Not for everyone

abstract of two cars by Nadine Wilmanns

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Not for everyone

As creatives, as well as human beings, it`s so important to understand – and accept – that our work is not for everyone. That`s in fact not just the case with art but with almost all things. Cars for example: Not everyone would love a classic car. Some wouldn`t want any other.

It is impossible to please everyone, but it is possible – and much more effective – to please someone or a few people. I`ve been listening to Seth Godin lately and he says: “It is impossible to create work that both matters and pleases everyone.” And: “Don`t be a purple drop in the ocean but be a purple drop in a swimming pool. Walk away from the ocean and look for a swimming pool.”

If we want to create work that truly matters to SOME, then we need to stop trying to dilute it, so that EVERYONE can be happy with it. We need the confidence and the courage to tell those people who don`t like it: Sorry, but this is not for you. If we want to create authentic and strong work, it can`t be for everyone and that`s ok.

"You are your most important audience"

This doesn`t mean that we shouldn`t learn and improve and progress. But, while I want to stay open to constructive critique, I as well want to stay true to myself. Photographer David duChemin writes in his book ‘The heart of photography’: “You are your first and most important audience.”

There will always be stuff that can be improved, and we`re just human. But while we keep making progress and working on our art, we shouldn`t run after compliments or try to please everyone. We need to be able to distinguish: Does the person, who doesn`t like my work has a point and is there an opportunity for me to learn? Or is my work just not for him?” Both are just fine.

Nicht für jeden

As Kreative und als Mensch ist es wichtig zu verstehen und ok damit zu sein, dass unsere Arbeit nicht für jeden ist. Das gilt ja für fast alles, nicht nur für Kunst. Autos zum Beispiel: Nicht jeder will unbedingt einen Oldtimer. Aber für manche gibt es kein besseres Auto.

Es ist unmöglich, jedem zu gefallen, aber es ist möglich – und viel effektiver – jemanden oder ein paar Leute anzusprechen. Ich habe in letzter Zeit viel vom Marketing-Experten Seth Godin gehört und er sagt: „Es ist unmöglich Arbeiten zu produzieren, die gleichzeitig einen Unterschied machen und jedem gefallen.“ Und: „Sei kein lila Tropfen im Ozean, sondern sei ein lila Tropfen in einem Swimming Pool. Wende dich vom Ozean ab und schau nach einem Swimmingpool.“

Wenn wir Arbeit schaffen wollen, die MANCHEN Leuten wirklich etwas bedeutet, dann müssen wir aufhören sie zu verwässern, damit sie JEDERMANNS Sache wird.  Wir brauchen den Mut und das Vertrauen, den Leuten, die sie nicht mögen, zu sagen: Sorry, das ist nicht für dich. Wenn wir authentische und starke Arbeiten machen wollen, kann das nicht für jeden sein und das ist ok.

"Du bist dein wichtigstes Publikum"

Das bedeutet nicht, dass wir nicht lernen, besser werden und vorankommen sollen. Aber während ich offen für konstruktive Kritik sein möchte, will ich auch mir selbst treu bleiben. Fotograf David duChemin schreibt in seinem Buch ,Das Herz der Fotografie‘: „Du bist dein erstes und wichtigstes Publikum.“

Es wird immer Dinge geben, die wir verbessern können und wir sind nur Menschen. Aber während wir an uns und unserer Kunst arbeiten, sollten wir nicht Komplimenten hinterherrennen oder versuchen, jedem zu gefallen. Wir müssen unterscheiden können: Ist an dem, was die Person, die meine Arbeit nicht mag, was dran – ist das also eine Möglichkeit für mich was zu lernen? Oder ist meine Arbeit einfach nicht für ihn?“ Beides ist ok.

Feel more to see more

feel more coffee table by Nadine Wilmanns photography

Feel more to see more

Do you wonder how to slow down time? Or how to get more out of the moments that just keep coming at you and running straight past you? Sometimes hours pass entirely unnoticed instead of waiting on us to properly enjoy… So, I`ve found one thing to make the moments stay with us more: it`s is to feel and use our senses on purpose. I usually only use my eyes on purpose, and hearing and tasting, too, at least sometimes, I guess. The other senses are more on autopilot, and I don`t take much notice of what they tell me.

It may sound weird, but I`ve noticed that by purposely smelling and especially feeling, I become more content and more creative. And this reaches into my way of seeing things and thus to photograph. By feeling more, I see more.

Smell the popcorn

When putting on the pullover ignore your racing thoughts and purposely feel – how the material feels on you and how it makes you feel inside. Feel the chair you`re sitting on, the coffee foam on your tongue, the sparkle of the sparkling water. Breathe in and notice if you can smell the air of summer nights, lavender, … – today I smelled popcorn walking past the local cinema…

Fresh bed linens. Too tired keep the eyes open for much longer. Yet, feel: The cool sheets. Soft. Stretch your legs. This is now, when time is not running – well maybe it is, but you can catch it for a short little while.

Truly feel at least a few moments of this day, before it`s gone forever, so that you may be left with something that stays a little longer.

Mehr fühlen – mehr sehen

Überlegst du dir wie du die Zeit ein bisschen verlangsamen kannst? Oder, wie du mehr aus den Momenten machen kannst, die auf dich einströmen und an dir vorbeiziehen ohne dass du sie wirklich bemerkst? Die einfach vorbeirasen, anstatt ein bisschen zu bleiben, damit du sie auch genießen kannst?

Also, ich finde eine Sache hilfreich, wenn es darum geht, dass Momente länger bei uns bleiben: Und zwar zu fühlen und unsere Sinne mit Absicht zu bemerken. Normalerweise „benutze” ich nur meine Augen mit Absicht, und Hören und Schmecken manchmal auch. Die anderen Sinne, Tastsinn und Riechen, laufen eher so automatisch mit und ich bemerke meist gar nicht richtig, was sie aufnehmen.

Es klingt vielleicht komisch, aber ich habe bemerkt: Wenn ich absichtlich rieche und vor allem fühle, dann werde ich zufriedener und kreativer. Und das wirkt sich auf mein Sehen aus und auf meine Fotografie. Wenn ich mehr fühle, sehe ich mehr.

Rieche das Popcorn

Zieh dir deinen Pulli über und ignoriere deine vielen Gedanken und fühle mit Absicht – wie fühlt sich das Material an dir an und was macht es mit deinem Gefühl in dir drin. Spüre den Stuhl auf dem du sitzt, den Kaffeeschaum auf deiner Zunge, die Kohlensäure im Mineralwasser.  When putting on the pullover ignore your racing thoughts and purposely feel – how the material feels on you and how it makes you feel inside. Feel the chair you`re sitting on, the coffee foam on your tongue, the sparkle of the sparkling water. Atme ein und bemerke, ob du den Geruch von Sommernacht riechen kannst, von Lavendel, … – heute habe ich frisches Popcorn gerochen als ich am Kino hier am Ort vorbeigegangen bin…

Frische Bettwäsche. Zu müde, um die Augen länger offen zu halten. Aber fühle: Den kühlen Bezug. Weich. Streck deine Beine lang. Das ist jetzt, solange die Zeit nicht rennt – naja, vielleicht tut sie`s doch, aber du kannst sie für einen kleinen Moment lang einfangen.

Fühle jeden Tag wenigstens ein paar Momente richtig intensiv, bevor der Tag für immer vorbei ist, damit du mit etwas zurückbleibst, das etwas länger anhält.

X feel more cinema feeling popcorn smell photographed by Nadine Wilmanns