Travel lightly

Travel lightly

Here’s a mini-story for everyone and especially for those who are moving house (or room), for those who feel that they don’t have enough space or too much stuff or for those who want more:

There was a pilgrim staying overnight in some guys home. The pilgrim had a look about and asked the guy: “Where are all your things?” The guy replied: “Where are all YOUR things?” The pilgrim was surprised by this question and said: “But I’m travelling and only passing through.” The guy smiled: “But I’m only passing through, too.”

...only passing through

I’ ve read this story on a postcard a while ago and I keep trying to remind myself: We’re all just passing through on this earth with our little lifes. It’s not what we’re having that matters. In fact the less things we have gathered the more freedom we have .  Give stuff away and consider well when buying things – travel lightly.

Hier ist eine Mini-Geschichte für alle – und vor allem für diejenigen, die gerade umziehen und diejenigen, die finden, dass sie zu wenig Platz haben oder zu viele Sachen haben – und für die, die noch mehr haben wollen:

In der Geschichte übernachtet ein Pilgerer bei jemandem. Er schaut sich verwundert bei seinem Gastgeber um und fragt: ,,Wo sind alle deine Sachen?”. Der Mann fragt zurück: ,,Wo sind denn alle DEINE Sachen?” Der Pilgerer ist jetzt völlig verwirrt und antwortet: ,,Na, ich bin doch nur auf der Durchreise.” Der Mann grinst und sagt: ,,Ich bin auch nur auf der Durchreise.”

...nur auf der Durchreise

Ich habe diese Geschichte vor einer Weile auf einer Postkarte gelesen und versuche mich oft daran zu erinnern:  Wir sind alle nur auf der Durchreise auf dieser Erde mit unseren kleinen Leben. Was wir haben, ist nicht worauf es ankommt. Tatsächlich ist es so: Je weniger Sachen wir besitzen, desto freier sind wir.  Sachen weggeben und genau zu überlegen bevor man was Neues kauft, heißt, mit leichtem Gepäck zu reisen.

Glastonbury for Slow Fashion

Glastonbury for Slow Fashion

It’s pretty much impossible to spend time at Glastonbury without noticing: They like all things organic and sustainable. Not only that they had a Greenpeace field and many installations reminding us of the ecological problems that our planet is facing, they also had a massive installation adressing the Fast Fashion Industry. 

“No more fashion victims” is written on a sign. In this case the fashion victims are of course not Shopping Queens in the High Street malls, but those people in the factories, who are sewing for very long hours and for little money. Those who have to stand in toxic dye. Those kids, who don’t have time to learn math or to go to play football with their mates but who are being exploited by the fashion industry and who are working like a grown up. “Think before you buy”, is the message of this massive pile of clothes on the festival site. 

Wear things longer

There are more and more labels, that make sure that noone has to become a fashion victim for the production of their clothes. They might be not as cheap as many High Street brands, but: rather buy less and wear things longer – “Think more, buy less, throw slow.” By no means you should think that just because your garment is cheap, it’s no problem to bin it after one or two seasons in order to make room for new cheap stuff. The opposite is the case: For this garment many people may have worked very long hours under nasty working conditions and for little money. They might have even risked their health. The least we can do – as we have those garments hanging in your wardrobe already – is to treasure them and to wear them season after season.

Glastonbury für Faire Mode

Einer der allerersten Glastonbury-Eindrücke:  Man mag hier alles gerne bio und nachhaltig. Nicht nur gab’s ein ,,Greenpeace-Field” und Installationen, die die ökologischen Probleme unseres Planeten thematisierten. Es gab außerdem eine riesige Installation, die die Fast Fashion Industrie zum Thema machte: ,,No more fashion victims” heißt es auf den Plakaten. 

Mit den fashion victims sind natürlich nicht Einkaufsüchtige gemeint, sondern die Menschen, die an ihren Nähmaschinen in den großen Fabriken lange Überstunden für einen Mini-Lohn machen müssen. Diejenigen, die in giftigem Färbemittel stehen. Die Kids, die keine Zeit haben, Mathe zu lernen oder Fußball zu spielen, weil sie für wenig Geld von der Modeindustrie ausgenutzt werden und arbeiten wie Erwachsene. ,,Denk nach, bevor du shoppen gehst”, ist die Botschaft des Kleiderbergs auf dem Festivalgelände.

Zieh Sachen länger an

Es gibt immer mehr Labels, die darauf achten, dass niemand für die Produktion ihrer Kleider zum fashion victim werden muss. Die mögen oft nicht so billig sein wie viele High-Street-Marken, aber: lieber weniger kaufen und länger anziehen – ,,Think more, buy less, throw slow”. Auf keinen Fall sollte man denken, nur weil ein Kleidungsstück billig war, kann es ja nach ein, zwei Saisons in Müll, damit Platz für neue Billigteile ist. Für dieses Kleidungsstück haben vermutlich viele Menschen für wenig Geld unter unschönen Bedingungen geschuftet und vielleicht sogar gesundheitliche Risiken auf sich genommen. Das Mindeste was wir tun können, wenn wir es nun schonmal im Schrank hängen haben, ist, es zu schätzen und es viele Saisons lang zu tragen.

Nadine Wilmanns Glastonbury installation aboutSlow Fashion

Glastonbury für Faire Mode

Nadine Wilmanns Glastonbury installation aboutSlow Fashion

Einer der allerersten Glastonbury-Eindrücke:  Man mag hier alles gerne bio und nachhaltig. Nicht nur gab’s ein ,,Greenpeace-Field” und Installationen, die die ökologischen Probleme unseres Planeten thematisierten. Es gab außerdem eine riesige Installation, die die Fast Fashion Industrie zum Thema machte: ,,No more fashion victims” heißt es auf den Plakaten. 

Mit den fashion victims sind natürlich nicht Einkaufsüchtige gemeint, sondern die Menschen, die an ihren Nähmaschinen in den großen Fabriken lange Überstunden für einen Mini-Lohn machen müssen. Diejenigen, die in giftigem Färbemittel stehen. Die Kids, die keine Zeit haben, Mathe zu lernen oder Fußball zu spielen, weil sie für wenig Geld von der Modeindustrie ausgenutzt werden und arbeiten wie Erwachsene. ,,Denk nach, bevor du shoppen gehst”, ist die Botschaft des Kleiderbergs auf dem Festivalgelände.

Zieh Sachen länger an

Es gibt immer mehr Labels, die darauf achten, dass niemand für die Produktion ihrer Kleider zum fashion victim werden muss. Die mögen oft nicht so billig sein wie viele High-Street-Marken, aber: lieber weniger kaufen und länger anziehen – ,,Think more, buy less, throw slow”. Auf keinen Fall sollte man denken, nur weil ein Kleidungsstück billig war, kann es ja nach ein, zwei Saisons in Müll, damit Platz für neue Billigteile ist. Für dieses Kleidungsstück haben vermutlich viele Menschen für wenig Geld unter unschönen Bedingungen geschuftet und vielleicht sogar gesundheitliche Risiken auf sich genommen. Das Mindeste was wir tun können, wenn wir es nun schonmal im Schrank hängen haben, ist, es zu schätzen und es viele Saisons lang zu tragen.

Nadine Wilmanns Glastonbury installation aboutSlow Fashion

Glastonbury für Faire Mode

Einer der allerersten Glastonbury-Eindrücke:  Man mag hier alles gerne bio und nachhaltig. Nicht nur gab’s ein ,,Greenpeace-Field” und Installationen, die die ökologischen Probleme unseres Planeten thematisierten. Es gab außerdem eine riesige Installation, die die Fast Fashion Industrie zum Thema machte: ,,No more fashion victims” heißt es auf den Plakaten. 

Mit den fashion victims sind natürlich nicht Einkaufsüchtige gemeint, sondern die Menschen, die an ihren Nähmaschinen in den großen Fabriken lange Überstunden für einen Mini-Lohn machen müssen. Diejenigen, die in giftigem Färbemittel stehen. Die Kids, die keine Zeit haben, Mathe zu lernen oder Fußball zu spielen, weil sie für wenig Geld von der Modeindustrie ausgenutzt werden und arbeiten wie Erwachsene. ,,Denk nach, bevor du shoppen gehst”, ist die Botschaft des Kleiderbergs auf dem Festivalgelände.

Zieh Sachen länger an

Es gibt immer mehr Labels, die darauf achten, dass niemand für die Produktion ihrer Kleider zum fashion victim werden muss. Die mögen oft nicht so billig sein wie viele High-Street-Marken, aber: lieber weniger kaufen und länger anziehen – ,,Think more, buy less, throw slow”. Auf keinen Fall sollte man denken, nur weil ein Kleidungsstück billig war, kann es ja nach ein, zwei Saisons in Müll, damit Platz für neue Billigteile ist. Für dieses Kleidungsstück haben vermutlich viele Menschen für wenig Geld unter unschönen Bedingungen geschuftet und vielleicht sogar gesundheitliche Risiken auf sich genommen. Das Mindeste was wir tun können, wenn wir es nun schonmal im Schrank hängen haben, ist, es zu schätzen und es viele Saisons lang zu tragen.

Festival Attitude

Festival Attitude

So that was Glastonbury the legendary festival in Somerset. Arriving there is a bit like in a fantasy film – the flying hero passes miles and miles of woodland or jungle or whatever emptiness and all of a sudden a new world (for example some kingdom of a white witch) opens up in front of him. In the middle of nowhere rises a massive town of tents and a town centre of stalls and music stages for five days.

Yes, there’s plenty of music and big stars live on stage, which is great, but there’s much more to it: Wherever you look there s love to detail – even the bins are painted in bright colours – and people are smiley and friendly. Everyone is out to make the world – or at least this little part of world – a peaceful happy-place and puts its visitors in a fairytale-mood of no worries. Except maybe finding the way back to the tent after being out and about in the lights of the festival may cause some worry. People are painting their faces and beards with glitter, sticking feathers and flowers in their hair and dress up in shiny colours.

Have love for details

This year Labour politician Jeremy Corbyn was one of the rock stars on stage – not singing though but talking about his vision of a more social society. “Leave no trace” teach the festival organisers regarding the amount of rubbish left behind after such a massive event. Be responsible and think of the environment around you. Have love to detail. “Understand the power we’ve got, to achieve that decent, better society, where everyone matters”, says Corbyn. It starts with the little things like walking to the bin with that empty cup. Or smile and be friendly. Taking a bit of the  festival spirit in our everyday lives could make each day a bit more fairytale-like.

Das war also Glastonbury, das legendäre Festival in Somerset. Anzukommen ist ein bisschen wie in einem Fantasie-Film: der Held überfliegt kilometerweit Wälder, Dschungel und unbegehbares Land und auf einmal eröffnet sich vor ihm eine neue Welt (so etwas wie ein Königreich einer Weißen Hexe). Im Fall Glastonbury entsteht inmitten von Feldern und Landschaft für fünf Tage eine riesige Stadt aus Zelten mit Marktständen und Musikbühnen in deren Zentrum. 

Klar gibt es viel Musik und große Stars treten live auf, was super ist, aber das Festival ist noch viel mehr als das: Wo auch immer man hinschaut, man muss staunen. Und überall steckt Liebe bis ins Detail – sogar die Mülleimer sind in bunten Farben bemalt. Jeder versucht hier, die Welt – oder zumindest dieses kleine Stück Welt – zu einem friedlichen Glücksort zu machen. Wer hier herkommt ist schnell von der Glastonbury-Märchenwelt eingenommen und die einzige Sorge dürfte sein, zurück zum Zelt zu finden, wenn man spät nachts aus der bunten Lichterwelt kommt. Leute machen sich Glitzer ins Gesicht und auf den Bart, Federn und Blumen ins Haar und ziehen sich wild und bunt an.

Hab Liebe zum Detail

Dieses Jahr war der linksorientierte Politiker Jeremy Corbyn einer der Rockstars auf der Bühne – nicht um zu Singen sondern um von seiner Vision von einer sozialeren und gerechteren Gesellschaft zu sprechen.  ,,Hinterlasse keine Spur” sagen die Festival-Organisatoren mit Blick auf den Müll nach so einer großen Veranstaltung. Handle verantwortlich und denke an deine Umgebung. Hab Liebe für’s Detail. ,,Sei dir im Klaren über die Macht, die du hast, um diese faire, bessere Gesellschaft, in der jeder einzelne zählt, Wirklichkeit werden zu lassen.” sagt Corbyn frei übersetzt. Das fängt bei den kleinen Dingen an, wie etwa den leeren Becher zum Mülleimer zu bringen oder zu lächeln und freundlich zu sein. Wenn wir es schaffen, ein bisschen Festival-Stimmung in unseren Alltag mitzunehmen, könnten wir aus jedem Tag ein bisschen mehr Märchen machen.