help), we still can ask ourselves: What would serve me now in this situation? What would do me good? Maybe it`s smarter to reschedule something to free space for a much-needed walk or a bit of just hanging about. Be open to reschedule when life throws unexpected challenges at you. The goal of making appointments for your “Should-Do`s” is peace of mind. Not just working things off like a robot not listening to your needs in a given situation. 

Update: Maybe-List

If there are simply too many Should-Do`s that need to be scheduled so they just don`t fit in our calendar, we need to radically prioritize. What is truly important, meaning what will still matter in years? What is so urgent that it has to be done in order to avoid serious consequences? These things are to be scheduled in the calendar. Everything that is not so important goes to the “Maybe-List”. This way, they are still recorded and out of our heads. But we don`t NEED to do them anytime soon (or ever). 

Update: Post-it-Technique

If I`ve got a lot of tasks that I could do “anytime”, I often find it hard to give them a fixed appointment. It has then helped me to write those Should-Do`s on a post-it each. Then I pin or stick them on a wall, table, cardboard, or styrofoam board and set myself a deadline. I divide the number of tasks by the number of workdays until my deadline. So if I got two weeks for 17 tasks, I would wanna divide those 17 tasks by the ten workdays, that`s 1,7. That means, I wanna bin two tasks a day, and it`s not an issue if I only bin one on a few days. However, when working with the post-it-technique, I do need to leave some leeway in my calendar though, and I need to be very mindful to not be “overbooked”. 

Read the complementary post:

Downtime

 

Termine für die Should-Do`s

Hast du viele “Should Do`s” im Kopf? Also schwirren viele Sachen in deinem Kopf herum, die du eigentlich dringend erledigen solltest?  Bei mir schwirren viele und ich muss sie loswerden. Sie machen mir nicht nur Stress, Sorgen und schlechte Laune. Sondern sie rauben mir auch Energie und Freude. Und dazu machen sie mich weniger produktiv oder sogar völlig unproduktiv. Außerdem ersticken sie jede Kreativität.

“Macht alles mit Liebe“, rät die Bibel (in 1 Korinther 16, 14, falls du nachschauen willst). Aber wie kann ich Dinge mit Liebe tun, wenn ich gestresst und genervt bin? Wenn ich denke, dass ich eigentlich noch dies und jenes tun sollte, kann ich mich nicht gut auf das konzentrieren, was ich gerade mache. Ganz zu schweigen von Genießen. Und oft, wenn es zu viele Should Do`s in meinem Kopf gibt, fühle ich mich richtiggehend gelähmt und kriege gar nichts mehr hin. Also helfen mir Should Do`s überhaupt null.

Zeit-Management

Seit ich Freiberuflerin bin, ist das eine meiner größten Herausforderungen. Als Angestellte bin ich einfach zur Arbeit gegangen, wusste, dass da jetzt mein Platz ist, habe in Ruhe meinen Kram gemacht und wusste was ich zu tun hatte – easy. Als kreative Freiberuflerin sind Zeit-Management und Should Do`s komplizierter geworden. Also muss ich mir ein gut funktionierendes System überlegen. Es gibt einen LinkedIn Learning Kurs über Zeit-Management von Dave Crenshaw und ich habe vor, einige seiner Tipps in mein System zu übernehmen.

Termine für innere Ruhe

Hier ist mein Plan, wie ich Should Do´s loswerden möchte: Ich sammle alle Should Do´s in meiner To-Do-Liste auf den Leerseiten in meinem Timer. Und einmal am Tag gebe ich ihnen Termine in meinem Kalender. Oder ich gebe dem Should Do direkt einen Termin, sobald es mir in den Kopf fliegt. Was einen Termin hat, kann ich von der To-Do-Liste streichen. Denn sie sind dann praktisch “erledigt”, aus meinem Kopf raus und in meinem Kalender.

Zum Beispiel sollte ich dringend Passbilder von mir machen. Ich habe das seit Tagen und Wochen im Kopf – hab ich`s gemacht? Nein. Weil es nur als Should Do in meinem Kopf geschwirrt ist, zusammen mit 20 anderen Should Do`s. Es hatte keinen Termin in meinem Kalender. Jetzt habe ich es für morgen um 16 Uhr eingeplant.

Ich halte euch auf dem Laufenden, was ich darüber herausfinde, wie man als kreativer Freiberufler die innere Ruhe behält – oder wiederkriegt. Erzähl mir inzwischen gern von deinen Tipps, Ideen und Erfahrungen. Wie behältst du die Kontrolle über deine Should Do`s und deine Zeit? 

Update: Verdopple die geschätzte Zeit für eine Aufgabe

Schon nach zwei Tagen habe ich Folgendes festgestellt: Wenn ich denke, dass etwas eine Stunde dauert, dann dauert es normalerweise zwei. Das heißt, ich muss zweimal so viel Zeit für eine Aufgabe einplanen, als geschätzt. Ansonsten finde ich mich in Eile und Stress wieder. Und der Grund, warum ich plane ist ja gerade keinen Stress zu haben.

Update: Sei ok damit, bei Bedarf umzuplanen

Im Leben passiert manchmal Unerwartetes und manchmal brauchst du eine extra Pause, weil dich etwas aus der Bahn geworfen hat. Wir sind Menschen und keine Maschinen. Zwar sollten wir uns an unseren Plan halten (sonst macht das Planen ja keinen Sinn), aber wir können uns schon auch fragen: Was wäre jetzt gerade gut für mich? Was würde mir wirklich helfen und was kann ich hier für mich tun? Manchmal ist es klüger, umzuplanen, um Zeit für einen Spaziergang zu haben, oder um einfach nur ein bisschen rumzuhängen. Sei ok damit, umzuplanen, wenn du Zeit fürs Nichtstun brauchst oder wenn du vor einer unerwarteten Herausforderung stehst. Wir vergeben ja Termine an unsere Should-Do`s damit wir ruhig und entspannt sein können. Nicht um wie ein Roboter eins nach dem anderen abzuarbeiten ohne darauf zu achten, wie es uns gerade geht.  

Update: Vielleicht-Liste

Wenn es einfach zu viele Should-Do`s gibt, die eingeplant werden wollen und unseren Terminplaner überfluten, dann müssen wir radikal Prioritäten setzen. Was ist wirklich wichtig, also was wird für uns auch nach Jahren noch von Bedeutung sein? Was ist so dringend, dass wir es zeitnah einplanen müssen um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden? Diese Dinge müssen einen Termin bekommen. Alles, was nicht so wichtig ist, kommt auf die “Vielleicht-Liste”. So sind sie doch aufgeschrieben und aus unserem Kopf raus. Aber wir müssen sie nicht so bald (oder auch gar nicht unbedingt) erledigen. 

Update: Vielleicht-Liste

Wenn ich viele Aufgaben habe, die ich “irgendwann” machen kann, dann fällt es mir oft schwer, für sie fixe Termine festzulegen. Da hat es mir geholfen, jede dieser Aufgaben auf jeweils ein Post-it zu schreiben. Dann pinne oder klebe ich sie an eine Wand, auf einen Tisch, einen Karton oder ein Styropor-Brett und gebe mir eine Deadline. Ich teile die Anzahl der Aufgaben durch die Nummer der Arbeitstage bis zur Deadline. Also wenn ich zwei Wochen für 17 Aufgaben habe, dann würde ich 17 Aufgaben durch 10 Arbeitstage teilen, gibt 1,7. Das heißt, ich will pro Tag zwei Aufgaben-Post-its in den Müll machen und es ist kein Problem, wenn ich an manchen Tagen nur eins erledige. Wenn ich die Post-it-Technik anwende, dann muss ich dafür allerdings Luft in meinem Kalender lassen und muss wirklich darauf achten mich nicht voll zu planen. 

Lies ergänzend dazu:

Downtime

 

Vision

Vision Nadine Wilmanns photography

How to visualize

This week, I had two photoshoots. One of them was a portrait shoot and I thought I wouldn`t need a detailed plan, but just be spontaneous. The result was ok but far from breath-taking or special. Photographer Gina Milicia gave me the advice to previsualize what I want: “The secret to a great portrait shoot is to pre-visualize the image you want and then work with your subject to create this image.”

This was great advice – for my second shoot I prepared a detailed storyboard and I was so much happier with my results. It doesn`t mean that there weren`t any in-between moments that I would shoot or slight changes of plan. In fact, one surprising in-between shot ended up to be my favourite image of the shoot. The very fact, that I’ve freed up my mind by having a detailed plan, made this in-between shot possible. Because I could take some time to just be instead of constantly thinking about what I could do next.

Top Values

Pre-visualizing is important for all creative projects – and even life itself. I`m throwing that out there while struggling to find a clear vision for my own life or career. Principles that are true for our creative projects are often similarly true for our lives. If you have a vision for how you want to live and be, well done! You are gonna take steps towards this vision while being relaxed enough to be open for surprising in-between moments, twists, and turns on the way.

For those of us, who like me struggle, it might be a good starting point to define our top values, our main purposes, that are important to us. For example, in my life and career, my top values are peace, faith, freedom, and pleasant company. So when making decisions or planning my time, I ask myself: Does this serve my purpose? This way I can move forward according to my values.

Vision Nadine Wilmanns photography

Vision Board

Writing this I`m reminded of a technique that I heard about years ago: Neuroscientist Dr. Tara Swart suggests creating a vision board. Like a collage with images out of magazines or prints or any visuals that remind you of what you want in life.

She says: “The whole look and feel of it should represent how you want your life to be. The visual images activate parts of your brain that resonate deeper down than if you write out a list of what you want. A list won’t have the same impact as if you repeatedly see these images. And when you’re going around your daily life, you’re more likely to notice opportunities to do things that you want in your life. If you see these images last thing at night before you go to sleep, it is going to make a stronger impression in your subconsciousness. And then, the next day, you’re much more likely to actually act on that if there’s a trigger that reminds you to do it at the time.”

By starting to apply this approach, I hope my vision will become clearer over time. How about you? Do you have a clear vision of how you want your life, your career, or your next project to look like? What`s your experience with this matter and do you have your own techniques for finding a vision for you?

Visualisiere

Diese Woche hatte ich zwei Fotoshootings. Eins war ein Portraitshooting und ich dachte, ich kann das spontan, ohne einen detaillierten Plan. Das Ergebnis war ok, aber nicht atemberaubend oder besonders. Fotografin Gina Milicia hat mir geraten, vorher genau zu visualisieren, was ich will: „Das Geheimnis eines tollen Portrait Shootings ist, sich das Bild, das du erreichen willst, vorher zu visualisieren und dann zusammen mit dem, den du fotografierst, daran zu arbeiten, dieses Bild zu schaffen.“

Das war ein super Rat – für mein zweites Fotoshooting habe ich ein detailliertes Storyboard vorbereitet und ich war viel zufriedener mit den Ergebnissen.  Das heißt nicht, dass ich keine spontanen “Zwischendurch-Momente” fotografiert habe, oder dass ich mich total steif an den Plan gehalten hätte. Tatsächlich war ein überraschender Zwischendurch-Shot mein Lieblingsbild des Tages. Aber gerade dadurch, dass ich meinen detaillierten Plan und daher meinen Kopf frei hatte, wurde dieser Zwischendurch-Shot erst möglich. Weil ich Zeit hatte, einfach zu sein, anstatt non-stop überlegen zu müssen, was ich als nächstes tun könnte.  

Top Werte

Visualisieren ist wichtig für alle kreativen Projekte – sogar für das Leben selbst. Ich sage das, ohne selbst eine klare Vision für mein Leben oder meine Karriere parat zu haben. 

Grundsätze, die für unsere kreativen Projekte gelten, sind oft auch auf das Leben selbst anwendbar. Wenn du dir genau ausmalen kannst, wie du leben und sein willst, ist das super! Du wirst eher Schritte in Richtung dieser Idee gehen, während du entspannt genug sein kannst, um offen zu sein für überraschende Zwischendurch-Momente auf dem Weg, für Abzweigungen oder Wendungen.

Für uns, die wir uns damit schwertun, könnte Folgendes ein guter Start sein:  Was sind die Werte, die uns am wichtigsten sind? Welches sind unsere Hauptziele, an denen uns am meisten liegt? In meinem Leben und meiner Karriere beispielsweise sind das Frieden, Glaube, Freiheit und angenehme Gesellschaft. Das heißt, wenn ich Entscheidungen treffe oder meine Zeit einteile, frage ich mich: Dient das meinen Zielen? So kann ich meinen wichtigsten Werten näherkommen.

Visions-Collage

Während ich das schreibe, fällt mir eine Technik ein, von der ich vor ein paar Jahren gehört habe: Gehirnforscherin Dr. Tara Swart schlägt vor, eine „Visions-Collage“ zu gestalten. Mit Bildern aus Magazinen oder Ausdrucken oder sonstigen visuellen Eindrücken, die uns daran erinnern, was wir im Leben wirklich wollen.

Sie sagt: „Der gesamte Look und das Gefühl der Collage sollte repräsentieren, wie du dir dein Leben wünschst. Bilder aktivieren Teile deines Gehirns, die einen tiefergehenden Effekt haben, als eine einfache Liste. Eine Liste hat nicht die gleiche Wirkung, wie wenn du immer wieder diese Bilder siehst. Im Alltag wirst du viel eher Möglichkeiten wahrnehmen, Dinge zu tun, die du in deinem Leben tun willst. Wenn du diese Bilder direkt vor dem Schlafengehen anschaust, dann wird das eine stärkere Wirkung auf dein Unterbewusstsein machen. Und dann, am nächsten Tag, wirst du viel eher danach handeln, wenn dich ein Auslöser daran erinnert.”

Ich teste das mal und hoffe, dass meine Vorstellung mit der Zeit klarer wird. Wie geht es dir mit dem Thema? Hast du eine genaue Vorstellung davon, wie dein Leben, deine Karriere, oder dein nächstes Projekt aussehen soll? Was ist deine Erfahrung damit und hast du deine eigenen Techniken, um eine Vision für dich zu finden?

Vision Nadine Wilmanns photography

Networking

people networking

Networking

Are you a good in-person-networker? As a freelancer, this is so important. And it`s not only because a strong network can open doors for us. But it`s about making use of the brain, ideas, and wisdom of many, not just our own.

By asking and listening we can find new ideas and broaden our understanding. We have a limited view on things, the world, everything – based on OUR experience. Other people bring in THEIR experiences and the resulting ideas and connections. So, this is gonna broaden our view and our opportunities big time.

Plus, being well connected feels like a safety net and will ultimately make us braver. There are people having our back and cheering us on.

Consider everybody

Our network is way bigger than we might think: Think of everyone you know – family, friends, and co-workers of course, but as well neighbours, people in your yoga class, people you meet on jobs, …  Then think of everyone these persons know, who you could be introduced to if needed. Consider everybody, not just seemingly “influential” people. Because everybody has something to teach. Plus, each person knows people that may turn out to be game-changers for you.

And then of course there`s the most basic and most important connection to God who can do crazy, unbelievable stuff and comes up with the best surprises – and who introduces us to those people that we need in our lives.

people in coffeeshop networking

To be honest, networking doesn`t exactly come naturally and easy to me. I`m a bit of a shy character and tend to be anxious that I might bother someone. But I`m learning. I`ve written the following list as kind of a reminder and instruction for myself. And perhaps this could be useful for you, too.

Here are some ideas, how to make the most of your network:

Be helpful whenever you can.

Ask if there`s something that you can do for people. Because the helping part of networking is the most fun. Don`t we all love it if we can be useful, make a difference to someone, and be able to help within our capabilities! It`s a happiness booster.

Be open and authentic.

Let other people in on your journey, don`t be superficial, and don`t try to pretend all is fine and dandy when it`s not.

Ask for what you need.

In order to do this, you would of course need to know what exactly you need first. So, maybe you need to find that out first. Perhaps it`s an idea concerning a certain issue or maybe it`s a connection to a certain business sector. Be specific to make it easy for the other person to help you. For example, ask: “Do you by chance know somebody who works in the pattern department of a fashion company?” The person might say: “Hm, actually I know someone who knows someone…” – and there we go.

Be open to suggestions.

When someone proposes something don`t say: “Well, BUT…” Take it in, consider and try it. Remember that they have experiences that you haven`t had and appreciate that they are willing to let you in on them. You never know, in hindsight this suggestion might be the one that helped you on the next step.

Listen and shut your cakehole.

Encourage the others to share their knowledge by truly listening. “You need to enter every conversation assuming that you have something to learn”, says Celeste Headlee in her TED-talk https://www.ted.com/talks/celeste_headlee_10_ways_to_have_a_better_conversation: “Everyone you will ever meet knows something that you don`t.” And: “I keep my mouth shut as often as I possibly can, I keep my mind open, and I`, always prepared to be amazed.”

Take notes.

Note each and every suggestion down in your notebook. Especially names and numbers. Otherwise, you`ll forget them or misplace them. Some might seem insignificant to you at the moment. But at a later point on your journey, after having gained more understanding and insight, you might find them super useful all of a sudden.

Don`t think you`re a burden.

Usually, people love to help with their expertise and connections. To most of us, it`s not a burden but a pleasure to be able to help. Barbara Sher writes in her book “Wishcraft” http://wishcraft.com/: “Most of us remember and treasure every part we’ve ever played in someone else’s survival, satisfaction, or success. …It’s because helping each other is creative and it makes us feel good.”

Give Feedback.

Let other people know about your experiences with their suggestions down the road.  Tell them about the phone call to that connection that they`ve given you. “It is a great way to show your interest and your respect for someone else’s opinion, it energizes your relationship, it shows someone: I`m listening to you, I pay attention to what you say, I value what you say,” says Gretchen Rubin on her podcast “Happier with Gretchen Rubin” https://gretchenrubin.com/podcast-episode/309-heed-a-suggestion-listeners-21-for-2021. Her sister Elizabeth Craft adds: “If you take on a suggestion, you`re giving someone else the pleasure of giving. It makes them feel good to know they gave you something valuable.” Plus, feedback creates accountability for you, because you don`t want to let those down, who cheer you on.  

What are your thoughts and experiences with networking? Are you a natural networker or does it demand some effort of you?

Networking

Bist du gut darin, dir ein persönliches Netzwerk zu bauen und zu nutzen? Für Freiberufler ist das so wichtig. Und nicht nur, weil uns ein starkes Netzwerk Türen öffnen kann. Sondern auch weil wir so die Köpfe, Ideen und Weisheit vieler nutzen können, nicht nur unsere eigenen.

Indem wir fragen und zuhören können wir an neue Ideen kommen und unsere Einsicht weiten. Wir haben alle einen eingeschränkten Blick auf Dinge, auf die Welt, auf alles – einen Blick, der auf UNSEREN Erfahrungen basiert. Andere bringen IHRE Erfahrungen ein und die daraus entstandenen Ideen und Verbindungen. Das wird unsere Einsicht und unsere Möglichkeiten erweitern.

Außerdem fühlt es sich ein gutes Netzwerk wie ein Sicherheitsnetz an, das uns mutiger macht. Da sind Leute, die hinter uns stehen und die uns anfeuern.

Denk an jeden

Unser Netzwerk ist viel größer als wir vielleicht denken: Denk an jeden, den du kennst – natürlich Familie, Freunde und Kollegen, aber auch Nachbarn, Leute in deinem Yoga-Kurs, Leute, die du auf Jobs triffst, … Dann denk an alle, die diese Leute kennen – und denen sie dich vorstellen könnten. Berücksichtige jeden, nicht nur solche, die dir “einflussreich” erscheinen. Denn von jedem kann man etwas lernen. Außerdem kennt jeder Leute, die unter Umständen einen großen Unterschied in unserem Leben machen könnten.

Und dann ist da natürlich die grundlegendste und wichtigste Beziehung zu Gott, der die verrücktesten und unglaublichsten Sachen möglich machen kann und die besten Überraschungen für uns bereithält. Und der uns den Leuten vorstellt, die wir in unserem Leben brauchen.  

mirror nice to meet you networking

Ehrlich gesagt, bin ich nicht gerade der geborene Networker, dem das leichtfällt. Ich bin eher der schüchterne Typ und befürchte, jemandem Last zu sein. Aber ja, ich lerne! Die folgende Liste habe ich mir als Erinnerung und Anleitung geschrieben. Vielleicht ist sie für dich auch nützlich.

Hier sind ein paar Ideen, wie wir unser Netzwerk gut nutzen können:

Hilf wann immer du kannst.

Frag, ob es etwas gibt, was du für jemanden tun kannst. Denn Helfen ist das, was am Netzwerken am meisten Spaß macht. Ist es nicht das beste Gefühl, wenn wir für jemanden einen Unterschied machen können und innerhalb unserer Möglichkeiten helfen können! Das ist ein Glücklichmacher.

Sei offen und authentisch.

Beziehe andere auf deinem Weg ein, sei nicht oberflächlich und versuche nicht vorzugeben, das alles super ist, wenn es nicht so ist.

Frag nach dem, was du brauchst.

Um das zu tun, müssen wir uns natürlich erstmal darüber im Klaren sein, was wir denn brauchen. Eventuell müssen wir uns das erstmal überlegen. Vielleicht ist es eine Idee zu einem Thema. Oder eine Verbindung zu einem bestimmten Geschäftsbereich. Sei möglichst präzise, denn das macht es dem anderen einfacher, dir zu helfen. Frag zum Beispiel: “Kennst du zufällig jemanden, der in der Schnittabteilung eines Modeunternehmens arbeitet?” Die Person könnte dann sagen: “Hm, tatsächlich kenne ich jemanden, der jemanden kennt…” – und schon gibt`s eine Spur.

Sei offen für Vorschläge.

Wenn jemand etwas vorschlägt, sag nicht “Ja, ABER…” Nimm den Vorschlag an, bedenke ihn und probier ihn aus. Denk daran, dass andere Erfahrungen haben, die du nicht hast. Und schätze, dass sie so nett sind, dich an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Wer weiß, im Nachhinein könnte gerade dieser Vorschlag der gewesen sein, der dir auf deinem nächsten Schritt geholfen hat.

Hör zu und lass den Mund zu.

Ermutige andere ihr Wissen mit dir zu teilen, indem du wirklich zuhörst. „Gehe in jede Unterhaltung mit der Annahme, dass du etwas lernen kannst”, sagt Celeste Headlee in ihrem TED-Talk https://www.ted.com/talks/celeste_headlee_10_ways_to_have_a_better_conversation: „Jeder, den du triffst, weiß etwas, das du nicht weißt.” Und: “Ich lasse meinen Mund zu so oft ich kann, ich bin aufgeschlossen und unvoreingenommen – und ich bin immer darauf vorbereitet, zu staunen.“

Mach dir Notizen.

Notiere dir jeden einzelnen Tipp in deinem Notizbuch. Vor allem Namen und Nummern. Sonst vergisst du sie oder verlegst sie. Manche Vorschläge kommen dir im Moment vielleicht unbedeutend vor. Aber später, wenn du mehr Einsichten gewonnen hast, könntest du sie auf einmal super nützlich finden.

Denk nicht, dass du eine Last bist.

Normalerweise freuen sich Leute, wenn sie mit ihrem Fachwissen und ihren Beziehungen helfen können. Für die meisten von uns ist es keine Last, sondern ein Vergnügen, wenn wir die Möglichkeit haben hilfreich zu sein. Barbara Sher schreibt in ihrem Buch “Wishcraft” http://wishcraft.com/: Die meisten von uns erinnern sich gern daran, wenn sie in irgendjemandes Leben eine Rolle spielten, die zu Erfolg geführt hat. … Deshalb, weil gegenseitiges Helfen eine kreative Handlung ist und wir uns dabei gut fühlen.“

Gib Rückmeldung.

Erzähl anderen von deinen Erfahrungen mit ihren Vorschlägen. Zum Beispiel von dem Telefonat mit der Person, die sie dir empfohlen haben anzurufen. Gretchen Rubin sagt in ihrem Podcast „Happier with Gretchen Rubin“ https://gretchenrubin.com/podcast-episode/309-heed-a-suggestion-listeners-21-for-2021: „Das ist eine tolle Möglichkeit, dem anderen dein Interesse und deine Anerkennung für seine Meinung zu zeigen. Es bringt eure Beziehung in Schwung und es zeigt jemandem: Ich höre dir zu, ich gebe acht und schätze was zu sagst.“ Ihre Schwester Elizabeth Craft ergänzt: “Wenn du einen Vorschlag aufgreifst, dann gibst du dem anderen das Vergnügen des Gebens. Der andere fühlt sich gut, weil er weiß, dass er dir etwas Wertvolles geben konnte.“ Außerdem schafft ein Feedback Verbindlichkeit und du wirst deine Sache eher verfolgen. Weil du die Leute, die dich anfeuern, nicht enttäuschen möchtest.

Was sind deine Gedanken und Erfahrungen mit Netzwerken? Bist du ganz mühelos am Vernetzen oder kostet es dich manchmal Überwindung?

three birds networking

Read more:

Success-Stories https://nadinewilmanns.com/success-stories

Courage and Massive Action https://nadinewilmanns.com/massive-action

To enjoy

enjoy. Mirror selfie. Why and time

To enjoy

How are you with pleasure and enjoyment? This week, I wrote an editorial for a magazine about this and while writing, I noticed two big issues I have: Firstly, I often postpone enjoyment because of “being busy”. And secondly: when I am doing stuff that isn`t “useful”, but “only” enjoyable, I feel guilty thinking I should be productive.

Is that something you can relate to? Then you may know these moments, when try to do something enjoyable, but you just can`t find pleasure in it.

For example: I like to photograph, but when thinking that it should be productive, that the outcome should be “useable” for something, my joy goes. I enjoy to dress up, but because that involves a lot of changing and finding new combinations, it usually takes more time that it seems “worth” it. Thinking “I`m not productive here, I should be faster”, I`m stealing my joy in what I`m doing. I like to look at photographs. But doing so while “important tasks” are waiting (and aren`t they always…), I find it hard to enjoy myself.

Would we ever regret having spent too much time enjoying?

Joyce Meyer says in her podcast “Take time to enjoy life”, that we often think we don`t deserve to enjoy ourselves. We think we must earn enjoyment and pleasure. But we don`t: even if we aren`t productive all day long, we still and always deserve to enjoy ourselves as much as we possibly can.

One really unhelpful German saying is: “Work before pleasure”. But really: Wouldn`t it make much more sense to be the other way round? Looking back at life: would we ever regret having enjoyed too much? Would we ever wish that we had rushed more and taken less time to enjoy ourselves? I don`t think so…

So how about giving ourselves the task to practise enjoying on purpose. Without worrying about not being productive or being slow and the time passing. I`ve put on a blouse today instead of a worn-out T-Shirt, even though I haven`t really been out except walking the dog. And coloured my nails, as I like how that looks, even though it only lasts for a day or so. Usually I would think: It`s not worth the time, I have so much other stuff to do. But really if it`s enjoyable, isn`t it worth the time? What do you enjoy lately?

Genießen

Wie geht es dir mit Vergnügen und Genuss? Diese Woche habe ich ein Editorial zu diesem Thema geschrieben und dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen verschiebe ich Genuss oft, weil ich „zu beschäftigt“ bin. Und außerdem: Wenn ich etwas mache, das nicht „nützlich“ ist, sondern „nur“ zum Genießen ist, bekomme ich schnell ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht produktiv bin.

Geht es dir manchmal auch so? Dann kennst du vielleicht diese Momente, wenn du`s dir nett machen willst, aber du es einfach nicht richtig genießen kannst.

Zum Beispiel mag ich fotografieren. Aber wenn ich denke, dass ich dabei produktiv sein sollte, dass das Ergebnis zu irgendwas zu gebrauchen sein sollte, dann verschwindet mein Spaß. Ich mag es, mich schick zu machen. Aber weil das bei mir zehnmal Umziehen und neu Kombinieren involviert, nimmt das Zeit in Anspruch. Ich denke dann: „Ich bin überhaupt nicht produktiv hier, ich sollte viel schneller sein.“ Und damit raube ich mir meine Freude daran. Ich mag gerne Fotos anschauen, aber wenn “wichtige Aufgaben“ warten (und warten nicht immer welche…), dann fällt es mir schwer, das zu genießen.

Würden wir es bereuen, zu viel Zeit mit Genießen verbracht zu haben?

Joyce Meyer sagt in ihrem Podcast „Nimm dir Zeit das Leben zu genießen“, dass wir oft denken, wir verdienen den Genuss nicht. Wir denken, wir müssen unser Vergnügen verdienen. Aber das müssen wir überhaupt nicht: Auch wenn wir den ganzen Tag nicht zustande bringen, verdienen wir es zu genießen, so viel wie wir nur können.

Ein wenig hilfreicher Spruch heißt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber ehrlich: Würde es andersrum nicht viel mehr Sinn machen? Wenn wir auf unser Leben zurückschauen, würden wir es bereuen, zu viel genossen zu haben? Würden wir uns wünschen, dass wir uns mehr beeilt hätten und weniger Zeit mit Genießen verbracht zu haben? Ich denke nicht…

Wie wär`s wenn wir also üben, mit Absicht zu genießen. Ohne uns zu ermahnen, dass wir gerade unproduktiv und langsam sind und dass die Zeit rennt. Ich habe heute eine Bluse angezogen statt einem abgetragenen T-Shirt, obwohl ich gar nicht wirklich raus bin, außer mit dem Hund spazieren. Und habe meine Nägel lackiert, weil ich mag, wie das aussieht, auch wenn es nur einen Tag hält. Normalerweise würde ich denken: Das lohnt sich nicht, dafür habe ich keine Zeit. Aber ehrlich, wenn es doch Freude macht, lohnt es sich dann nicht? Was genießt du so in letzter Zeit?

Read more about this here: “Secrets of Happiness”