See this day

See this day smiling girl photographed by Nadine Wilmanns

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See this day

See this day

One of the most important reasons why I came up with the “A day in your life” project is, that I hope to encourage us (me included) to appreciate what we have and who we are today. This is so essential for living.

We’re often so busy making plans and hoping for a better future that we forget to have an attentive look at what is there right now. I often need to remind myself that true living is not planning and wishing. If we wait for “someday” or “tomorrow” instead of making the best out of what we have right now, we are going to miss our life – and our purpose.

Someday...

The church sermon on Sunday was just about that issue: don`t postpone what`s important and dance in the rain, that is make the best out of what`s there.

Here are some excerpts from pastor Amy Stotts’ sermon (www.stlukese16.co.uk) : “What if our whole lives weren`t based around “someday making it”? What would it mean that instead, we would LEARN to live free in joyful abundance today?

What if this “someday” we dreamt about became today? And instead of dreaming of a better tomorrow, we chose to stop wasting our days sleepwalking. Some of us are so focused on what might one day come true that we`re missing out today on God’s plans for today. Some of us are so busy building tomorrow, that we are forgetting about what God has called us to be now.”

“Life is not about waiting for storms to pass but learning to dance in the rain. Purpose is not waiting for the whole journey to be mapped out before taking the first step of faith but instead embracing the road we walk on today.”

Your camera as a tool for now

“What if our purpose wasn’t that destination that we hope one day to land on, but what if it was a way of inhabiting the world today? Maybe we just need to open our eyes and embrace what God has placed in front of us.”

My camera has been a good tool for me to help me focus on today. After all, cannot look at pictures of “somedays’” or “tomorrows’” happenings. Use whatever tool you like and truly see this day.

Sieh diesen Tag

See this day

Einer der wichtigsten Gründe, warum ich mir das “Ein Tag in deinem Leben” Aktion (www.nadinewilmanns.com/a-day-in-your-life) ausgedacht habe, ist uns zu ermutigen (mich eingeschlossen), wirklich zu schätzen, was wir heute haben und wer wir heute sind. Das ist so entscheidend fürs Leben.

Wir sind oft so beschäftigt damit, Pläne zu machen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen, dass wir total vergessen, den Tag heute richtig zu beachten. Ich muss mich oft selbst daran erinnern, dass echtes Leben nicht Planen und Wünschen ist. Wenn wir auf “irgendwann” oder “morgen” warten, anstatt das Beste aus dem zu machen, was wir gerade haben, dann verpassen wir unser Leben – und unseren Sinn.  

Eines Tages...

Die Predigt am Sonntag in der Kirche hat genau davon gehandelt: Verschieb nicht, was wichtig ist, und tanze im Regen, also mach das beste aus dem was gerade eben ist.

Hier sind ein paar Zitate aus Pfarrerin Amy Stotts‘ Predigt (www.stlukese16.co.uk): „Was wäre, wenn sich unser Leben nicht darum drehen würde, „es eines Tages zu schaffen“? Was würde es bedeuten, wenn wir stattdessen LERNEN würden heute frei zu leben und uns darüber zu freuen, genug zu haben?

Was, wenn dieses “eines Tages”, das wir uns erträumt haben, heute wäre? Und was, wenn wir anstatt von einem besseren Morgen zu träumen uns dazu entschließen würden, mit dem Schlafwandeln aufzuhören. Viele von uns sind so darauf fixiert, was eines Tages wahr werden könnte, dass sie Gottes Plan für heute verpassen. Manche von uns sind so damit beschäftigt, morgen zu planen, dass wir vergessen, mit was uns Gott heute beauftragen will.

“Leben heißt nicht, darauf zu warten, dass Stürme vorbeiziehen, sondern im Regen zu tanzen. Bestimmung heißt nicht mit dem ersten Schritt zu warten, bis die ganze Reise vorausgeplant ist. Sondern stattdessen die Straße begrüßen, auf der wir heute gehen.”

Deine Kamera als Werkzeug für Jetzt

“Was, wenn unsere Bestimmung nicht unser Ziel wäre, an dem wir eines Tages ankommen wollen, sondern wenn es unsere Art zu leben wäre? Vielleicht müssen wir einfach unsere Augen öffnen und willkommen heißen, was Gott vor uns gelegt hat.“

Meine Kamera ist ein gutes Werkzeug, das mir dabei hilft, meine Aufmerksamkeit auf heute zu lenken. Man kann schließlich nicht Bilder von Sachen anschauen, die „irgendwann“ oder „morgen“ passieren. Verwende welches Werkzeug dir hilft und sieh diesen Tag.

Day in your life

day in life

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A day in your life

A day in your life

One great thing about having a camera on you: whatever happens (or whatever doesn`t happen), there`ll always be opportunities for pictures. However eventless or mundane our day may be, we still can document what we see and how we feel with our camera. It´s not events or happenings that make a strong picture. But it`s our view, what we feel and how we put this in our images.

One of the most important lessons, I`ve learned is, that it`s very normal that life is half great half not so great – 50:50.  Solomon writes in the Bible: “There is a time to weep and a time to laugh, a time to mourn and a time to dance; a time to scatter stones and a time to gather them; a time to embrace and a time to refrain from embracing; a time to search and a time to give up; time to keep and a time to throw away; a time to tear and a time to mend; a time to be silent and a time to speak;…”

Your special everyday

Feeling and observing it all, not just the happy bits of life, gives us the “full experience of life”. This means that there`s no need to run from unpleasant stuff like disappointment or failure. So I`m practicing to walk through the day having and documenting the “full life experience”. I`m writing practicing because I have noticed that it actually is a matter of practice (like most stuff really…). Being more and more ok with all fragments of life, I find myself more courageous and open-minded in return.  

If you want to get a kickstart in your own lifes` documentary, you might be interested in my new project “A day in your life”: I`ll accompany you for a day with my camera, documenting your ordinary and your special in the everyday. Doing so, I hope to inspire you to see the amazing in your ordinary and to document your everyday with your own view and feeling. I hope to encourage you to be open for surprise and wonder, to not give up on any day. And I hope that you will find yourself appreciating how you are and how you move through the day.

Ein Tag in deinem Leben

Ein Tag in deinem Leben

Was ich am meisten daran mag, eine Kamera bei mir zu haben: Was auch immer passiert (oder nicht passiert), es wird jeden Tag Gelegenheiten für Bilder geben. So wenig ereignisreich oder uninteressant uns unser Tag vorkommen mag, mit unserer Kamera können wir immer dokumentieren, was wir sehen und fühlen. Es sind nicht Events und außergewöhnliche Ereignisse, die ein starkes Bild ausmachen. Sondern es sind unser Blick und unser Gefühl und wie wir das ins Bild bringen.

Eins der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist: Es ist ganz normal, dass das Leben halb super, halb nicht so super ist – 50:50. König Salomo schreibt in der Bibel: “Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit; Steineschleudern hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit; Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit; Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;…”

Dein besonderes Alltägliches

Unseren Alltag zu dokumentieren, heißt, das Steineschleudern und das Steinesammeln einzufangen, das Klagen und das Tanzen.  Alles zu fühlen und zu beobachten, nicht nur die fröhlichen Momente, gibt uns das “komplette Erlebnis Leben”. Das heißt auch , dass es wir nicht vor unangenehmen Dingen wie Enttäuschung oder Scheitern wegzurennen brauchen. Also übe ich es , durch den Tag zu gehen und das “komplette Erlebnis” zu erleben und zu dokumentieren. Und ich sage üben, weil ich bemerkt habe, dass das tatsächlich Übungssache ist (wie eigentlich fast alles…). Bin ich mehr und mehr ok mit allen Fragmenten des Lebens, werde ich wiederum mutiger und offener.

Wenn du deine eigene Doku deines Lebens in Gang bringen möchtest, dann könnte dich mein neues Projekt “Ein Tag in deinem Leben” interessieren: Einen Tag lang begleite ich dich mit meiner Kamera und dokumentiere dein “ganz Normal”, dein besonderes Alltägliches. Ich hoffe, dass ich dich dafür begeistern kann, das Erstaunliche in deinem Alltag zu sehen und das was dir täglich begegnet mit deinem eigenen Blick und Gefühl zu dokumentieren. Ich hoffe, dass ich dich ermutigen kann, für Überraschung und Erstaunliches offen zu sein, keinen Tag verloren zu geben. Und ich hoffe, dass du findest, dass du dich so schätzen kannst, wie du bist und wie du dich durch den Tag bewegst. 

Capture the 50:50

See this day boat in London Capture the 50:50

Capture the 50:50

Did you know that life is 50:50? It`s half positive and half negative – a balance.  I`ve learned that in an episode of “The life coach school” by Brooke Castillo. I kind of knew that, and then again, I didn`t. What it means is: It`s just fine and normal to not have great things happening half the time. I don`t have to “fix” that, but it`s part of the human experience.

In order to document life as a photographer, we don`t just capture the happy and bright moments, but the dark ones too. Because only both together make up the full human experience, the full story.

More creative...

When feeling sad or worried, picking up the camera often feels like a huge effort to me. I probably find it hard to face what`s bothering me, and rather want to block it out and avoid it.

There can be great beauty in the “negative”, tough. Just think of all those bittersweet stories in the cinemas – those films wouldn’t be half as beautiful if they didn’t tell us about all the heartbreak. And it`s the heartbreak that makes us sensitive to a lot of beauty around us – and that can ultimately make us more creative.

Begin Man in black and white Capture the 50:50 your story

The full bittersweet experience

If we practise to photograph the “negative 50”, we might not feel the urge to avoid them anymore. We might stop being afraid of heartbreak, because we know that we can “be” with it by looking for it`s weird and special beauty. And our photographs will remind us that worries, fears, difficulties, or sorrow weren`t here to stay. But that there was some of the “other 50” after.

This way, the camera could help us as a tool to face hard times. It may help us to be “present with whatever the truth is right now”, as Brooke Castillo puts it.

With all the uncertainties ahead, it`s good to know that God has provided a good balance for us, and that, however we will feel, we can pick up our camera and observe and document. That way, we can find the beauty that may be hidden. And we won`t need to avoid, but we can have the full bittersweet experience of life.

Fotografiere das 50:50

Wusstest du, dass das Leben 50:50 ist? Halb positiv, halb negativ- ein Gleichgewicht. Ich habe das in einer Folge des Podcasts „The life coach school” von Brooke Castillo gelernt. Ich wusste das schon irgendwie, aber so richtig klar war es mir nicht. Es ist ok und normal, dass die Hälfte der Zeit nicht besonders toll ist, sondern vielleicht anstrengend und manchmal sogar schmerzhaft. Ich muss das nicht „beheben“, sondern es ist einfach Teil der menschlichen Erlebens.

Um als Fotograf echtes Leben zu dokumentieren, fangen wir nicht nur die glücklichen, strahlenden Momente ein, sondern auch die Dunklen. Weil sie nur zusammen das menschliche Erlebnis ausmachen und die Geschichte komplett machen.

Kreativer...

Wenn wir traurig oder besorgt sind, dann kann es sich wie eine große Anstrengung anfühlen, die Kamera in die Hand zu nehmen. Wir finden es vielleicht schwer, uns dem zu stellen, was uns umtreibt. Wir wollen es vielleicht lieber ausblenden und einen Bogen drum herum machen.

Aber im „Negativen“ kann große Schönheit sein. Denk nur an die bittersüßen Geschichten in den Kinos. Diese Filme wären nur halb so schön, wenn sie uns nicht von all dem Herzschmerz erzählen würden. Und dieser Herzschmerz macht uns erst sensibel für manches Schöne um uns herum – und macht uns letztlich kreativer.

in your style view from the dlr London Capture the 50:50

Das ganze bittersüße Erlebnis

Wenn wir uns darin üben, die „negativen 50“ zu fotografieren, dann fühlen wir vielleicht nicht mehr so sehr den Drang, sie zu vermeiden. Wir haben dann vielleicht keine Angst mehr vor ihnen, denn wir wissen, dass wir mit ihnen „sein“ können, indem wir nach ihrer seltsamen und besonderen Schönheit Ausschau halten. Und unsere Fotos werden uns daran erinnern, dass Sorgen, Angst, Schwierigkeiten und Traurigkeit nicht geblieben sind. Sondern, dass danach auch wieder was von den „anderen 50“ kam.

So könnte uns unsere Kamera dabei helfen, schwierige Zeiten gut zu meistern. „Ganz da zu sein, mit der Wirklichkeit von gerade eben“, wie Brooke Castillo es ausdrückt.

Bei allen Unsicherheiten unseres Lebens, ist es gut zu wissen, dass Gott eine gute Balance für uns hat und dass wir, wie immer wir uns fühlen, unsere Kamera in die Hand nehmen können, beobachten und dokumentieren können. So können wir die Schönheit finden, die versteckt liegen könnte. Und wir brauchen nichts zu meiden, sondern wir können das volle bittersüße Erlebnis haben.

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