Day in your life

day in life

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A day in your life

A day in your life

One great thing about having a camera on you: whatever happens (or whatever doesn`t happen), there`ll always be opportunities for pictures. However eventless or mundane our day may be, we still can document what we see and how we feel with our camera. It´s not events or happenings that make a strong picture. But it`s our view, what we feel and how we put this in our images.

One of the most important lessons, I`ve learned is, that it`s very normal that life is half great half not so great – 50:50.  Solomon writes in the Bible: “There is a time to weep and a time to laugh, a time to mourn and a time to dance; a time to scatter stones and a time to gather them; a time to embrace and a time to refrain from embracing; a time to search and a time to give up; time to keep and a time to throw away; a time to tear and a time to mend; a time to be silent and a time to speak;…”

Your special everyday

Feeling and observing it all, not just the happy bits of life, gives us the “full experience of life”. This means that there`s no need to run from unpleasant stuff like disappointment or failure. So I`m practicing to walk through the day having and documenting the “full life experience”. I`m writing practicing because I have noticed that it actually is a matter of practice (like most stuff really…). Being more and more ok with all fragments of life, I find myself more courageous and open-minded in return.  

If you want to get a kickstart in your own lifes` documentary, you might be interested in my new project “A day in your life”: I`ll accompany you for a day with my camera, documenting your ordinary and your special in the everyday. Doing so, I hope to inspire you to see the amazing in your ordinary and to document your everyday with your own view and feeling. I hope to encourage you to be open for surprise and wonder, to not give up on any day. And I hope that you will find yourself appreciating how you are and how you move through the day.

Ein Tag in deinem Leben

Ein Tag in deinem Leben

Was ich am meisten daran mag, eine Kamera bei mir zu haben: Was auch immer passiert (oder nicht passiert), es wird jeden Tag Gelegenheiten für Bilder geben. So wenig ereignisreich oder uninteressant uns unser Tag vorkommen mag, mit unserer Kamera können wir immer dokumentieren, was wir sehen und fühlen. Es sind nicht Events und außergewöhnliche Ereignisse, die ein starkes Bild ausmachen. Sondern es sind unser Blick und unser Gefühl und wie wir das ins Bild bringen.

Eins der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist: Es ist ganz normal, dass das Leben halb super, halb nicht so super ist – 50:50. König Salomo schreibt in der Bibel: “Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit; Steineschleudern hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit; Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit; Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;…”

Dein besonderes Alltägliches

Unseren Alltag zu dokumentieren, heißt, das Steineschleudern und das Steinesammeln einzufangen, das Klagen und das Tanzen.  Alles zu fühlen und zu beobachten, nicht nur die fröhlichen Momente, gibt uns das “komplette Erlebnis Leben”. Das heißt auch , dass es wir nicht vor unangenehmen Dingen wie Enttäuschung oder Scheitern wegzurennen brauchen. Also übe ich es , durch den Tag zu gehen und das “komplette Erlebnis” zu erleben und zu dokumentieren. Und ich sage üben, weil ich bemerkt habe, dass das tatsächlich Übungssache ist (wie eigentlich fast alles…). Bin ich mehr und mehr ok mit allen Fragmenten des Lebens, werde ich wiederum mutiger und offener.

Wenn du deine eigene Doku deines Lebens in Gang bringen möchtest, dann könnte dich mein neues Projekt “Ein Tag in deinem Leben” interessieren: Einen Tag lang begleite ich dich mit meiner Kamera und dokumentiere dein “ganz Normal”, dein besonderes Alltägliches. Ich hoffe, dass ich dich dafür begeistern kann, das Erstaunliche in deinem Alltag zu sehen und das was dir täglich begegnet mit deinem eigenen Blick und Gefühl zu dokumentieren. Ich hoffe, dass ich dich ermutigen kann, für Überraschung und Erstaunliches offen zu sein, keinen Tag verloren zu geben. Und ich hoffe, dass du findest, dass du dich so schätzen kannst, wie du bist und wie du dich durch den Tag bewegst. 

Autumn

dog sniffing autumn air

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Autumn

“April has never meant much to me, autumn seems to be that season of beginning, of spring.”

This is one of my favourite quotes from the book “Breakfast at Tiffany`s” by Truman Capote, one of my favourite books. Another favourite autumn book of mine is “The Catcher in the Rye”. Even though it`s set in winter, but it was a sunny autumn when I read it the first time. Do you have books that you associate with a season?

What can give you that autumn feeling? What makes you enjoy the newness and the promises of this time? Maybe it`s a certain kind of food, a habit, a pullover that you have been wearing on happy autumn days.

Capture the change

Take note of this season: The light has a new quality now too, the air has started to smell differently. Do you feel the wonder of new beginning and change, too?

Don`t miss out on capturing it with your camera, your pen and sketchbook, or your notebook or calendar!

Herbst

“Der April hat mir nie viel bedeutet, der Herbst scheint die Jahreszeit des Neubeginns, des Frühlings zu sein."

Das ist eins meiner Lieblingszitate aus “Frühstück bei Tiffany” von Truman Capote, einem meiner Lieblingsbücher. Auch ein Lieblings-Herbstbuch ist “Der Fänger im Roggen”. Obwohl es im Winter spielt, aber als ich es das erste Mal gelesen habe war es Herbst. Hast du Bücher, die du mit einer Jahreszeit verbindest?

Was gibt dir das Herbstgefühl?  Wie kannst du das Gefühl von Neu und Vielversprechend dieser Jahreszeit am besten genießen? Vielleicht mit einem bestimmten Essen, einer Gewohnheit, einem Pulli, den du an vielen glücklichen Herbsttagen getragen hast.

Halte die Veränderung fest

Nimm diese Jahreszeit so richtig in dich auf: Das Licht hat jetzt eine andere Qualität, die Luft hat begonnen, anders zu riechen. Fühlst du auch Neubeginn und Veränderung?

Verpass es nicht, das festzuhalten – mit deiner Kamera, deinem Stift und Skizzenbuch, oder deinem Notizbuch oder Kalender!

Not for everyone

abstract of two cars by Nadine Wilmanns

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Not for everyone

As creatives, as well as human beings, it`s so important to understand – and accept – that our work is not for everyone. That`s in fact not just the case with art but with almost all things. Cars for example: Not everyone would love a classic car. Some wouldn`t want any other.

It is impossible to please everyone, but it is possible – and much more effective – to please someone or a few people. I`ve been listening to Seth Godin lately and he says: “It is impossible to create work that both matters and pleases everyone.” And: “Don`t be a purple drop in the ocean but be a purple drop in a swimming pool. Walk away from the ocean and look for a swimming pool.”

If we want to create work that truly matters to SOME, then we need to stop trying to dilute it, so that EVERYONE can be happy with it. We need the confidence and the courage to tell those people who don`t like it: Sorry, but this is not for you. If we want to create authentic and strong work, it can`t be for everyone and that`s ok.

"You are your most important audience"

This doesn`t mean that we shouldn`t learn and improve and progress. But, while I want to stay open to constructive critique, I as well want to stay true to myself. Photographer David duChemin writes in his book ‘The heart of photography’: “You are your first and most important audience.”

There will always be stuff that can be improved, and we`re just human. But while we keep making progress and working on our art, we shouldn`t run after compliments or try to please everyone. We need to be able to distinguish: Does the person, who doesn`t like my work has a point and is there an opportunity for me to learn? Or is my work just not for him?” Both are just fine.

Nicht für jeden

As Kreative und als Mensch ist es wichtig zu verstehen und ok damit zu sein, dass unsere Arbeit nicht für jeden ist. Das gilt ja für fast alles, nicht nur für Kunst. Autos zum Beispiel: Nicht jeder will unbedingt einen Oldtimer. Aber für manche gibt es kein besseres Auto.

Es ist unmöglich, jedem zu gefallen, aber es ist möglich – und viel effektiver – jemanden oder ein paar Leute anzusprechen. Ich habe in letzter Zeit viel vom Marketing-Experten Seth Godin gehört und er sagt: „Es ist unmöglich Arbeiten zu produzieren, die gleichzeitig einen Unterschied machen und jedem gefallen.“ Und: „Sei kein lila Tropfen im Ozean, sondern sei ein lila Tropfen in einem Swimming Pool. Wende dich vom Ozean ab und schau nach einem Swimmingpool.“

Wenn wir Arbeit schaffen wollen, die MANCHEN Leuten wirklich etwas bedeutet, dann müssen wir aufhören sie zu verwässern, damit sie JEDERMANNS Sache wird.  Wir brauchen den Mut und das Vertrauen, den Leuten, die sie nicht mögen, zu sagen: Sorry, das ist nicht für dich. Wenn wir authentische und starke Arbeiten machen wollen, kann das nicht für jeden sein und das ist ok.

"Du bist dein wichtigstes Publikum"

Das bedeutet nicht, dass wir nicht lernen, besser werden und vorankommen sollen. Aber während ich offen für konstruktive Kritik sein möchte, will ich auch mir selbst treu bleiben. Fotograf David duChemin schreibt in seinem Buch ,Das Herz der Fotografie‘: „Du bist dein erstes und wichtigstes Publikum.“

Es wird immer Dinge geben, die wir verbessern können und wir sind nur Menschen. Aber während wir an uns und unserer Kunst arbeiten, sollten wir nicht Komplimenten hinterherrennen oder versuchen, jedem zu gefallen. Wir müssen unterscheiden können: Ist an dem, was die Person, die meine Arbeit nicht mag, was dran – ist das also eine Möglichkeit für mich was zu lernen? Oder ist meine Arbeit einfach nicht für ihn?“ Beides ist ok.

Shine and go with the flow

shine and go with the flow birthday resolution

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Shine, and go with the flow

It`s my birthday tomorrow and I usually like to give myself a task for the new year ahead. This year, I want to truly challenge myself to “shine, and go with the flow”. I want to keep this in mind when things don`t go “my way”.

How do you react when people don`t act how you would like them to act and when situations don`t go as you would like them to go? Do you become grumpy and miserable and hurt yourself even more with your mood? Or do you surrender it all to God, accept, let go, trust and let God take over – do you do your best to have a smile on your face, give the unexpected situation an honest chance and go with the flow? If you belong to the ladder: I want to join your club!

Let God take over (and take pictures)

How often have I been in a situation like this and followed this same old, not very helpful pattern: I had plans and expectations, something or someone messes with my plans and I react with sulking, becoming grumpy and angry. And while becoming consumed with all these thoughts of self-pity and how wrong and unfair this all is, I entirely missed to give the new situation a fair chance and spoilt my own day. I have been missing a lot of good moments and pictures because of that.

If I have a friendly and shiny attitude, I can lift my own mood and I can connect with others. Even if things don`t go my way, there`ll always be something to see and photograph – if I stay open in order to see it.

Strahle - und lass dich drauf ein

Morgen ist mein Geburtstag und normalerweise nehme ich mir gern etwas für mein neues Lebensjahr vor. Dieses Jahr heißt meine Herausforderung “Shine and go with the flow” (strahle und entspann dich/lass dich auf die Situation ein). Das will ich mir für Situationen merken, die nicht so laufen, wie ich will.

Wie reagierst du, wenn Leute sich nicht so verhalten, wie du willst und wenn Situationen nicht so laufen wie du es dir gedacht hast? Wirst du schlecht gelaunt, ärgerst du dich und verdirbst dir wegen deiner miesen Laune erst recht den Tag? Oder überlässt du Gott die Sache, akzeptierst du es, lässt los, vertraust und lässt Gott übernehmen – gibst du der unerwarteten Situation eine ehrliche Chance, entspannst dich und lässt dich einfach darauf ein? Wenn du zur letzten Gruppe gehörst: Ich will auch in deinen Club!

Lass Gott machen (und mach Fotos)

Wie oft war ich schon in einer Situation wie dieser und bin dem gleichen, wenig hilfreichen Muster gefolgt: Ich hatte Pläne und Erwartungen, jemand oder etwas wirft diese Pläne um und ich reagiere mit Beleidigt-Sein, mit schlechter Laune und Wut. Und während ich voller Selbstmitleid überlege, wie ungerecht und falsch doch das alles läuft, verpasse ich es völlig, der neuen Situation eine echte Chance zu geben – und vermiese dazu noch meinen eigenen Tag. Ich habe viele gute Momente und Bilder dadurch verpasst.

Habe ich eine strahlende, freundliche Haltung, macht mich das selbst fröhlicher und ich kann besser auf andere zugehen. Auch wenn vieles nicht so läuft wie ich will, gibt es in jeder Situation etwas zu sehen und zu fotografieren – wenn ich offen dafür bleibe, um es zu sehen.  

Dress like you want to be

dress like you want to be Nadine Wilmanns photography

Dress like you want to be

During the past few weeks, I have often been reminded of an advice that has helped me a great deal when I was a teenager: “Fake it till you make it.” As a kid, I was very shy. And by that, I mean VERY shy, not just a bit. After coming across this advice of “faking it”, I started acting as if I wasn`t shy. And after a while, I really wasn`t so shy anymore.

This principle can be helpful in a lot of situations. Some people even claim it can make us rich.

Something that I find helpful in order to put this principle into practice, is to dress like I want to be.

Say, we would like to be more easy-going and relaxed. Let`s picture an imaginary person who has these attributes:  What is he or she wearing? What is his or her signature style? Then we go ahead and dress that way.

This makes it so much easier for us to act accordingly.

What counts is NOT what OTHERS may perceive as attire for a relaxed and easy-going person, but what YOU think such a person would wear.

As well we can think of an existing role model who we think already has that attribute that we would like to have – for example, relaxed and easy-going. It might be a real person, or it might be fictional, like a character in a TV-Show. Whenever we want to act relaxed and easy-going, we just think of our role model.

And back to the fashion aspect: Researchers have shown that “clothes can have profound and systematic psychological and behavioral consequences for their wearers” (http://www.utstat.utoronto.ca/reid/sta2201s/2012/labcoatarticle.pdf). If you wear an outfit that you think your role model would wear too, this will actually make his or her qualities rub off on you.

“When we put on an item of clothing it is common for the wearer to adopt the characteristics associated with that garment”, says Dr. Karen Pine, professor of psychology at the University of Hertfordshire and fashion psychologist. “A lot of clothing has symbolic meaning for us, (…) so when we put it on we prime the brain to behave in ways consistent with that meaning.”

How would you like to be? Go check your wardrobe, and dress and act as if you had that quality already.

Kleide dich so, wie du sein willst

In den letzten Wochen habe ich immer wieder an einen Spruch gedacht, der mir als Teenager einmal sehr geholfen hat: “Fake it till you make it.” (- Tu so als ob…) Als Kind war ich sehr schüchtern. Und ich meine wirklich sehr, nicht nur ein bisschen. Als ich den Rat, so zu tun als ob, gehört habe, habe ich begonnen, mich so zu verhalten, als wäre ich nicht schüchtern. Und nach einer Weile war ich nicht mehr so schüchtern.

Dieses Prinzip, so zu tun als ob, kann in vielen Situationen hilfreich sein. Manche behaupten sogar, es kann Leute reich machen.

Um diesen Rat umzusetzen finde ich es sehr hilfreich, mich so zu kleiden, wie ich sein will.

Sagen wir mal, du willst lässiger und entspannter sein. Stell dir eine Person vor, die diese Eigenschaften hat – was hat sie an? Was macht ihren Style aus? Und dann zieh dich auch mal so an.

Das macht es einfacher, sich auch so zu verhalten.

Was zählt, ist NICHT was ANDERE als eine Garderobe für eine lässige, entspannte Person auffassen könnten. Sondern was DU dir vorstellst, was so eine Person trägt.

Du kannst dir ein tatsächliches Vorbild nehmen, das du als lässig und entspannt wahrnimmst. Das könnte eine reale Person sein, oder eine fiktive Person, zum Beispiel jemand aus einer TV- Serie. Wenn du dich lässig und entspannt verhalten willst, dann denk an dein Vorbild.

Und zurück zum Aspekt der Mode: Wissenschaftler haben gezeigt, dass „Kleider tiefgreifende und vorhersehbare Auswirkungen auf Psyche und Verhalten der Träger haben können“ ( http://www.utstat.utoronto.ca/reid/sta2201s/2012/labcoatarticle.pdf). Wenn du ein Outfit trägst, von dem du denkst, dass es auch dein Vorbild tragen würde, dann werden dessen Eigenschaften auf dich abfärben.

“Wenn wir ein Kleidungsstück anziehen, dann nehmen wir üblicherweise die Eigenschaften an, die wir mit diesem Kleidungsstück verbinden“, sagt Dr. Karen Pine, Professorin für Psychologie an der University of Hertfordshire und Modepsychologin. „Viele Kleider haben eine symbolische Bedeutung für uns. Wenn wir sie anziehen, dann schärfen wir unser Gehirn dafür, uns entsprechend dieser Bedeutung zu verhalten.“

Wie würdest du gern sein? Schau in deinen Kleiderschrank und zieh dich so an und tu so, als hättest du diese Eigenschaft bereits.

Criticism: Five thoughts

shadow picture How to deal with criticism

Photograph your successes (and other thoughts about dealing with criticism)

Today I had to face harsh and personal criticism. And while I knew I shouldn`t “take it personally”, I didn`t know what that really means let alone how to do it. So, I`ve let this offence drain a lot of my energy – really, I felt like just having played Wimbledon (and lost) by the end of the day. Do you know that feeling? So, while I`m clearly not an expert in dealing with criticism, I`ve thought about some ideas about this, that might be helpful to share. Because when we get better at dealing with criticism not only will we preserve our energy, but we won`t dread offence so much and won`t let it hold us back from becoming braver as a professional and as a person.

It`s more about the criticizer

Anyway, back to the story: Lucky enough I had a coaching session scheduled tonight (www.ichinencoaching.com) so this was brilliant timing to discuss the issue. And I think I finally can make use of this “Don`t take it personally”: It often has nothing to do with us as a person, when being criticized, but in fact with the person who is criticizing. “Hurting people hurt people”, says Joyce Meyer. Equally one could say: People who feel attacked attack others. While talking about the situation I understood why the person who offended me did so. That doesn`t make the attack less mean but we are likely to not feel so angry about it knowing why the person offended us. So, I think it`s helpful to calmly analyze the situation that we have been criticized about to see why the other person has said what she has said.

Take notice of successful moments

Secondly, I can obviously recommend talking to somebody (but not ranting) who doesn’t judge. Who reminds us that if the criticism was justified we can work on ourselves. And that either way we have a lot of successes and achievements, too.

Talking about achievements: It`s helpful to really take notice of achievements as they happen. So that we can remember them in these kinds of situations. Only yesterday I`ve received best grade for my final work for my journalism degree and I hardly acknowledged it (not half as much as I took notice of this criticism today). So, I think taking a picture of these successful moments (big or small) or just writing a note in my planner might be a useful habit.

I wish I had said...

Another thing I struggled with, was to find the “right words” in the moment of attack. It was only afterwards that I came up with the phrases that I wished I had said. However, it helps to nevertheless say those phrases out loud afterwards – just for ourselves then. Because having practised, we will eventually find an appropriate peaceful response in a “real” situation, one that also honours what we think.

Oh, and not to forget: I think a good first aid after having been attacked is to be a good friend to ourselves. Which means that we don`t hurry on with the day but slow down a bit and maybe sip a coffee or tea, slip into soft clothes, say a little prayer and allow for a little downtime. Of course, it would be brilliant to be a superwoman with the perfect mindset who never gets upset but just moves on with her day. But hey, then again, taking things to heart also means that we have a heart, no?

Fotografiere deine Erfolge (und mehr zum Umgang mit Kritik)

Heute hat mich jemand ziemlich hart und persönlich kritisiert. Zwar wusste ich, dass ich das „nicht persönlich nehmen“ soll, aber mir war nicht klar, was das genau bedeutet und schon gar nicht wie das geht. Also habe ich mir von dieser Sache viel Energie rauben lassen – ehrlich, ich hab mich heute Abend gefühlt, als hätte ich Wimbledon gespielt (und verloren). Kennst du das Gefühl? Wie du siehst bin ich nicht gerade ein Experte darin, mit Angriffen umzugehen. Aber ich dachte, ich schreibe ein paar Ideen darüber auf, die uns in Zukunft helfen könnten. Denn wenn wir besser mit Kritik umgehen können, dann können wir nicht nur unsere Energie sparen, sondern wir fürchten uns nicht mehr so sehr davor, angegriffen zu werden und dadurch werden wir mutiger im Job und überhaupt als Mensch.

Es geht eher um den, der Kritik übt

Jedenfalls zurück zur Story: Glücklicherweise hatte ich heute Abend eine Coaching Stunde, das war also super Timing um die Sache zu besprechen. Und ich denke, ich kann jetzt mit diesem „Nimm`s nicht persönlich“ was anfangen: Es hat oft überhaupt nichts mit uns als Person zu tun, wenn uns jemand kritisiert, sondern mit der Person, die die Kritik äußert. „Verletze Menschen verletzen Menschen“, sagt Joyce Meyer. Genauso könnte man sagen: Leute, die sich angegriffen fühlen, greifen andere an. Als ich über die Situation, wegen der die Person mich angegriffen hat, gesprochen habe, habe ich verstanden, warum sie das gemacht hat. Das macht den Angriff nicht weniger gemein, aber wir sind doch nicht mehr so sauer, wenn wir verstehen, warum uns jemand angreift. Also ich denke, es ist hilfreich, die Situation ruhig zu untersuchen wegen der wir kritisiert wurden, um zu sehen, warum die andere Person uns angegriffen hat. 

Halte Erfolgsmomente fest

Außerdem kann ich natürlich sehr empfehlen, die Sache mit jemandem zu besprechen (ohne zu schimpfen oder zu lästern), der nicht urteilt. Der uns daran erinnert, dass wir an dem arbeiten können, für das wir zu Recht kritisiert worden sind. Und dass wir – so oder so – auch schon viele Erfolge hatten.

Apropos Erfolge: Mir ist mal wieder klar geworden, wie hilfreich es ist, wirklich Notiz von Erfolgsmomenten und Lob zu nehmen, um sich dann in schwierigen Situationen daran zu erinnern. Gerade gestern habe ich eine Eins für meine Abschlussarbeit für mein Journalismus-Studium bekommen und ich habe es gar nicht gebührend gefeiert. Tatsächlich habe ich dem nicht mal halb so viel Beachtung geschenkt, wie dieser Kritik heute. Also ich denke, es ist eine gute Gewohnheit von Erfolgsmomenten (auch den Kleineren) ein Foto zu machen oder zumindest eine Notiz im Terminkalender.

Ich wünschte, ich hätte ... gesagt.

Noch eine Sache, die ich schwierig fand, war die “richtigen Worte” zu finden als die Frau mir all ihre Anschuldigungen entgegenwarf. Erst später sind mir die Sätze eingefallen, die ich hätte sagen wollen. Allerdings ist es hilfreich, diese Sätze trotzdem – dann einfach danach und nur für mich selbst – zu sagen. Denn wenn wir das üben, finden wir irgendwann auch friedliche passende Antworten in der”echten” Situation, eine die auch das was wir selbst denken wertschätzt.

Oh, und nicht zu vergessen: Ich denke eine gute Erste Hilfe nach Kritik ist es, uns selbst ein guter Freund zu sein. Das heißt, dass wir nicht einfach weiterhetzen, sondern ein bisschen langsam machen, vielleicht einen Kaffee oder Tee schlürfen, in weiche Wohlfühlkleidung schlüpfen, ein kleines Gebet losschicken und uns eine Mini-Auszeit gönnen. Klar wäre es toll, Superwoman zu sein, die das perfekte Mindset hat und die sich nie angegriffen fühlt, sondern einfach mit ihrem Tag weitermacht. Aber hey, wenn wir uns Dinge zu Herzen nehmen, dann heißt das doch eigentlich vor allem, dass wir ein Herz haben, oder?

To enjoy

enjoy. Mirror selfie. Why and time

To enjoy

How are you with pleasure and enjoyment? This week, I wrote an editorial for a magazine about this and while writing, I noticed two big issues I have: Firstly, I often postpone enjoyment because of “being busy”. And secondly: when I am doing stuff that isn`t “useful”, but “only” enjoyable, I feel guilty thinking I should be productive.

Is that something you can relate to? Then you may know these moments, when try to do something enjoyable, but you just can`t find pleasure in it.

For example: I like to photograph, but when thinking that it should be productive, that the outcome should be “useable” for something, my joy goes. I enjoy to dress up, but because that involves a lot of changing and finding new combinations, it usually takes more time that it seems “worth” it. Thinking “I`m not productive here, I should be faster”, I`m stealing my joy in what I`m doing. I like to look at photographs. But doing so while “important tasks” are waiting (and aren`t they always…), I find it hard to enjoy myself.

Would we ever regret having spent too much time enjoying?

Joyce Meyer says in her podcast “Take time to enjoy life”, that we often think we don`t deserve to enjoy ourselves. We think we must earn enjoyment and pleasure. But we don`t: even if we aren`t productive all day long, we still and always deserve to enjoy ourselves as much as we possibly can.

One really unhelpful German saying is: “Work before pleasure”. But really: Wouldn`t it make much more sense to be the other way round? Looking back at life: would we ever regret having enjoyed too much? Would we ever wish that we had rushed more and taken less time to enjoy ourselves? I don`t think so…

So how about giving ourselves the task to practise enjoying on purpose. Without worrying about not being productive or being slow and the time passing. I`ve put on a blouse today instead of a worn-out T-Shirt, even though I haven`t really been out except walking the dog. And coloured my nails, as I like how that looks, even though it only lasts for a day or so. Usually I would think: It`s not worth the time, I have so much other stuff to do. But really if it`s enjoyable, isn`t it worth the time? What do you enjoy lately?

Genießen

Wie geht es dir mit Vergnügen und Genuss? Diese Woche habe ich ein Editorial zu diesem Thema geschrieben und dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen verschiebe ich Genuss oft, weil ich „zu beschäftigt“ bin. Und außerdem: Wenn ich etwas mache, das nicht „nützlich“ ist, sondern „nur“ zum Genießen ist, bekomme ich schnell ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht produktiv bin.

Geht es dir manchmal auch so? Dann kennst du vielleicht diese Momente, wenn du`s dir nett machen willst, aber du es einfach nicht richtig genießen kannst.

Zum Beispiel mag ich fotografieren. Aber wenn ich denke, dass ich dabei produktiv sein sollte, dass das Ergebnis zu irgendwas zu gebrauchen sein sollte, dann verschwindet mein Spaß. Ich mag es, mich schick zu machen. Aber weil das bei mir zehnmal Umziehen und neu Kombinieren involviert, nimmt das Zeit in Anspruch. Ich denke dann: „Ich bin überhaupt nicht produktiv hier, ich sollte viel schneller sein.“ Und damit raube ich mir meine Freude daran. Ich mag gerne Fotos anschauen, aber wenn “wichtige Aufgaben“ warten (und warten nicht immer welche…), dann fällt es mir schwer, das zu genießen.

Würden wir es bereuen, zu viel Zeit mit Genießen verbracht zu haben?

Joyce Meyer sagt in ihrem Podcast „Nimm dir Zeit das Leben zu genießen“, dass wir oft denken, wir verdienen den Genuss nicht. Wir denken, wir müssen unser Vergnügen verdienen. Aber das müssen wir überhaupt nicht: Auch wenn wir den ganzen Tag nicht zustande bringen, verdienen wir es zu genießen, so viel wie wir nur können.

Ein wenig hilfreicher Spruch heißt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber ehrlich: Würde es andersrum nicht viel mehr Sinn machen? Wenn wir auf unser Leben zurückschauen, würden wir es bereuen, zu viel genossen zu haben? Würden wir uns wünschen, dass wir uns mehr beeilt hätten und weniger Zeit mit Genießen verbracht zu haben? Ich denke nicht…

Wie wär`s wenn wir also üben, mit Absicht zu genießen. Ohne uns zu ermahnen, dass wir gerade unproduktiv und langsam sind und dass die Zeit rennt. Ich habe heute eine Bluse angezogen statt einem abgetragenen T-Shirt, obwohl ich gar nicht wirklich raus bin, außer mit dem Hund spazieren. Und habe meine Nägel lackiert, weil ich mag, wie das aussieht, auch wenn es nur einen Tag hält. Normalerweise würde ich denken: Das lohnt sich nicht, dafür habe ich keine Zeit. Aber ehrlich, wenn es doch Freude macht, lohnt es sich dann nicht? Was genießt du so in letzter Zeit?

Read more about this here: “Secrets of Happiness”

The Happiness Factor (in Photography)

fashion storytelling Your story Happiness Factor Fashion Photography McWilmanns Nadine Wilmanns

The Happiness Factor

Today I have been thinking about something I have heard a while ago. The opening question is: How come people like some pictures and then there are other pictures that they don`t like? And I mean regardless of the quality of the photograph.

So here is what I`ve heard in an Instagram webinar by photographer Katelyn James: If people are having a good time while they are being photographed, they are much more likely to love the pictures later. And if the pictures are technically brilliant and everyone is looking great, but the people didn`t FEEL great while being photographed, they are most likely not going to like the pictures.

Makes sense because memories and pictures are very much linked. And when looking at a picture we almost always feel something. Either how we felt in that situation when the picture was taken, or how we would feel in that situation (if the picture is of someone else).

Long story short: The photographers’ task is of course to take good pictures, but it`s equally important to make everyone feel good, pretty, welcome, happy, relaxed and funny. 

I was thinking about this on my way home from a little photo session today. We all have laughed a lot, because everyone was so cheerful. So I left with a good feeling thinking: there should be some likeable photos because of the fun involved. 

PS: The photos in this article are from a different – but equally fun – job. 

fashion storytelling Happiness Factor people on bench for fashion photo

Heute habe ich über etwas nachgedacht, das ich vor einigen Wochen gehört habe. Die Ausgangsfrage ist: Warum mögen Leute manche Bilder gern und manche gar nicht gern? Und ich meine ganz unabhängig von der Qualität der Aufnahme.

Also Folgendes habe ich in einem Instagram Webinar von Fotografin  Katelyn James gehört: Wenn Leute eine gute Zeit haben, während sie fotografiert werden, werden sie die Bilder später eher mögen. Und wenn die Bilder zwar technisch super sind und alle darauf toll aussehen, sich aber nicht toll FÜHLEN, während sie fotografiert werden, dann werden sie die Bilder höchstwahrscheinlich nicht so sehr mögen.

Macht Sinn für mich, denn Erinnerungen und Bilder sind nun mal sehr miteinander verbunden. Und wenn wir ein Bild anschauen, dann fühlen wir so gut wie immer irgendetwas. Entweder, wie wir uns in der Situation gefühlt haben, als das Foto gemacht wurde. Oder wie wir uns in der Situation fühlen würden (wenn nicht wir selbst auf dem Foto sind).

Langer Rede kurzer Sinn: Die Aufgabe des Fotografen ist es natürlich gute Bilder zu machen (wobei gut ja einigermaßen subjektiv ist). Aber es ist genauso wichtig, jeden gut, hübsch, willkommen, zufrieden, entspannt und witzig fühlen zu lassen.  

An das habe ich gedacht, als ich heute auf dem Rückweg von einer kleiner Fotosession war. Wir haben alle viel gelacht, weil alle so gute Laune hatten. Also bin ich mit einem guten Gefühl gegangen und habe gedacht: Da sollten auf jeden Fall ein paar Fotos dabei sein, die gut ankommen, weil so viel Spaß involviert war.

PS: Die Fotos für diesen Artikel sind von einem anderen – aber auch sehr lustigen – Job.

X Fashion and Lifestyle Photography Portfolio Nadine Wilmanns
X Fashion and Lifestyle Photography Portfolio Nadine Wilmanns

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Fashion Shopping Guide

fashion shopping guide store

Fashion Shopping Guide

My wardrobe is full. Well in order to be honest I would have to write: My wardrobes are full. Today I tried to eventually store away my winter jacket, but it was not possible to find any room for it without letting go of something else. Yet, despite having quite a lot of clothes, half the time I`m thinking “I don`t have anything to wear”. Sounds familiar? So why not joining me in applying this 

“Guide for sustainable habits when shopping fashion”:

fashion storytelling fashion shopping guide many jeans hanging

Get to know the WHYs

To have enough willpower to stick to our guide, we will need to know WHY we are doing this. Because facing sales this will not be easy (I live in the Outletcity, so I know what it`s like).  So here is why we should shop mindful:

What`s it all about?

And here is something else I find worth considering. I`ve read this on Instagram the other day @empearthy:

Let`s question ourselves before buying: “Do I really want this garment or do I want the look, body, life of the person who is wearing it?”

Let`s hold off buying the garment for 1 week and see if we still want it. Chances are, we will have forgotten about it altogether.

Well, I`m excited to see how the inside of my wardrobe is going to evolve!

Fashion Shopping Guide

Mein Kleiderschrank ist voll. Um ehrlich zu sein, müsste ich schreiben: Meine Kleiderschränke sind voll. Heute habe ich versucht, endlich mal meine Winterjacke zu verstauen. Aber es war nicht möglich, Platz dafür zu finden, ohne etwas anderes dafür auszusortieren. Obwohl ich ziemlich viele Kleider habe, habe ich dauernd das Gefühl „Ich habe nichts anzuziehen“. Kommt dir das bekannt vor? Wenn ja, hier ist eine

„Anleitung für nachhaltige Gewohnheiten beim Mode-Shopping“:

Fashion Shopping guide Selfie in Changing Room

Unsere WARUMs kennen

Damit uns langfristig motiviert sind, uns an unseren Leitfaden halten können, sollten wir wissen, WARUMS wir das machen. Denn im Angesicht von Sales wird uns das nicht leicht fallen (ich lebe in der Outletcity, da spreche ich aus Erfahrung). Lest also hier, warum wir gut überlegt einkaufen sollten:  

Worum geht`s überhaupt?

Und hier ist noch was zum Überlegen. Ich habe es neulich auf Instagram @empearthy gelesen:

Vor jedem Kauf fragen: „Will ich dieses Kleidungsstück wirklich, oder will ich den Look, den Körper, das Leben der Person, die es trägt?“

Warte noch damit, das Kleidungsstück zu kaufen und schau, ob du es nach einer Woche noch willst. Kann gut sein, dass du es bis dahin schon wieder vergessen hast.

Also, ich bin gespannt, wie sich das Innenleben meines Kleiderschranks weiter entwickelt! 

Time and progress

time and progress fashion memories watch and wristlet

Time and Progress

Time is a tricky thing. It`s my birthday this weekend, reminding me of how fast time goes by. I feel like I cannot keep up at all. On the other hand, time brings some good stuff like progress, growth, and knowledge.

"If your goal is the time itself..."

However, I sometimes struggle to see my progress and I often don`t give myself credit for it. Or I become impatient. In this context I`m reminded about something that I’ ve heard in a conversation with street photographer Brandon Stanton (Humans of NY) on the podcast “Magic Lessons with Elisabeth Gilbert”.  He said that many goals depend on stuff we can`t control, for example, whether people like our work or not. “But if your goal is the time itself, just the time, then it becomes much simpler and more achievable. Because it depends on one thing: How you spend your time.”

Focus on the time

Success then isn`t the result, but the time spent with the work. Brandon Stanton suggests not to focus on a result like ‘I want to be a successful photojournalist’ or ‘I want to be a bestselling author’. We shouldn`t take a goal that is out of our control as a benchmark for success.

Instead, he advises to rather focus on the time we spend on the way. For example: “I spend one hour every morning to write”, or: “I take some time photographing every day.”

A gentle approach to success

As someone who struggles with competitive situations and who is easily intimidated by expectations or having to achieve things, I love this. It seems like a sustainable and somewhat gentle approach to success.

I still don`t know how to feel ok about aging. But I know what I can do meanwhile: valuing time I spend on things, rather than being anxious about the result. And have faith that there will be some good progress eventually and that God will take care of the outcome.

Zeit und Wachsen

Zeit ist eine schwierige Angelegenheit. Dieses Wochenende ist mein Geburtstag und erinnert mich daran, wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mithalten kann. Andererseits bringt Zeit auch gute Sachen, wie Entwicklung, Wachstum und Wissen.

"Wenn dein Ziel die Zeit selbst ist..."

Allerdings fällt es mir oft schwer, meine Fortschritte zu sehen und anzuerkennen. Oder ich werde ungeduldig. In dem Zusammenhang fällt mir etwas ein, das ich in einem Gespräch mit Fotograf Brandon Stanton (Humans of NY) im Podcast “Magic Lessons with Elisabeth Gilbert” gehört habe.

Er sagt, dass viele Ziele von Dingen abhängig sind, die nicht in unserer Hand sind. Zum Beispiel ob Leute unsere Arbeit mögen oder nicht. „Aber wenn die Zeit selbst das Ziel ist, nur die Zeit, dann wird alles viel einfacher und machbarer. Denn der Erfolg hängt dann von einer Sache ab: Wie ich meine Zeit verbringe.“

Erfolgsfaktor Zeit

Erfolg ist dann nicht das Endergebnis, sondern Zeit mit der Arbeit selbst verbracht zu haben.

Brandon Stanton schlägt vor, sich nicht so sehr auf ein Endziel (wie ‚Ich will ein erfolgreicher Fotojournalist sein‘, oder: ‚Ich will einen Bestseller schreiben.‘) zu konzentrieren.

Statt Erfolg an einem Ziel messen, das wir nicht kontrollieren können, rät er, uns lieber auf die Zeit und den Weg dahin zu konzentrieren. Zum Beispiel ‚Ich will jeden morgen eine Stunde schreiben‘ , oder: ‚Ich nehme mir jeden Tag Zeit zum Fotografieren.‘

Eine nachhaltige Einstellung zum Erfolg

Als jemand, der Konkurrenzsituationen nicht mag und der sich leicht von Erwartungen und Erfolgsdenken einschüchtern lässt, mag ich diese Herangehensweise. Es scheint mir eine nachhaltige und irgendwie sanfte Einstellung zum Erfolg zu sein.

Ich weiß immer noch nicht, wie man mit dem Altern gut klarkommt. Aber ich weiß, was ich inzwischen tun kann: Die Zeit zu schätzen, die ich mit Dingen verbringen, anstatt mich mit Gedanken über das Ergebnis zu stressen. Und darauf vertrauen, dass ich Fortschritte mache und Gott den Rest schon für mich machen wird.

On embracing

on embracing Black and white photograph of girl with balloon

On embracing

“It´s always important to have a plan before you go out on a shot. That said, things are going to happen that is going to mess with your plan.” Today I have re-watched one of my favorite videos on Lynda.com about documentary photographer Paul Taggart documenting his brother and his family.

When I have a plan, but things don`t work out accordingly, I often get caught up in worries. I get nervous and grumpy inside. Afterwards, I wish I would have worked with the situation in confidence. Because thinking: ‘Oh shit, it`s not gonna work out, obsessing about bad light or weather and giving up early – all that keeps me from really focussing on what`s happening in front of me. I know from experience that when I just keep “working it” and don`t give up, I usually get good results. But I tend to forget.

Embracing real life

“Rather than worrying about not getting the picture that I wanted, I just run with the moment”, says Paul Taggart. Because that`s “real life” happening. After all, that’s what photography is all about: documenting something genuine and real, picturing true and authentic moments.

Paul Taggart says: “All those obstacles are just going to make it better in the end. As long as you embrace them, you`re going to come out with some better pictures.”

So, when things don`t go to plan, I really want to remember:  if I embrace and work with the situation as it is, there`s going to be a good picture. I guess that goes for all life – trust in God that he will lead all things with higher knowledge. And on a smaller scale of photography: Trust that all happenings, all light or weather or stuff will eventually be my blessing. And that with some creative thinking (not blocked by worries), I`ll find a way to make something more genuine and authentic than I had planned in the first place.

Vom Annehmen

“Es ist wichtig, Plan zu haben, wenn man für ein Fotoshooting raus geht. Andererseits werden Dinge passieren, die deinen Plan durcheinanderbringen werden.“ Heute habe ich eines meiner Lieblingsvideos auf www.lynda.com angeschaut, in dem Dokumentarfotograf Paul Taggart einige Tage im Alltag seines Bruders und dessen Familie dokumentiert.

Wenn ich einen Plan habe, aber die Dinge nicht so laufen, wie ich`s mir vorgestellt habe, werde ich oft schnell innerlich unruhig und unzufrieden. Hinterher wünschte ich mir jedes mal, ich hätte mehr Vertrauen in mich gehabt, die Situation gut zu meistern. Denn zu denken ‚Ach Shit, es läuft nicht‘ und mich wegen schlechtem Licht oder Wetter verrückt zu machen und zu früh aufzugeben – all das hält mich davon ab, mich wirklich auf das zu konzentrieren, was ich gerade vor mir habe. Ich weiß eigentlich: wenn ich dranbleibe, verschiedene Dinge ausprobiere und nicht aufgebe, bekomme ich meistens auch gute Ergebnisse. Nur vergesse ich das immer wieder.

Das wahre Leben...

“Anstatt mich darüber zu ärgern, dass ich nicht die Bilder bekomme, die ich wollte, gehe ich einfach mit dem Moment mit”, sagt Paul Taggart.  Denn das ist das “echte Leben“ und darum geht es schließlich beim Fotografieren: Etwas Echtes und „Wahres“ zu festzuhalten, ehrliche und authentische Momente zu dokumentieren.

Paul Taggart sagt: „Alle diese Hindernisse werden deine Bilder am Ende nur besser machen. Solange du sie Willkommen heißt, wirst du mit besseren Fotos nach Hause gehen.“

Wenn`s mal wieder nicht läuft, will ich versuchen dran zu denken: wenn ich der Situation vertraue und mit ihr arbeite, dann wird da auch ein gutes Bild sein. Ich denke, das gilt im Leben generell  – Gott vertrauen, dass er die Dinge mit seinem höheren Wissen gut für uns laufen lässt. Und beim Fotoshooting: Vertrauen, dass alles, was passiert, Licht, Wetter, was auch immer, am Ende ein Segen für mich ist. Und dass mit kreativem Nachdenken (und ohne Ärger im Kopf) etwas Ehrlicheres und Authentischeres dabei rauskommt, als ich vielleicht erwartet hatte.

Festival Attitude

Festival attitude Nadine Wilmanns Photography Logo

Festival Attitude

So that was Glastonbury the legendary festival in Somerset. Arriving there is a bit like in a fantasy film: The flying hero passes miles and miles of woodland or jungle or whatever emptiness, and all of a sudden a new world (for example some kingdom of a white witch) opens up in front of him. In the middle of nowhere rises a massive town of tents and a town centre of stalls and music stages for five days.

There’s plenty of music and big stars live on stage, which is great. But there’s much more to it: Wherever you look there s love to detail. Even the bins are painted in bright colours. People are smiley and friendly. Everyone is out to make the world – or at least this little part of world – a peaceful happy-place and puts its visitors in a fairytale-mood of no worries.  People are painting their faces and beards with glitter, sticking feathers and flowers in their hair and dress up in shiny colours.

Have love for details

This year Labour politician Jeremy Corbyn was one of the rock stars on stage –  talking about his vision of a more social society. “Leave no trace” teach the festival organizers regarding the amount of rubbish left behind after such a massive event. Be responsible and think of the environment around you. Have love to detail. “Understand the power we’ve got, to achieve that decent, better society, where everyone matters”, says Corbyn. It starts with the little things like walking to the bin with that empty cup. Or smile and be friendly. Taking a bit of the festival spirit in our everyday lives could make each day a bit more fairytale-like.

Festival Attitude

Das war also Glastonbury, das legendäre Festival in Somerset. Anzukommen ist ein bisschen wie in einem Fantasie-Film: Der Held überfliegt kilometerweit Wälder, Dschungel und unbegehbares Land und auf einmal eröffnet sich vor ihm eine neue Welt (so etwas wie ein Königreich einer Weißen Hexe). Imitten von Feldern und Landschaft entsteht für fünf Tage eine riesige Stadt aus Zelten mit Marktständen und Musikbühnen in deren Zentrum. 

Es gibt viel Musik und große Stars treten live auf, was super ist. Aber das Festival ist noch viel mehr als das: Wo auch immer man hinschaut, man muss staunen. Überall steckt Liebe, bis ins Detail – sogar die Mülleimer sind in bunten Farben bemalt. Jeder versucht hier, die Welt – oder zumindest dieses kleine Stück Welt – zu einem friedlichen Glücksort zu machen. Wer hier herkommt ist schnell von der Glastonbury-Märchenwelt eingenommen. Leute machen sich Glitzer ins Gesicht und auf den Bart, Federn und Blumen ins Haar und ziehen sich wild und bunt an.

Hab Liebe zum Detail

Dieses Jahr war der linksorientierte Politiker Jeremy Corbyn einer der Rockstars auf der Bühne – um von seiner Vision von einer sozialeren und gerechteren Gesellschaft zu sprechen.  ,,Hinterlasse keine Spur” sagen die Festival-Organisatoren mit Blick auf den Müll nach so einer großen Veranstaltung. Handle verantwortlich und denke an deine Umgebung. Hab Liebe für’s Detail. ,,Sei dir im Klaren über die Macht, die du hast, um diese faire, bessere Gesellschaft, in der jeder einzelne zählt, Wirklichkeit werden zu lassen.” sagt Corbyn frei übersetzt. Das fängt bei den kleinen Dingen an, wie etwa den leeren Becher zum Mülleimer zu bringen oder zu lächeln und freundlich zu sein. Wenn wir es schaffen, ein bisschen Festival-Stimmung in unseren Alltag mitzunehmen, könnten wir aus jedem Tag ein bisschen mehr Märchen machen.