Dream big

sky and sun. Dream big

How big dreams add fun to your work

Would you like to release a crazy amount of joy and fun in your work? I might just have the secret for you. Well, it certainly works for me at the moment. So here`s the trick: Dream big and set yourself a ridiculously far-fetched goal that really excites you. Mine is to photograph the Queen.

You may laugh and hey, so do I – and that`s what does the trick: There is no pressure whatsoever and no expectations. Noone seriously expects me to accomplish that. For someone like me, who crumbles under pressure and when feeling expecting eyes on me, this is so liberating.

Far-fetched, but not entirely impossible

However, while the goal should be something quite far-fetched, it shouldn`t be entirely impossible. Like you know, turning into a unicorn. Or becoming a piano superstar when you have no feeling for rhythm or something like that.

A photo shooting with the Queen, however, is possible: I`m here on this earth with my camera and so is the Queen.  So it`s just about working out a strategy and taking steps that eventually bring us together, which of course includes becoming better and better as a photographer. I`ve given myself a random time frame of two years to achieve my goal. And I`ve thought – just in case it shouldn`t work out with the Queen –  I would be equally cool with photographing Prince Charles as an alternative instead.

We are going to win either way

I used to take my work so seriously and while I still kind of do, there is now much more lightness and play in my approach. It feels more like a fun game, where you can win, but it wouldn`t be the end of the world if you don`t. In fact, I will win either way: Because, while I do want to reach my goal, I know that it`s even more about the journey. 

The journey towards this achievement will just benefit me so much, both as a person and as a photographer. “Who would you have to become on your way to trying to achieve that goal? … It would be a wild and incredible journey”, says Kara Loewentheil in her podcast “Unfuck your brain” about “impossible goals” (I recommend listening to this by the way: https://unfuckyourbrain.com/setting-impossible-goal-2021/). Just imagine: How would you develop on the way to achieving this goal?

A new perspective

With my goal in mind, everything falls into a more convenient perspective: When I go on photo jobs now, I see them more as helpful little steppingstones and opportunities to learn on my long journey to photograph the Queen – and not as THE ultimate test that will proof whether I`m a good photographer or not. Failing becomes more like a valuable experience that helps me to achieve my goal.

And whatever happens – whether my boss likes some pictures of mine or not, whether I get a certain assignment or not, … – nothing of that can ever take away my dream. But it`s my decision only, not anybody else’s. And I finally really understood the quote by Arthur O`Shaughnessy:

We are the music-makers, and we are the dreamer of dreams.”

Wie große Träume für mehr Spaß bei der Arbeit sorgen

Würdest du gerne eine völlig verrückte Menge Freude und Spaß an deiner Arbeit freisetzen? Kann sein, dass ich den richtigen Tipp für dich habe. Also für mich funktioniert er zumindest im Moment ausgezeichnet. Also hier ist der Trick: Träume wirklich groß und setze dir ein lächerlich weitgegriffenes Ziel, auf das du dich wirklich freust. Meins ist, die Queen zu fotografieren.

Kann sein, dass du jetzt lachst und hey, ich lache auch – aber das ist genau der Trick: Es gibt keinen Druck und keine Erwartungen. Keiner denkt ernsthaft, dass ich das schaffen müsste. Für jemanden wie mich, die unter Druck und Erwartungshaltung wie gelähmt ist und dann gar nicht gut arbeiten kann, ist das so befreiend.

Weit gegriffen, aber nicht völlig unmöglich

Allerdings muss das Ziel zwar groß sein, aber nicht völlig unmöglich. Also es sollte nicht sowas sein, wie „ich will mich in ein Einhorn verwandeln“. Oder „ich will ein Piano-Superstar werden“, wenn man null Gefühl für Rhythmus hat.

Ein Fotoshooting mit der Queen zu machen, ist dagegen theoretisch möglich: Ich bin auf dieser Erde mit meiner Kamera, und sie auch. Also geht es nur darum, eine Strategie zu erarbeiten und Schritte zu gehen, die uns am Ende zusammenbringen. Das bedeutet natürlich auch, immer besser als Fotografin zu werden. Ich habe mir selbst einfach mal ein Zeitfenster von zwei Jahren gesetzt, um mein Ziel zu erreichen. Und ich habe mir auch überlegt, dass – falls es mit der Queen aus irgendeinem Grund nicht klappen sollte – Prince Charles eine gleichwertige Alternative wäre.

Wir gewinnen so oder so

Ich habe meine Arbeit immer sehr ernst genommen. Zwar nehme ich sie irgendwie immer noch ernst, aber da ist jetzt viel mehr Leichtigkeit und Spiel in meiner Herangehensweise. Es fühlt sich mehr wie Spaß und Spiel an, bei dem man gewinnen kann. Aber es würde auch nicht die Welt untergehen, wenn ich nicht gewinnen würde. Tatsächlich werde ich so oder so gewinnen: Denn zwar will ich mein Ziel wirklich erreichen, aber trotzdem weiß ich, dass es mehr um die Reise dahin geht.

Der Weg zu meinem Ziel wird mir so viel bringen, als Person und als Fotografin. “Welch eine Persönlichkeit müsstest du werden, bei dem Versuch, dieses Ziel zu erreichen? … Es würde eine wilde und unglaubliche Reise werden”, sagt Kara Loewentheil in ihrem Podcast „Unfuck your Brain“ über „unmögliche Ziele“. (Empfehle übrigens, das anzuhören: https://unfuckyourbrain.com/setting-impossible-goal-2021/) Stell dir nur mal vor: Wie würdest du dich entwickeln, wenn du dich tatsächlich auf den Weg zu deinem Ziel machen würdest?

Eine neue Perspektive

Seit ich mein Ziel im Kopf habe, fällt gerade alles in eine angenehmere Perspektive: Wenn ich auf Fotojobs gehe, habe ich nicht mehr so sehr das Gefühl, auf die Probe gestellt zu sein, als ob ein Fotojob beweisen würde, ob ich eine gute Fotografin bin oder nicht. Ich sehe alle meine Jobs eher als hilfreiche kleine Meilensteine und als Chancen, auf meiner langen Reise zur Queen dazuzulernen. Misserfolg wird eher zu einer wertvollen Erfahrung, die mir dabei hilft, mein Ziel zu erreichen.

Und was auch immer passiert – ob mein Chef irgendwelche Bilder von mir mag oder nicht, ob ich einen bestimmten Auftrag bekomme oder nicht, und so weiter – nichts kann mir je meinen Traum wegnehmen. Es ist allein meine Entscheidung, nicht die von irgendjemand anderem. Und ich habe endlich wirklich das Zitat von Arthur O`Shaughnessy verstanden:

“Wir sind die Musikmacher und wir sind die Träumer der Träume”.


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Feelgood Photography

feelgood photography detail

When having a special, good feeling, have your camera with you. In my experience, I tend to see more when I feel good and a bit emotional. As well, I tend to be more compassionate, attentive, and open which is so important for photography. And suddenly everything seems to have more meaning and depth.

I then hope that by capturing the feeling, it will stick with me. I may be able to revisit and recreate it later, because I`m more likely to remember when a picture was taken.

Capture the “feelgood”

It may seem strange wanting to photograph something that can`t be seen at all, but only sensed. I mean, a horse just looks like a horse. But peace, calm, melancholy, feelgood,… ? Everybody would capture them differently.

Someone might just see nothing in a picture, while somebody else might be completely blown away. But there`s the beauty: there is a personal element, not obvious to everyone. Our photographs speak our very unique language and it`s ok if not everybody understands.

Snapshots that stick

Yesterday, I`ve been feeling weirdly and quite strikingly peaceful and at ease for most of the day – for no apparent reason. In fact, according to what I was up to, I should have been stressed. But no, all good. Maybe I`ve breathed deep into my stomach a lot. Maybe my mind counteracted with some extra peace after having felt rather overwhelmed the day before – I don`t know. However, I wanted to preserve that feeling so I took some snapshots. Hoping that one will stick to my memory and stay attached to that sense of feelgood and ease.

How about you – have you noticed that how you feel is being translated into your photography?


Feelgood Photography Detail

Wohlfühl-Fotografie

Wenn du dich besonders wohl und gut gelaunt fühlst, nimm deine Kamera mit. Bei mir ist es so, dass ich mehr sehe, wenn ich mich gut und ein bisschen emotional fühle. Ich bin dann auch nachsichtiger mit mir selbst, achtsamer und offener, was so wichtig für das Fotografieren ist. Und alles bekommt irgendwie auf einmal mehr Bedeutung.

Ich hoffe dann, dass das Gefühl in meinem Gedächtnis bleibt, wenn ich es fotografiere. Vielleicht kann ich es später wiederhaben, weil ich mich eher wieder dahin zurückversetzen kann, wenn ich ein Bild gemacht habe.

Fotografiere “Wohlfühlen”

Kann sein, dass es seltsam scheint, etwas fotografieren zu wollen, das gar nicht wirklich zu sehen ist, sondern nur zu spüren. Ich meine, ein Pferd sieht einfach wie ein Pferd aus, aber Zufriedenheit, Ruhe, Melancholie, Wohlfühlen,… ? Das würde jeder anders festhalten.

Und deshalb sieht einer vielleicht gar nichts in einem Bild, das einen anderen besonders anspricht. Aber das ist auch das Schöne: da gibt`s ein persönliches Element, das nicht jeder erkennt. Unsere Fotos sprechen unsere ganz eigene Sprache und es ist ok, wenn sie nicht jeder versteht.

Feelgood Photography

Schnappschüsse, die bleiben

Gestern habe ich mich ganz ohne offensichtlichen Grund seltsam gut und zufrieden gefühlt. Wenn ich auf mein Programm von gestern schaue, hätte ich eher erwartet, gestresst gewesen zu sein. Aber nein, alles gut. Vielleicht habe ich viel in meinen Bauch geatmet. Vielleicht hat meine Psyche mit einer Extraportion Ruhe reagiert, weil ich mich am Tag davor überfordert gefühlt habe – keine Ahnung. Jedenfalls wollte ich das Gefühl festhalten, also habe ich ein paar Schnappschüsse gemacht. In der Hoffnung, dass einer in meinem Gedächtnis bleiben und mit diesem Wohlfühl-Gefühl verbunden sein wird.

Achte doch auch mal drauf: wirkt sich dein Gefühl auch auf deine Fotos aus?

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New Year

New Year lights celebration

New Year

As we enter the new year, it`s a good time to go through all our photos of this year. Of course, to reflect on the past twelve months. But as well to see how we grew as artists and to motivate us to keep on pushing forward and to become better in the new year ahead.

(On a side note: In my case, the new year is a good opportunity to organize my picture chaos, too. Click here for an article about a good organizational structure. I`ve started some organizing by the beginning of the lockdown in March but didn`t finish. Once I`ve established a consistent system that works for me, I`ll share it here.)

It`s not about pretty

Lately, I`ve had some days when I felt a little discouraged in documenting the ordinary. Because you know on Instagram you see all these super-pretty rooms and stuff and well, I don`t find my place so picture-pretty. However, looking back at the 2020 photographs, I realized that it weren`t the “pretty things” that made the best photos. But it was good light. Plus, ideally some meaning, and a very present moment that stayed.

That really motivated me again to shoot daily what is meaningful to me and focus on the light (in the truest sense of the word). Let´s feel and observe the very moment as often as possible without thinking about later or before. I`ve read and noticed that this can make an ordinary moment more meaningful.

As well I can report that it`s often just about getting started in order to get us into a habit. Like in this case the habit of documenting our lives in pictures. For example, we can begin with taking a picture of something simple as our feet and that can get us going to “see” and become aware of more.

For the year to come, I hope that I can always be thankful, curious, and unbiased. That I will be open to new experiences and surprises. And that I have faith in God`s support in order to be brave and to take healthy chances to document more. What are your wishes? Have a good start in 2021 and don`t let yourself get disheartened if the start doesn`t turn out as hoped. 

Neues Jahr

Der Start ins neue Jahr ist eine gute Zeit, um durch die Fotos von 2020 zu blättern. Natürlich um nochmal auf das Jahr zurückzuschauen. Aber auch um zu sehen, wie wir als Künstler gewachsen sind und um uns zu motivieren, weiter an uns zu arbeiten, um noch besser zu werden.

(Übrigens ist es für mich auch eine gute Gelegenheit, Ordnung mein Bilder-Chaos zu bringen. Ich habe beim ersten Lockdown im März damit begonnen, aber bin null fertig geworden. Sobald ich ein funktionierendes System entwickelt habe, werde ich es hier teilen.)

Es geht nicht um hübsch

In letzter Zeit hatte ich immer wieder Tage, an denen ich mich ein bisschen entmutigt darin gefühlt habe, das Alltägliche zu dokumentieren. Auf Instagram sieht man doch immer diese superhübschen Räume und Orte – und naja, ich finde, bei mir sieht`s nicht so „bildhübsch“ aus. Aber als ich durch meine Fotos von 2020 geschaut habe, ist mir aufgefallen: Es waren nicht die „hübschen Dinge“, die die besten Bilder ausgemacht haben. Sondern es war gutes Licht. Und idealerweise eine Bedeutung und ein „erlebter“ Moment, der mir im Gefühl geblieben ist.

Das hat mich wieder motiviert, jeden Tag zu fotografieren was Bedeutung für mich hat, und auf das Licht zu fokussieren (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich habe gelesen und bemerkt, dass ein gewöhnlicher Moment mehr Bedeutung bekommt, wenn wir ihn richtig „fühlen“ und beobachten, ohne an vorher oder nachher zu denken.

Beginne einfach

Außerdem kann ich berichten, dass es oft einfach nur darum geht, zu beginnen, um etwas zur Gewohnheit zu machen. Wie eben die Gewohnheit, unseren Alltag in Bildern zu dokumentieren. Zum Beispiel könnten wir damit starten, einfach etwas Simples wie unsere Füße zu fotografieren. Das kann uns dann dazu verleiten, mehr zu sehen und wahrzunehmen.

Für das neue Jahr hoffe ich, dass ich dankbar, neugierig und unvoreingenommen sein kann. Dass ich offen sein werde für neue Erlebnisse und Überraschungen. Und dass ich daran glauben kann, dass Gott mich unterstützt, um dann mutiger zu sein, damit ich mehr dokumentieren kann. Was sind deine Wünsche? Hab einen guten Start in 2021 und lass dich nicht entmutigen, falls der Start nicht so läuft, wie erhofft.

Success Stories

Photography black and white selfie for blog about success

Stories we tell about ourselves

How do we define success? And are we giving it our own definition, or do we let others define it for us? What story do we tell about ourselves? And are we dreaming big or do we let others limit our dreams, and what we dare to expect?

There are so many opinions and voices that can restrict us and that don`t serve us at all. For example: “Successful people are those who make a lot of money or who have fame.” If we have neither money nor fame, we might fall into the trap of thinking that we are not successful. But wait for a second: Is this definition matching our own standards of success at all?

And what kind of story do we tell about ourselves in general?

After the past two weeks, I could be telling, that I have failed a lot and that I`m unsuccessful. But honestly what would be the point of a story like this? It would not only be depressing; it also would not serve me at all.

We have one life, so why not tell a good story about it! So, instead I say: “I have taken some bold steps lately. At the same time, I`ve gained a good deal of experience with criticism both fair and unfair, even some unfriendliness. Either way, I`ve learned a lot. Most of all, I haven`t let anything cause me to abandon my dreams and I keep dreaming big. I expect great opportunities and adventures coming my way because I trust God to have a good plan for me.”

Selfie with dog

A friend of mine said to me that her co-worker has warned her: “In our job, we have to be very flexible.” There are so many ideas and opinions about how we SHOULD be. But especially as creatives I think we don`t have to accept the boundaries of common opinions. If we work to our own heart’s content, not for the judgment of others, we work with the heart of an artist. And we can accomplish a lot and more, if we just never lose faith, tell our story favourably, and define success in a way that sustains us and doesn`t discourage us.

Stories, die wir über uns erzählen

Was ist Erfolg? Legen wir für uns selbst fest, was Erfolg für uns bedeutet, oder lassen wir uns das von anderen vorgeben? Was für eine Geschichte erzählen wir von uns? Und haben wir große Träume, oder lassen wir uns von anderen Grenzen setzen, in dem was wir uns zutrauen?

Es gibt so viele Meinungen und Stimmen, die uns einschränken können und die uns überhaupt nicht nützlich sind. Zum Beispiel: „Erfolgreiche Leute verdienen viel Geld und sind angesehen und bekannt.“ Wenn wir aber weder Geld haben noch besonders anerkannt sind? Dann könnten wir in die Falle tappen zu denken wir seien nicht erfolgreich. Aber warte mal: Passt diese Art von „Erfolg“ denn überhaupt zu unseren eigenen Maßstäben?

Und was für eine Geschichte erzählen wir überhaupt von uns?

Nach den letzten beiden Wochen könnte ich erzählen, dass ich oft gescheitert bin und dass ich keinen Erfolg habe. Aber ehrlich, was würde denn so eine Geschichte bringen? Es wäre nicht nur eine deprimierende Geschichte, sie würde mir auch nichts nützen.

Wir haben ein Leben, also warum sollten wir nicht gute Geschichten davon erzählen! Also sage ich stattdessen: „Ich habe in letzter Zeit ziemlich viel gewagt. Gleichzeitig habe ich Erfahrungen mit Kritik – fairer und unfairer Kritik – und sogar Unfreundlichkeiten gesammelt. So oder so habe ich viel gelernt. Vor allem habe ich mich nicht daran hindern lassen, weiterhin große Träume zu haben. Ich erwarte tolle Gelegenheiten und Abenteuer, weil ich darauf vertraue, dass Gott einen guten Plan für mich hat.“

selfie with dog in flash light

Eine Freundin sagte mir neulich, dass ihre Kollegin sie ermahnt hat:  “In unserem Job müssen wir besonders flexibel sein.“ Es gibt so viele Vorstellungen davon, wie wir sein SOLLTEN. Aber vor allem als Kreative brauchen wir uns doch nicht mit den Grenzen gewöhnlicher Meinungen abfinden. Wenn wir zu unserer eigenen Freude arbeiten und nicht für das Urteil anderer, dann arbeiten wir mit dem Herz eines Künstlers. Und wir können viel und noch mehr erreichen, wenn wir nie aufhören zu glauben, unsere Geschichte vorteilhaft erzählen und Erfolg so definieren, dass es uns nicht entmutigt sondern stärkt.

Creativity

Selfie with dog. Creativity

Notes about creativity after a not overly creative, busy day

Creativity needs some prayers and letting go. It needs fresh air and downtime. Chats with friends, some laughing out loud and being childish. Truly tasting and enjoying a piece of cake, a milky coffee with whipped cream on top, or something we love. Some moving around helps, too – be it doing a dance, going for a walk, or just cleaning or tidying up. Going out. Observing. Screen-free time. Reading. Daydreaming. A hot shower. Time. It certainly needs the Sunday off to wind down and relax – or any day once a week for that matter.

Furthermore, creativity needs patience, forgiving self-care, and softness. We need to be “on our side” and “for us” no matter what`s going on. What can we do here at this very moment for ourselves? On the other hand, I don`t think that creativity minds a push, effort, and discipline though. And it does need commitment, resilience, habit, and the occasional fight.

Feeling heartbreak, hardship, and suffering in just the right kind of dosage are just brilliant for being creative. By the right kind of dosage, I mean as much, as it doesn`t paralyze us.

Defining success according to our own standards.

Personally, I find creativity dies with comparison, judgment, inner pressure, and trying to please people. But it grows with the idea of abundance and that there`s space for everyone. When I`m open and without judgment towards others, I can be more creative myself. 

When too busy there`s no room for creativity because it needs its space to unfold. Sometimes it needs saying: “Stop, that`s enough, I`m gonna go on thinking about this tomorrow, but for now I need a break.” It, too, needs saying: “Thanks God for what I`ve achieved already, and I trust that you`ll give me a good idea when I need it.”

Notizen zum Kreativsein nach einem mittelmäßig kreativen, sehr geschäftigen Tag

Kreativität braucht Gebete und loslassen. Sie braucht frische Luft und Auszeit. Mit Freunden reden, laut lachen, kindisch sein. Mit richtig viel Genuss ein Stück Kuchen essen oder einen Milchkaffee mit Sahne obendrauf trinken oder eben etwas was wir lieben. Bewegung hilft auch – sei es tanzen, spazieren gehen oder auch einfach putzen und aufräumen. Rausgehen. Beobachten. Zeit ohne Bildschirm. Lesen. Tagträumen. Eine heiße Dusche. Zeit. Kreativität braucht auf jeden Fall Sonntags Freiheit, zum runterkommen und entspannen – oder an sonst einem Tag in der Woche.

Sie braucht Geduld, sich selber vergeben und sich gut um sich selbst kümmern. Wir müssen „auf unserer Seite“ und „für uns“ sein, was auch immer gerade los ist. Was können wir hier gerade eben für uns tun? Andererseits denke ich nicht, dass ein Schubs, Mühe und Disziplin der Kreativität schaden. Und sie braucht auf jeden Fall Verbindlichkeit, Ausdauer, Gewohnheit und ab und zu Kampf.

Herzschmerz, Schwierigkeiten und Leiden in der richtigen Dosierung sind perfekt, um kreativ zu sein. Mit der richtigen Dosis meine ich so viel, dass es uns nicht lähmt.

Erfolg entsprechend unsrer eigenen Maßstäbe definieren

Persönlich finde ich, dass Kreativität durch Vergleiche, Werturteile, inneren Druck und “Anderen-gefallen-wollen” stirbt. Aber sie wächst mit der Idee, dass es Überfluss gibt und Platz für jeden. Wenn ich offen bin und andere nicht beurteile und bewerte, kann ich selbst kreativer sein. 

Zu viel zu tun zu haben, nimmt der Kreativität den Raum, weil sie Platz zum Entfalten braucht.

Manchmal müssen wir sagen: „Stop, das reicht jetzt, ich mache mir da morgen weiter Gedanken, aber jetzt brauche ich erstmal Pause.“ Und auch: „Danke Gott, was ich schon erreicht habe, und ich verlasse mich darauf, dass du mir eine gute Idee gibst, wenn ich eine brauche.“

creativity. selfie with dog
creativity selfie with dog

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How to win time

mirror selfie How to win time

How to win time (with “positive procrastination”)

Do you sometimes feel like you don`t have time because you`ve got so much to do? Maybe you are (like me) a “last-minute-person” who tends to procrastinate. I`ve learned that this behaviour is a huge time robber.  

This week, I needed to hand in an important article. I had had six weeks to get it done, yet I started writing only four days before my deadline and handed it in right on the final day. Sounds familiar?

Instead of just getting something done when we originally plan to do it, we keep postponing it until it is not possible to postpone it any longer. The result is not only stress, but we also feel like the task is taking us much longer than it really does. I felt like my article has taken me six weeks, even though I effectively worked on it for four days.

Procrastinating work is spending time working

That`s because while postponing we still have the task on our mind. We aren`t really relaxed, but we think “Aww shit, I still need to do this sometime soon!” Spending time procrastinating something is like spending time working on it – just without achievement. In my case I “worked” on my article for six weeks, instead of the four days I`ve spent writing it.

If I had done it when I originally had planned it to do, it would have seemed like a simple four-day job, not a six weeks project. Plus, I would have felt like an “achiever”, thinking: “this could have taken me six weeks, but I managed in four days”. And I would have felt like being very time effective.

Writing the article wouldn`t have been much of a hassle – if I hadn`t made a hassle out of it by dragging it. Plus, I could have gotten a free confidence-boost and a good experience of accomplishment.

How to win time Mirror selfie

Commit to your schedule

While I kind of liked to be a last-minute-person at school or at university, I now find it very unhealthy for my nerves. We have more time to relax when we don`t spend it on procrastinating. Now I`m not saying to do everything straight away always – sometimes this isn`t even possible because we need to wait for missing information or simply a free space in our calendar (and we do need plenty of time for relaxing and enjoying after all). But the idea is to schedule tasks and to then do them at the time they are scheduled for – and not postpone them unless there`s a major reason to do so.

Time Manager Dave Crenshaw calls this “positive procrastination”. Instead of adding a task on our “To-Do-List” to do it “sometime soon”, we make an appointment for it in our calendar. And then, here`s the key: “Once it`s scheduled into your calendar, you have to commit to it.”

Doing so, we win time which we then can use to enjoying ourselves while being truly relaxed.  

Wie man Zeit gewinnt (mit “positivem Aufschieben”)

Hast du manchmal das Gefühl, zu hast keine Zeit, weil du zu viel zu tun hast? Vielleicht bist du (wie ich) ein “Auf-den-letzten-Drücker“-Typ, der Dinge gerne aufschiebt. Ich habe gelernt, dass das ein riesen Zeiträuber ist.

Diese Woche musste ich einen wichtigen Artikel einreichen. Ich hatte sechs Wochen Zeit zum Schreiben, aber ich habe erst vier Tage vor meiner Deadline begonnen. Am letzten möglichen Tag habe ich den Text eingereicht.

Anstatt Aufgaben einfach dann zu machen, wenn wir sie eingeplant haben, schieben wir sie auf die lange Bank, bis das irgendwann nicht mehr möglich ist. Das Ergebnis ist nicht nur Stress, sondern wir haben auch das Gefühl, viel länger an der Sache gearbeitet zu haben als das in Wirklichkeit der Fall ist. Mir ist es so vorgekommen, als hätte ich für meinen Artikel sechs Wochen gebraucht, dabei habe ich effektiv ja nur vier Tage lang daran gearbeitet.

Arbeit aufschieben heißt Zeit mit Arbeit zu verbringen

Das ist deshalb so, weil wir die Aufgabe beim Aufschieben ja immer noch in unserem Kopf haben. Wir sind nicht wirklich entspannt, sondern wir denken „Oh shit, ich muss das dringend bald machen.“ Zeit damit verbringen, eine Aufgabe aufzuschieben, fühlt sich an, als ob man gerade an ihr arbeiten würde – nur, dass man nichts dabei erreicht. In meinem Fall habe ich sechs Wochen an meinem Artikel „gearbeitet“, anstatt die vier Tage, die ich daran geschrieben habe.

Hätte ich ihn geschrieben, als ich es ursprünglich mal eingeplant habe, hätte es sich wie ein Job von vier Tagen angefühlt, nicht wie ein Sechs-Wochen-Projekt. Außerdem hätte ich mich wie ein “Erfolgstyp” gefühlt und gedacht: Das hätte sechs Wochen brauchen können, aber ich hab`s in vier Tagen hinbekommen. Und ich wäre mir sehr effizient vorgekommen.

Es wäre überhaupt keine große Sache gewesen, den Artikel zu schreiben – hätte ich keine große Sache daraus gemacht, in dem ich sie vor mir hergeschoben habe und sie dadurch immer größer geworden ist. Und ich hätte ganz umsonst einen Selbstvertrauens-Schub bekommen können, noch dazu eine gute Erfahrung.

how to win time - mirror selfie

Lege dich auf einen Zeitplan fest

Während der Schul- oder Uni-Zeit mochte ich es noch ganz gern, ein “Last-minute-Typ” zu sein, inzwischen finde ich es sehr ungesund für meine Nerven. Wir haben mehr Zeit, um entspannt zu sein, wenn wir sie nicht mit Aufschieberitis verbringen.

Ich sage jetzt nicht, dass wir immer alles gleich machen sollten – manchmal ist das ja auch gar nicht möglich, weil wir noch auf fehlende Infos warten müssen, oder auch einfach auf einen freien Platz in unserem Kalender. (Und wir brauchen schließlich viel Zeit zum Entspannen und Genießen).

Die Idee ist die: Wir planen Aufgaben ein und machen sie dann zu der Zeit, zu der sie eingeplant sind – und verschieben sie nicht, es sei denn es gibt einen wichtigen Grund.

Zeit-Manager Dave Crenshaw nennt das “Positive Aufschieberitis“. Anstatt eine Aufgabe auf unsere „To-Do-Liste“ zu schreiben, um sie „irgendwann bald mal“ zu machen, sollten wir für die Aufgabe einen Termin in unserem Kalender ausmachen. Und dann kommt das Wichtigste: „Sobald es in unserem Kalender eingeplant ist, müssen wir uns daran halten.“

Machen wir das, gewinnen wir Zeit, die wir dann – wirklich entspannt – mit Genießen verbringen können.

Read more about Freelance life in this post: Time and progress

Work for joy

work for joy dog behind ladder

How to work for joy

Is your job something that you would have as a hobby, too?

A few weeks ago, I had an interesting interview with Linda Stark, a singer who is as well a songwriter for other artists. I had noticed that she kept her website for her project as a singer called “LiLA” separate from the one as a contract songwriter. So, I wondered, whether she purposefully distinguishes between the two. Yes, she said: “LiLA is what I do entirely for my own joy.” For LiLA she doesn`t care about all the rules that she would follow when writing songs for someone else. “This music speaks from my heart and it suits me”, she told me. “And if I can`t think of something to write for half a year, then be it. LiLA is my baby and one of my top standards is: no pressure.”

Entirely for my own joy

I found that super interesting: The same activity – songwriting. For others – then it`s “work”, for oneself – then it`s “joy”. Don`t get me wrong: she didn`t say or mean, that she doesn`t find writing for others joyful! But her “LiLA” project is ENTIRELY for her joy. Which means, without any external pressure or requirements. Only she needs to like it. If it`s well-received, that`s brilliant, but if not, it`s nice anyway.

In this respect, the saying “Do what you love, and you will never have to work again” can`t always be readily applied. I have often thought: What is wrong with me – why do I still perceive work as “work”, EVEN THOUGH I do what I love. But it isn`t so easy as the saying makes out to be – at least that`s how I feel. The same activity can be perceived as work when I have to perform for a business, maybe with a difficult boss or with difficult morals. Or as joy when I do it for myself.

Dog. How to work for joy

Freedom and play

When I was employed as a pattern cutter in London, I would do patterns for my own project after work until late at night. That didn`t bother me at all – quite the contrary: I was already looking forward to it on my way home. It would not have crossed my mind to keep on working after 6 o`clock if it would have been work for my boss. The same activity – but entirely different joy levels.

I did enjoy going to work, but rather because of my fun co-workers than because of the work itself. Yet for my project, I was full of ideas and energy. There was freedom and play in my “work”. I wouldn`t really care very much about whether I could earn a lot or a little. Or whether a lot of people or only a few would like my stuff.

Nothing has to, everything can

What I have noticed though: It`s much easier to think that way, when having a money-making second source of income. If nothing HAS TO, but everything CAN. That means, being entirely independent of external opinions and financial success. That doesn`t mean that there will never be difficulties or frustration, anxiety, or disappointment. But that the joy will outweigh all that so that I won`t take so much notice of this other stuff. And so that these unpleasant feelings won`t “nest“ in me.

For me, this blog is a little joy-project. And I always want to photograph „for my own joy”. If I should notice that this is changing, I hope that I will pull the plug and stop doing assignments for a while. My joy in doing photography is just way too important for me to lose it over it being a job. And sooner or later, I want to revive my fashion project – and take good care that I will do it “entirely for my own joy”.

Für Freude arbeiten

Ist das was du beruflich machst, auch das, was du privat gerne machst?

Vor einigen Wochen hatte ich ein interessantes Interview mit Linda Stark, einer Sängerin, die auch Lieder für andere Künstler schreibt. Mir war aufgefallen, dass sie für ihr Soloprojekt „Lila“ eine andere Webseite hat als für ihre Arbeit als Auftrags-Liedermacherin. Ob sie beides so streng voneinander abgrenze, habe ich gefragt. Das hat sie ganz entschlossen bejaht: „Lila ist das, was ich wirklich ganz zu meiner eigenen Freude mache.“ Da seien ihr die Regeln egal, die beachten müsste, würde sie für einen Auftraggeber ein Lied schreiben. Es sei Musik, die einfach aus ihrem Gefühl spreche und die zu ihr passe. „Und wenn mir mal ein halbes Jahr kein Text einfällt, dann schreibe ich eben keinen. LiLA ist mein Baby und eine meiner ersten Prämissen ist, mir kein Druck zu machen.“

Zu meiner eigenen Freude

Das fand ich interessant: Die gleiche Tätigkeit – Songwriting. Einmal für andere – da ist es „Arbeit“ -und einmal für sich selbst – da ist es „Freude“. Jetzt darf man mich hier nicht falsch verstehen: Sie hat nicht gesagt oder gemeint, dass ihr das Lieder schreiben für andere keine Freude macht! Aber ihr LiLA-Projekt macht sie eben GANZ zu ihrer Freude. Das heißt völlig ohne Druck und Vorgaben von außen. Nur ihr muss es gefallen. Wenn`s gut ankommt, gut, wenn nicht, ist`s trotzdem schön.

Und insofern ist der Spruch „Tu was du liebst, und du musst nie wieder arbeiten“ nicht so ohne weiteres umzusetzen. Ich habe oft gedacht: Was stimmt denn nicht mit mir – warum kommt mir meine Arbeit wie Arbeit vor, OBWOHL ich doch mache, was ich gern mag. Ganz so einfach, wie der Spruch es sagt, ist es aber eben nicht – zumindest geht es mir so. Die gleiche Tätigkeit, kann ich als Arbeit empfinden, wenn ich sie beispielsweise für einen Betrieb mache, vielleicht noch mit anstrengendem Chef oder schwierigen Moralvorstellungen im Betrieb. Oder ich kann sie als Freude wahrnehmen, wenn ich sie für mich mache.

Dog paws and shoes. How to work for joy

Freiheit und Spiel

Als ich in London als Modellmacherin angestellt war, habe ich nach Feierabend oft bis nachts über Schnitten für mein eigenes Projekt gesessen. Es hat mir überhaupt nichts ausgemacht, noch so lange da dran zu sitzen – im Gegenteil: ich hab mich schon auf dem Weg nach Hause darauf gefreut. Das wäre mir nicht eingefallen, wenn es sich um Arbeit für meinen Chef gehandelt hätte. Die gleiche Tätigkeit – aber völlig andere Freudenlevels.

Zwar bin ich wirklich gern zur Arbeit gegangen, aber eher wegen meiner netten Kollegen, als wegen der Arbeit an sich. Für mein Projekt dagegen war ich voller Ideen und vor allem voller Energie. Da war viel Freiheit und Spiel drin. Es wäre mir auch einigermaßen egal gewesen, ob ich damit viel oder wenig Geld verdient hätte. Oder, ob meine Sachen vielen oder wenigen Leuten gefallen hätten.  

Nichts muss, alles kann

Was ich festgestellt habe: Es geht viel leichter, so zu denken,  wenn man noch ein anderes, geldverdienendes Standbein hat. Wenn nichts MUSS, alles nur KANN. Das heißt, dass ich wirklich völlig unabhängig bin von der Meinung anderer oder vom finanziellen Erfolg. Das heißt nicht, dass es nie Schwierigkeiten, Frust, Angst oder Enttäuschung gibt. Aber dass die Freude an meinem Projekt so sehr überwiegt, dass ich die unangenehmen Dinge gar nicht so sehr wahrnehme und die sich gar nicht lange in mir breit machen können.

Für mich ist dieser Blog ein kleines Freuden-Projekt. Und ich will auch immer „zu meiner Freude“ fotografieren. Wenn ich merken sollte, dass sich das mal ändert, hoffe ich, dass ich da ganz schnell die Reißleine ziehe und nur noch Prints verkaufe, keine Aufträge mehr mache. Dafür ist mir meine Freude am Fotografieren einfach viel zu wichtig. Und über kurz oder lang will ich auch mein Mode-Projekt wieder reaktivieren – und gut aufpassen, dass ich es „ganz zu meiner eigenen Freude“ mache.

Read more about freelancer life in “To enjoy”.

To enjoy

enjoy. Mirror selfie

To enjoy

How are you with pleasure and enjoyment? This week, I wrote an editorial for a magazine about this and while writing, I noticed two big issues I have: Firstly, I often postpone enjoyment because of “being busy”. And secondly: when I am doing stuff that isn`t “useful”, but “only” enjoyable, I feel guilty thinking I should be productive.

Is that something you can relate to? Then you may know these moments, when try to do something enjoyable, but you just can`t find pleasure in it.

For example: I like to photograph, but when thinking that it should be productive, that the outcome should be “useable” for something, my joy goes. I enjoy to dress up, but because that involves a lot of changing and finding new combinations, it usually takes more time that it seems “worth” it. Thinking “I`m not productive here, I should be faster”, I`m stealing my joy in what I`m doing. I like to look at photographs. But doing so while “important tasks” are waiting (and aren`t they always…), I find it hard to enjoy myself.

Would we ever regret having spent too much time enjoying?

Joyce Meyer says in her podcast “Take time to enjoy life”, that we often think we don`t deserve to enjoy ourselves. We think we must earn enjoyment and pleasure. But we don`t: even if we aren`t productive all day long, we still and always deserve to enjoy ourselves as much as we possibly can.

One really unhelpful German saying is: “Work before pleasure”. But really: Wouldn`t it make much more sense to be the other way round? Looking back at life: would we ever regret having enjoyed too much? Would we ever wish that we had rushed more and taken less time to enjoy ourselves? I don`t think so…

So how about giving ourselves the task to practise enjoying on purpose. Without worrying about not being productive or being slow and the time passing. I`ve put on a blouse today instead of a worn-out T-Shirt, even though I haven`t really been out except walking the dog. And coloured my nails, as I like how that looks, even though it only lasts for a day or so. Usually I would think: It`s not worth the time, I have so much other stuff to do. But really if it`s enjoyable, isn`t it worth the time? What do you enjoy lately?

Genießen

Wie geht es dir mit Vergnügen und Genuss? Diese Woche habe ich ein Editorial zu diesem Thema geschrieben und dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen verschiebe ich Genuss oft, weil ich „zu beschäftigt“ bin. Und außerdem: Wenn ich etwas mache, das nicht „nützlich“ ist, sondern „nur“ zum Genießen ist, bekomme ich schnell ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht produktiv bin.

Geht es dir manchmal auch so? Dann kennst du vielleicht diese Momente, wenn du`s dir nett machen willst, aber du es einfach nicht richtig genießen kannst.

Zum Beispiel mag ich fotografieren. Aber wenn ich denke, dass ich dabei produktiv sein sollte, dass das Ergebnis zu irgendwas zu gebrauchen sein sollte, dann verschwindet mein Spaß. Ich mag es, mich schick zu machen. Aber weil das bei mir zehnmal Umziehen und neu Kombinieren involviert, nimmt das Zeit in Anspruch. Ich denke dann: „Ich bin überhaupt nicht produktiv hier, ich sollte viel schneller sein.“ Und damit raube ich mir meine Freude daran. Ich mag gerne Fotos anschauen, aber wenn “wichtige Aufgaben“ warten (und warten nicht immer welche…), dann fällt es mir schwer, das zu genießen.

Würden wir es bereuen, zu viel Zeit mit Genießen verbracht zu haben?

Joyce Meyer sagt in ihrem Podcast „Nimm dir Zeit das Leben zu genießen“, dass wir oft denken, wir verdienen den Genuss nicht. Wir denken, wir müssen unser Vergnügen verdienen. Aber das müssen wir überhaupt nicht: Auch wenn wir den ganzen Tag nicht zustande bringen, verdienen wir es zu genießen, so viel wie wir nur können.

Ein wenig hilfreicher Spruch heißt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber ehrlich: Würde es andersrum nicht viel mehr Sinn machen? Wenn wir auf unser Leben zurückschauen, würden wir es bereuen, zu viel genossen zu haben? Würden wir uns wünschen, dass wir uns mehr beeilt hätten und weniger Zeit mit Genießen verbracht zu haben? Ich denke nicht…

Wie wär`s wenn wir also üben, mit Absicht zu genießen. Ohne uns zu ermahnen, dass wir gerade unproduktiv und langsam sind und dass die Zeit rennt. Ich habe heute eine Bluse angezogen statt einem abgetragenen T-Shirt, obwohl ich gar nicht wirklich raus bin, außer mit dem Hund spazieren. Und habe meine Nägel lackiert, weil ich mag, wie das aussieht, auch wenn es nur einen Tag hält. Normalerweise würde ich denken: Das lohnt sich nicht, dafür habe ich keine Zeit. Aber ehrlich, wenn es doch Freude macht, lohnt es sich dann nicht? Was genießt du so in letzter Zeit?

Read more about this here: “Secrets of Happiness”

How to be creative

open notebook

How to be creative

Today, I really struggle with finding something interesting or potentially good to write. In fact, I often feel that way. However, my writing day is Friday, so something must be written – inspired or not. So, I`m taking the opportunity to write about commitment and inspiration.

The other day I`ve read a quote that basically nails it: “Forget inspiration. Habit is more dependable. Habit will sustain you whether you`re inspired or not.” (Octavia E.Butler in “Bloodchild and Other Stories”).

The mystery of the "cloud of inspiration"

That`s what`s happening to me today: I have developed kind of a habit for myself, to write something on a Friday. I have a regular “appointment” with myself and because I feel it`s important for me, I am committed to keep that appointment. Even when I don`t feel “inspired” or “creative” at the time.

Yet, I haven`t always been like that at all. And I still lack that quality in many areas of my life, where I should be more persistent and committed. I used to say: “Nerr, I`ll do that some other day when I feel more like it.” And I had that idea of some cloud of inspiration just coming over you now and then, without you being in much of control at all.

cup of coffe

Creativity requires fight

However, I have often seen, that this is not true at all: Why is it, that deadlines at Fashion Uni made me more “creative”? Well, I think, it`s because I was forced to actually sit down and do the work. Because there was a deadline, I didn’t have the option to wait for a cloud of inspiration landing on me. I had to get to work and fight – and make the inspiration come.

And it does come eventually. Sometimes sooner, sometimes it takes a while. “Creativity requires fight, action, habit, practice, work and never to give up”, writes photographer Chris Orwig in his great book  “The Creative Fight”

And at times, the outcome may not  be brilliant. But having done my part is what counts. I have kept my appointment. If I keep on this way and keep on working it, instead of waiting for a creative spark, eventually, there will be something really good along the way.

Kreativ sein

Heute tue ich mir schwer, etwas zu finden, über das ich schreiben könnte. Tatsächlich geht es mir oft so. Allerdings ist Freitag mein Schreib-Tag – egal ob ich “inspiriert” bin oder nicht. Also nutze ich die Gelegenheit, etwas über Inspiration schreiben und darüber, sich auf etwas festzulegen.

Neulich habe ich ein Zitat gelesen, dass die Sache perfekt trifft: „Vergiss Inspiration. Gewohnheit ist verlässlicher. Gewohnheit wird dich tragen, egal ob du inspiriert bist oder nicht.“ (Octavia E.Butler in “Bloodchild and Other Stories”).

Die "Inspirations-Wolke"

Das passiert mir heute auch: Ich habe eine Art Gewohnheit für mich entwickelt, Freitags etwas zu schreiben. Ich habe einen regelmäßigen „Termin“ mit mir selber und weil ich den für mich wichtig finde, halte ich ihn ein. Auch wenn ich mich gerade nicht „inspiriert“ oder „kreativ“ fühle.

So war ich aber überhaupt nicht immer. Und in vielen Bereichen in meinem Leben halte ich mich immer noch nicht gut an meine eigenen Versprechen an mich. Typischerweise würde ich sagen: „Nee, ich mache das ein andermal, wenn mir mehr danach ist.“ Ich hatte die Idee einer Art „Inspirationswolke“, die sich einfach ab und zu auf einem absetzt, ohne dass man das großartig beeinflussen kann.

Coffee and laptop on sparkle

Kreativität erfordert Kampf

Allerdings habe ich oft gesehen, dass das nicht stimmt: Warum war ich zum Beispiel im Modestudium ausgerechnet kurz vor den Deadlines „kreativer“ als sonst? Ich denke, es lag daran, dass ich gezwungen war, mich tatsächlich hinzusetzen und die Aufgaben konzentriert anzugehen. Wegen der Deadline hatte ich gar nicht die Option, auf eine Inspirationswolke zu warten. Ich musste mich an die Arbeit machen, kämpfen – und der Inspiration hinterherrennen.

Und man kriegt sie dann auch irgendwann, manchmal früher, manchmal später. „Kreativität erfordert Kampf, Tun, Gewohnheit, Übung und nie aufzugeben”, schreibt Fotograf Chris Orwig in seinem Buch “The Creative Fight” .

Und es kommt vor, dass das Ergebnis nicht großartig ist. Aber meinen Teil, das was ich konnte, abgeliefert zu haben, ist das was zählt.  Ich habe meinen Termin eingehalten. Wenn ich auf diesem Weg bleibe und weiter daran arbeite, anstatt auf einen kreativen Geistesblitz zu warten, dann wird  irgendwann auch mal etwas richtig Gutes dabei rauskommen.